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Die von ALLERGIE-IMMUN entwickelte "Theorie" ist keine wissenschaftlich verifizierte/ derzeit verifizierbare Theorie. Aus diesem Grund liegt auch keine Wissenschaftlichkeit im eigentlichen Sinne vor.
Die Thesen des Forscher-Teams um Heinz Grundmeyer mögen vielleicht noch nicht wissenschaftlich belegt sein – doch sind sie auch keineswegs widerlegt.
Die auf www.allergie-immun.de angebotene Information dient zur Unterstützung und nicht als Ersatz der Beziehung zwischen dem Patient / Webseitenbesucher und seinem Arzt.

Seit 1999 forscht ALLERGIE-IMMUN intensiv nach den Ursachen von Allergien. Dabei sind wir zu dem vorläufigen Ergebnis gekommen, dass Allergien kein medizinisches, sondern ein energetisches Problem darstellt. Die Korrekturen, die wir in ganz Europa - und neuerdings auch in den USA mit Erfolg durchführen - bestätigen das immer wieder! Dadurch wird ein wissenschaftlicher Nachweis so gut wie unmöglich!
Ich möchte es dem Leser und mir ersparen, auf die vielen bekannten biophysikalischen und chemischen Erklärungen des Bewusstseins einzugehen, die die subtile Struktur und Dynamik des Nervensystems zum Gegenstand haben. Dieses Vorgehen wäre vergleichbar mit dem Versuch, eingehend die Saitenwand im Klavier und die dämpfenden Hämmerchen, die in richtiger Zuordnung zu den Noten jeweils die passenden Saiten zum Schwingen bringen, beschreiben zu wollen, wenn es allein darum ginge, den Reiz und die Genialität eines Beethoven-Konzerts zu schildern. Natürlich hat auch das Bewusstsein eine "hardware", und mein Freund Ke-hsue Li und ich vermuteten nach eingehenden Studien, dass den Saiten der Musikinstrumente die Exciplexe der DNA, den Noten entsprechend die Frequenzen der Biophotonen (die ja nicht nur im optischen Bereich oszillieren), dem treffenden Klang entsprechende Resonanzanregungen von Quantenzuständen der biologischen Materie und schließlich der Vorführung selbst die zeitliche Folge von Frequenz- und Phasenkorrelationen bestimmter elektromagnetischer Abbildungen in den Zellen zuzuordnen sind.
Entscheidend zum Verständnis des Bewusstseins, das - wie auch ein Musikstück - auf allen möglichen Instrumenten unterschiedlicher Auslegung in gleicher Weise gespielt werden kann, ist die grundsätzliche Unterscheidung zwischen Möglichkeiten und Fakten, zwischen potenzieller und aktueller Information. Nehmen wir als einfachstes Beispiel den Münzwurf. Die Möglichkeit des Münzwurfs ergibt sich aus der Ungewissheit darüber, ob die Münze auf "Zahl" oder "Wappen" fällt. Bevor nicht geworfen ist, wäre der Ausführende völlig überfordert, eine sichere Prognose des Ergebnisses abzugeben. Der Wurf selbst wäre aber sinnlos und irrelevant, wenn der Experimentator diese Frage vorher nicht stellen würde, und ebenso sinnlos, wenn diese Frage nicht das Motiv wäre, den Wurf auch tatsächlich auszuführen. Der Ausführende kann die Frage aber ausnahmslos nur dann stellen und so auch dem Wurf überhaupt einen Sinn geben, wenn er über ein Bewusstsein verfügt. Die Existenz des Bewusstseins kann nur aus einer Handlung eines Lebewesens indirekt erschlossen, nicht aber zwingend bewiesen werden. Nach dem Wurf hat sich die völlige Unwissenheit des Ausführenden über den Ausgang des Ereignisses in Gewissheit umgewandelt. Dann und so auch nur dann ist er sicher, ob die Münze auf Zahl oder Wappen gefallen ist.
Bekanntlich ist 1 bit die Einheit der Information, die sich immer auf eine einzige Ja Nein"-Entscheidung bezieht. Wesentlich ist nun die Unterscheidung zwischen potenzieller und aktueller Information, die bei der Verwendung des Begriffs "Information" leider oft unterlassen wird und dadurch zu grundlegenden Irrtümern und der Unfähigkeit, den Begriff "Information" wirklich zu verstehen, führt. Unter potenzieller Information versteht man die Möglichkeit, unter aktueller Information die Gewissheit über den Ausgang eines Ereignisses. Beim Münzwurf wird die potenzielle Information von einem bit in die aktuelle Information von einem bit umgewandelt. Wäre der Ausführende, der immer die Rolle des "Subjekts" des Vorgangs übernimmt, nicht eingeschaltet, hätte das Ereignis im Informationsraum unserer Welt keine Relevanz, also auch keine Bedeutung. Nur durch die in der Wissenschaft üblicherweise verabscheute Sünde, den Beobachter, das Subjekt, in das Ereignis einzubeziehen, lässt sich Bewusstsein überhaupt erst erfassen.
Die Berührungsangst vor einer möglichen Beschränkung sauberer wissenschaftlicher Erkenntnis durch die Eingliederung des Beobachters muss offenbar überwunden werden, wenn die - ohnehin suspekte - Bewusstseinsforschung nicht für immer eine brotlose Kunst bleiben soll. Unter Einbezug des real existierenden Subjekts, das man in der Physik als Beobachter bezeichnet, wandelt sich durch dessen Handlung und Aufmerksamkeit die potenzielle Information um in aktuelle Information, wobei dieser Umwandlungsvorgang "objektiv" eben nicht messbar ist. Daraus folgt aber konsequenterweise. dass es eine Schnittstelle zwischen der "Objektiven Welt" unserer Wissenschaft und der "subjektiven Welt“ biologischer Relevanz geben muss. Dem Bewusstsein, das einen subjektiven Zustand des Beobachters beschreibt, kommt einerseits die Aufgabe zu, potenzielle Information in aktuelle zu transformieren. aber es wäre falsch, ihm die umgekehrte Funktion zu verweigern. Das Subjekt ist nicht nur Ausführender des Münzwurfs, sondern kann auf Grund seines Wissens die sinnvolle Frage überhaupt erst stellen! Mit andern Worten: Es erzeugt nicht nur aktuelle Information aus potenzieller Information, also Tatsächlichkeiten aus Möglichkeiten, sondern es ist ebenso gut auch in der Lage, (neue) Möglichkeiten aus Tatsächlichkeiten zu kreieren. Zum Beispiel kann der Experimentator den Münzwurf in durchaus sinnvoller Weise beliebig oft wiederholen, ohne dass dabei nicht immer wieder neue Information im gleichen Maße entstünde. Er kann den Münzwurf aber auch verwenden, um andere Fragen zu beantworten - wie die vielen geläufige Frage "Sie liebt mich, sie liebt mich nicht" damit verbinden, oder die Seitenwahl beim Fußballspiel entscheiden. Er kann die registrierten Antworten auf alle möglichen Fragen im binären Code in Form aktueller Information abspeichern, wie es zum Beispiel in der Datenverarbeitung mit gigantisch steigender Vielfalt und Perfektion tatsächlich geschieht. Das Subjekt kann die potenzielle Information sogar wieder zum Gegenstand der Wahrnehmung machen und ihr die Rolle der aktuellen Information zuordnen, was letztlich auf das Studium von Wahrscheinlichkeitsfeldern und "aktuellen" Möglichkeiten hinausläuft. Aber er kann auch aus den Möglichkeiten aktiv Tatsächlichkeiten schaffen, wie es zum Beispiel jeder Architekt tut.
Hinter all diesen Variationen eines Wechselspiels zwischen potenzieller und aktueller Information steckt ein Prozess, den wir als „Bewusstsein" bezeichnen können oder - falls wir Bewusstsein als Dialog von potenzieller und aktueller Information definieren - als Bewusstsein auch verstehen müssen. Allein schon die offensichtliche Variabilität der Dialogführung verdeutlicht die unendliche Vielfalt des Bewusstseins in unserer objektiven und subjektiven Welt. Diese Wirklichkeit ist durch den Einbezug der Möglichkeiten wesentlich reichhaltiger, als es allein nur die Menge der Fakten wäre, denn im strengsten Sinne erscheint die eine Seite der Realität, die aktuelle Informationen, als objektiv, als zwingend, wissenschaftlich nachweisbar, für jedermann gleich und intersubjektiv vermittelbar. Im Gegensatz dazu tritt die andere Seite der Realität, die Welt der Möglichkeiten, an jeder Stelle zu jedem Zeitpunkt als einzige, wirklich "real" empfundene Welt in Erscheinung, nicht aber für jedermann in gleicher Weise unbegrenzt, unerschöpflich, aber willkürlich und subjektiv. Man kann so weit gehen und die gesamte Realität als Bewusstseinsinhalt begreifen, denn ohne Bewusstsein könnten wir das, was wir "Wirklichkeit" nennen, überhaupt nicht wahrnehmen. "Bewusstsein" ist und bleibt aber umfassender als die "raue" Wirklichkeit unendlich kurzzeitiger "events", die in der Quantentheorie als "Kollaps der Wellenfunktion" angesehen wird. Diese Beschränkung auf "events", auf "aktuelle Information", schließt die unerschöpfliche Welt der Möglichkeiten aus.
Bewusstsein ist ein biologischer Prozess, der durch Transformation zwischen der Welt der Tatsächlichkeiten und der Welt der Möglichkeiten einschließlich der Selbstreflexion Fragen stellen und beantworten kann, während Maschinen weder Fragen stellen noch einen Dialog zwischen aktueller und potenzieller Information führen können. Die verschiedenen Typen der Bewusstseinsentfaltung zu kennzeichnen, die allein aus der unterschiedlichen Gewichtung von aktueller und potenzieller Information entstehen, führt in die alltäglichen Erfahrungen zurück, so die Begegnung mit dem "Theoretiker", der den Möglichkeiten wesentlich höhere Bedeutung zuordnet als den Fakten, mit dem "Empiriker", der allein nur auf die (reproduzierbaren) Fakten Wert legt, mit dem idealen "Wissenschaftler", dessen Möglichkeitsrahmen streng mit den Messergebnissen seiner aktuellen Information korreliert, oder mit dem genialen Künstler, der die Welt der Fakten allein nur als Impuls für seinen sich ständig erweiternden Möglichkeitsraum auf dem beschränkten Platz eines Blatt Papiers nutzt. Das Bewusstsein schließt den Fall ein, dass mit einer nicht mehr auflösbar hohen Geschwindigkeit spontan und geradezu automatisch Fragen an geringste Impulse der Umgebungseinwirkungen gestellt werden und die Antworten nur noch als unauflösbare Pakete von Minimalsignalen wahrgenommen, aber nicht mehr einzeln aufgelöst werden. Diese Rolle übernimmt das "Unterbewusstsein", das sich im Laufe der Evolution zunächst als "Instinkt" eingenistet und entwickelt hat, und sich beim Menschen schließlich und bisher bis zum spürbaren und wichtigsten biologischen Prozess der bewussten Wahrnehmung entfaltete. Als Gipfel dieser Entwicklung ist das Bewusstsein selbst inzwischen Gegenstand des Frage- und Antwortspiels geworden „Bewusstsein des Bewusstseins". Wie weit kann dieser im Prinzip unbeschränkte Vorgang, die fruchtbare Rückkopplung zwischen aktueller und potenzieller Information, die Entwicklung neuer Fragen zur Erkennung und Kreation neuer Fakten fortgesetzt werden, bis diese potenziell unerschöpfliche Expansion möglicherweise wegen des Aussterbens der Bewusstseinsträger ein natürliches Ende findet? Gibt es analoge Entfaltungen im Weltall? Niemand weiß es. Was wir aber sicher wissen: Bewusstsein ist als wichtigster Evolutionsprozess nicht eine interessante Begleiterscheinung, sondern dient essenziell dem Überleben des biologischen Systems. Es ist der eigentliche Optimierungsprozess der Evolution. Deshalb kann es eine Chance sein, hellhörig zu werden, wenn wir einen Zusammenhang zur Medizin der Zukunft herstellen wollen. Kann oder soll dieses unerschöpfliche Potenzial nicht zur Quelle einer modernen Medizin werden?
Zum Verständnis des Bewusstseins gehört meines Erachtens auch eine weitere Betrachtung der Unterschiede zwischen aktueller und potenzieller Information, zwischen "Wirklichkeiten" und "Möglichkeiten". Sind diese Welten "wirklich" von einander unabhängig, oder gibt es über die Transformation der Realität auf den Möglichkeitsraum hinaus, wie er zum Beispiel in jeder ärztlichen Diagnose erfolgt, auch umgekehrt Fälle einer zwangsläufigen Rückkopplung der Möglichkeiten auf den Raum der Tatsächlichkeiten? Kann durch Einsatz des Bewusstseins aus scheinbar hoffnungslosen Diagnosen noch eine Heilung erfolgen? Das ist eine der Gretchenfragen, um die es hier geht.
Quellennachweis: Fritz-Albert Popp, Biophotonen – Neue Horizonte zur Biophysik, 3. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage, Karl F. Haug Verlag, Stuttgart