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27.4.2008 - Schulmedizinische Allergie-Diagnostik
Wollen Sie das über sich ergehen lassen, wenn es doch viel einfacher
geht?
Die schulmedizinische Allergiediagnostik gliedert sich in vier Schritte:
Anamnese, Hauttest, in-vitro-Untersuchung und Provokationstest. Eine
detaillierte ausführliche Anamnese ist die wichtigste Voraussetzung und
Grundlage jeder Allergiediagnostik. Sorgfältig ausgeführt, lässt sich in vielen
Fällen das Allergen (oder die Allergene) bereits so weit einkreisen und der
Zusammenhang zwischen Exposition und allergischer Reaktion herstellen, dass sich
eine weiterführende Testuntersuchung erübrigt.
In Abhängigkeit von den verschiedenen Reaktionsmechanismen bei den genannten
vier Allergietypen ergeben sich auch entsprechend unterschiedliche Methoden der
Diagnostik.
Typ I
Eine hochgradige aktuelle Sensibilisierung ist schon dadurch nachzuweisen,
dass man das verdächtige allergene Material nach Anfeuchten 10 bis 20mal auf der
Innenseite des Unterarms hin- und herreibt (Reibetest). Bildet sich nach wenigen
Minuten eine Quaddel mit Erythem und Juckreiz aus und bleiben Kontrollen an
Nichtsensibilisierten negativ, so ist der Beweis eindeutig. Bei den anderen
Testverfahren wird die Allergenlösung mittels Pricken, Scratchen oder
Injektion (Prick-, Scratch-, Intracutantest) an die Mastzelle bzw. Basophilen
gebracht. Je nach Sensibilisierungsgrad und Testkonzentration bildet sich nach
15 – 20 Minuten eine Quaddel mit Erythem, deren Größe (Durchmesser) als Maß für
die Stärke der Reaktion dient. Bei den in-vitro-Methoden wird die Allergie durch
Koppelung des Antigens (Ag) an Papierscheiben und Zusammenbringen mit dem
Antikörper (Ak) aus dem Serum im RAST (Radio-Allergo-Sorbens-Test) oder durch
die bei der Ag-Ak-Reaktion erfolgte Histaminfreisetzung bestimmt.
Eine Provokationstestung ist angezeigt, wenn die vorausgegangenen
Testuntersuchungen kein eindeutiges Ergebnis geliefert haben. Da hierbei für den
Patienten ein erhöhtes Risiko besteht – immerhin wird die allergische Reaktion
am betroffenen Organ nachgeahmt – ist die Provokation nur unter kontrollierten
Bedingungen durchzuführen. In praxi erfolgt der Provokationstest durch
Einbringen des Allergens in geeigneter Lösung in den Bindehautsack
(konjunktivaler Provokationstest), Einträufeln oder Sprühen in die Nase (auch
„Schnupfen“) (nasaler T.), Inhalieren eines Aerosols (bronchialer T.) oder
oraler Zufuhr bei der Nahrungsmittelallergie.
Typ III
Hauttests sind bei der Allergie vom verzögerten Typ nur von geringer
Aussagekraft. Der Nachweis von präzipitierenden Antikörpern erfolgt bei der
exogenen allergischen Alveolitis daher bevorzugt mittels Diffusion in einem Gel
(Ouchterlony-Technik) oder durch indirekte Immunfluoreszens. Obwohl selten
angewandt, ist auch die Komplementbindungsreaktion ein empfindlicher Nachweis
für die komplementbindenden Eigenschaften der Antikörper bei der
Typ-III-Allergie.
Typ IV
Die klassische Methode des Nachweises einer Allergie vom zellvermittelten Typ
ist der Epikutantest (Läppchentest, Patchtest). Das Kontaktallergen wird in
einer subirritativen Konzentration unter einem Okklusivpflaster für 24 Stunden
auf die Haut gebracht. Applikationsort ist gewöhnlich der Rücken. Die Ablesung
erfolgt ½ Stunde nach der Entfernung des Pflasters sowie nach 48 und nach 72
Stunden. Die Stärke der Erfolgsreaktion wird nach folgendem Schema
beurteilt:
Φ
Negativ
(+)
Fleckförmige Rötung
+
Gleichmäßige Rötung
++
Rötung, Schwellung, Papeln, auf das Testfeld beschränkt
+++
Rötung, Schwellung, Infiltration, über das Testfeld hinausgehend
In der Regel ist bereits nach 24 Stunden eine positive Testreaktion zu
beobachten. In vereinzelten Fällen können die Reaktionen aber auch erst nach 48,
72 Stunden oder noch später auftreten. Aus diesem Grund hat es sich
eingebürgert, grundsätzlich eine Ablesung nach 72 Stunden vorzunehmen, um sehr
spät auftretende Reaktionen nicht zu übersehen.
Allergie-Immun sucht nicht umständlich nach
den Auslösern, sondern direkt nach den Ursachen, warum der Körper auf
harmlose Stoffe reagiert. Die bioenergetische
Blutanalyse gibt nicht nur Auskunft darüber, auf welche Stoffe der
Körper irrtümlich mit Abwehrmaßnahmen reagiert, sondern zeigt auch gleichzeitig,
welche Auswirkungen das auf den Körper hat.
Was wir im Einzelnen analysieren, sollten Sie sich hier enmal genauer
ansehen.
25.4.2008 - Augenbrennen ist stets eine Allergie
Langanhaltendes Augenbrennen ist stets durch eine Allergie
verursacht.
Da fast kein Augenarzt mit einem Hautarzt zusammen arbeitet, wird meist nur
örtlich ein Antihistaminikum geträufelt. Hilfe bringt jedoch nur, die Ursache zu
erkennen und sofort abzustellen.
Augenbrennen wird nach unseren Erfahrungen meist durch chemische Stoffe
ausgelöst, die vom Körper nicht identifiziert werden können. Denn nach unseren
Erfahrungen weiß der Körper sehr wohl mit Stoffen umzugehen, wenn er sie nur
richtig identifizieren kann. Das ist allerdings bei Allergikern nicht der
Fall.
Allergie-Immun
07.04.2008 - Reizdarm-Syndrom: Wissenschaftler schon wieder geirrt!
Haben Sie die schulmedizinische Diagnose "Reizdarm-Syndrom"? Dann seien
Sie vorsichtig, was Ihnen Ihr Arzt erzählt.
Wenn man bisher den Wissenschaftlern glaubte, dann wurde ein
Reizdarm-Syndrom durch Fehler in den Nervensignalen
hervorgerufen, die zwischen Gehirn und Verdauungstrakt gesendet werden. Das
diese Symptomatik durch Lebensmittel hervorgerufen wird, „glaubten“ die
Wissenschaftler bisher nicht, und vermuteten obendrein, dass ohnehin nur etwa 5
% aller Menschen allergisch auf Lebensmittel reagieren. Leidtragende waren wie
immer die Betroffenen, die dadurch meist falsch behandelt wurden. Die Folge kann
sein, dass ihnen bald von der Schulmedizin bescheinigt wird, dass sie Zöliakie
haben, und diese „Krankheit“ unheilbar sei.
Lassen Sie sich das in Zukunft von Schulmedizinern nicht länger einreden,
denn Wissenschaftler des St. George's Hospital in London haben jetzt
herausgefunden, dass ein Reizdarm-Syndrom durchaus durch eine
Lebensmittelallergie verursacht werden kann.
Dass dies tatsächlich so ist, beschreibt das Team von Allergie-Immun®
bereits seit vielen Jahren. So konnten wir zum Beispiel feststellen, dass
weit über 90% aller Allergiker entweder auf Weizen, Kuhmilch, Gliadin
(Klebereiweiß), sowie seit einigen Jahren auch auf Soja
(Gen-malipuliert?) reagieren.
Hier wird wieder einmal deutlich, dass die Wissenschaft und die darauf
aufbauende Schulmedizin beim Thema
Allergien nicht die besten Berater sind. So konnten
wir feststellen, dass die Klienten, die auf Weizen und Gliadin reagierten,
fast immer über Magen- Darmprobleme
berichteten. Blähungen, Verstopfung oder Durchfall, das sind die Anzeichen eines
Reizdarm-Syndroms. Eine Ursache kannten die Wissenschaftler bisher nicht.
Forscher der Universität Calgary sind nun der Meinung, dass ein bestimmtes
Verdauungsenzym schuld am Reizdarm ist.
Die Wissenschaftler untersuchten 18 Reizdarm-Patienten und entnahmen ihnen
Verdauungsflüssigkeit. Diese spritzten sie dann Mäusen. Die Folge: Auch die
Mäuse litten dann unter einem Reizdarm. Bekamen Mäuse die Verdauungsflüssigkeit
von Gesunden gespritzt, passierte das nicht, die Mäuse blieben gesund.
Als Schuldigen haben die Forscher die Serinproteinase ausgemacht. Dieses
Verdauungsenzym kann Bauchschmerzen, Verstopfung oder Durchfall, eben die
typischen Symptome des Reizdarm-Syndroms hervorrufen, wenn es im Übermaß
vorhanden ist. Menschen, die unter einem Reizdarm leiden, weisen eine doppelt so
große Menge des Enzyms auf wie gesunde Menschen.
Nun wollen die Wissenschaftler untersuchen, wie und wo das Enzym entsteht,
warum Reizdarm-Patienten es in so großen Mengen produzieren und wie es gebremst
werden kann. So soll eine neue Therapie entwickelt werden.
Auffallend hierbei ist der Vergleich mit den Antikörpern bei Allergiker.
Anhand der Antikörper wollen Wissenschaftler feststellen können, auf was
ein Allergiker reagiert.
Immunglobuline (=Antikörper) dienen nach Auffassung der
Schulmedizin zur Abwehr von körperfremden Erregern. Sie werden nach Art ihres
Aufbaus und ihrer Funktionen in fünf Klassen eingeteilt: IgG, IgA, IgM, IgD und
IgE. Die zentrale Idee: Der Nachweis von IgE bzw. in einigen Fällen IgG soll
angeblich ein Anzeiger für vorhandene Allergien sein. Gegen diese Annahme
spricht zunächst einmal die Tatsache, dass trotz niedriger IgE-Werte trotzdem
Allergien vorhanden sein können. Weiterhin gibt es nachweislich Fälle, in denen
trotz hoher IgE-Werte überhaupt keine Allergien zu beobachten sind.
Allergie-Immun stellt einmal hier die Hypothese auf, dass es mit den
Enzymen ähnlich ist, wie mit den Antikörpern. Die Menge der Enzyme ist wohl
eher nicht entscheidend dafür, dass Personen ein Reizdarm-Syndrom bekommen.
Zumindest deuten unsere eigenen Erfahrungen darauf hin. Denn bei Personen
mit diesen Symptomen konnten wir feststellen, dass der Körper in der
Regel mit den Stoffen aus Weizenprodukten nicht zurecht kommt. Das heißt: hier
liegt ein Identifikationsfehler vor. Ähnlich verhält es sich mit dem
Klebereiweiß Gliadin. Kann der Körper bestimmte Soffe nicht eindeutig
identifizieren, werden folgerichtig auch entweder zu viele Enzyme - wie im Falle
von Antikörpern - oder zu wenig Enzyme zur Aufspaltung der Stoffe
produziert.
Da bei den Personen mit o.g. Symptomen nach der
PSP-Anwendung die Beschwerden ausblieben, gehen wir davon aus, dass
unser Ansatz so falsch nicht sein kann.
Verwandte Themen:
Zöliakie
Das Geschäft mit den Allergien
Allergie-Experten
07.04.2008 - Das Geschäft mit den Allergien!
Seit Jahren hört und liest man in den Medien (siehe unten: Allergien -
Epidemie des 21. Jahrhunderts) nichts anderes, als dass die Pollen schuld an
Allergien sind. Seit dieses Thema abgegriffen ist, versucht man die Schuld dem
Klimawandel zuzuschieben. Und neuerdings ist die „ach so gefährliche“
Ambrosia-Pflanze auf dem Vormarsch, die den Menschen den Garaus macht. Dabei
sind das alles nur Vermutungen.
Würden die Medien doch einmal veröffentlichen, dass weder die Forscher, noch
die Schulmedizin, die sich mit Allergien befassen, absolut keine Ahnung von den
URSACHEN haben, würde ein ganz anders Licht auf Allergien fallen. Die Ursachen
für die Fehlreaktion des Immunsystems sind weltweit nicht bekannt. Alles, was
veröffentlicht wird sind bestenfalls Vermutungen und Thesen, oder doch der
Versuch, den Allergikern Angst einzujagen?
Es scheint zu funktionieren, denn der weltweite Handel mit Medikamenten für
Allergiker boomt. Dabei sind diese Medikamente nur da, um die Symptome halbwegs
unter Kontrolle zu halten. Für eine Heilung gibt es keine Medikamente.
Allergie-Immun® ist fest davon überzeugt, dass auch in der Wissenschaft die
Ursachen bekannt sind. Doch damit lässt sich eben nicht viel Geld verdienen.
Eine Allergie ist eine Fehlreaktion des Immunsystems. Diese Fehler werden
bereits seit Generationen vererbt, wie z.B. eine Augenfarbe oder ein Talent, und
lassen sich im Gegensatz zur Augenfarbe hervorragend korrigieren, wie wir es
seit Jahren vormachen.
Wir können das behaupten, weil wir seit Jahren nach den Ursachen forschen,
und dementsprechend eine Therapie entwickelt haben, welche die meisten
Allergiker (weit über 80%) wieder „reaktionslos“ macht. Darunter sind
Krankheiten wie Asthma, Neurodermitis und Glutenunverträglichkeit, denen die
Schulmedizin hilflos gegenüber steht. Und nur weil die Methode
„wissenschaftlich“ nicht anerkannt ist, soll das ein Beweis dafür sein, dass sie
nicht funktioniert? Es ist ähnlich wie bei der Homöopathie. Das sie wirkt steht
außer Frage, wahrscheinlich auch bei den Wissenschaftlern selbst. Das Problem
ist vielmehr, dass die Wissenschaft die Funktionsweise nicht versteht. Folglich
können sie auch keinen Nachweis darüber erbringen. Oder denken Sie an die
Akupunktur. Wie lange hat es gedauert, dass dieses Verfahren wissenschaftlich
nachgewiesen werden konnte. Heute übernehmen Krankenkassen die Kosten. Bei
unserer Methode ist es nicht anders. Das liegt ganz einfach daran, dass die
Funktionsweise über eine andere Ebene abläuft, und nicht über die materielle
Ebene, die Körperebene, wie in der Schulmedizin. Diese Prozesse sind eher
vergleichbar wie zum Beispiel mit der Gefühlsebene. Auch diese Ebene wird in der
Wissenschaft nicht mit berücksichtig.
Wer also etwas verändern will, muss bisweilen akzeptieren, dass noch viele
Phänomene gibt, die sich der Wissenschaft (noch) entziehen. Der muß neue Dinge
ausprobieren, selbst wenn er sie nicht bis ins Detail versteht. Denn, und das
ist ziemlich sicher, nur die eigene Erfahrung bringt uns wirklich weiter. Wer
noch niemals einen Apfel gegessen hat, kann auch niemals wirklich beurteilen,
wie er schmeckt. Da können ihm noch so viele Personen und Experten erklären wie
ein Apfel schmeckt.
Hier nun der Bericht Allergien - Epidemie des 21. Jahrhunderts
Allergie-Immun-Team
02.04.2008 - Die wirkliche Herkunft der Allergien!

Chronische Krankheiten wie Allergien sind Phänomene, die offensichtlich
medizinisch nicht in den Griff zu bekommen sind. Woran das liegt, versucht der
Autor mit dem vorliegenden Buch deutlich zu machen, indem er den Menschen nicht
als eine Maschine betrachtet, indem defekte Bauteile ersetzt, oder sichtbare
Störungen durch Dauermedikamente unterdrückt werden, sondern vielmehr den
Menschen in seiner Wechselwirkung zur Umwelt betrachtet. Energie und Information
sind die verändernden Faktoren. So unterscheidet sich Wasser von Eis, ohne das
sich die molekularen Bausteine selbst unterscheiden ließen. Die Energie aber
verteilt sich im flüssigen und festen Aggregatzustand unterschiedlich auf die
Moleküle, und das ist der eigentliche Grund, für unterschiedliches
Verhalten.
Praktische Bücher mit Handlungsanweisungen und
„Allergenmeidungsstrategien“ für Allergiker gibt es genug. Forscher und
Pharmaunternehmen kommen mit kleinen Erfolgsmeldungen, dass diese oder jene
Allergie mit Spritzen, Tabletten oder anderen Pharmaka geheilt werden können.
Doch die Regel ist, dass solche Erfolgsmeldungen bald wieder verschwunden
sind.
Will man jedoch den wahren Ursachen auf die Spur kommen, ist es
dringlich erforderlich, das Lebewesen in Wechselwirkung mit seiner Umwelt zu
betrachten.
Der Autor räumt mit dem Vorurteil auf, dass allein auf
der materiellen Ebene eine Heilung stattfinden kann. Der Mensch ist keine
Maschine, indem defekte Bauteile ersetzt, oder sichtbare Störungen durch
Dauermedikamente unterdrückt werden können. Der Mensch ist ein lebendes Wesen,
abhängig von der Sonnenenergie und seiner elektromagnetischen Steuerung. Ist
diese Steuerung gestört, wird der Mensch krank. Nicht die Stoffe machen krank,
sondern unser gestörtes energetisches Regulationssystem. Die Biochemie
reguliert, die Bioelektrik regiert.
Indem wir System und Energie in
den Mittelpunkt stellen, haben wir einen Ansatzpunkt, mit dem sich auch andere
Symptome („Krankheiten“) behandeln lassen.
2003 sorgte Jörg Blech mit seinem Buch über die Erfindung von Krankheiten für
viele Diskussionen.
Bezüglich Allergien scheint man jedoch willens zu
akzeptieren, dass es alle möglichen Bindestrich-Allergien wirklich gibt.
Viel wurde und wird spekuliert, wodurch Allergien entstehen. Unter dem
Strich hat die weltweite Allergieforschung keine wirklich plausible Antwort.
„Multifaktoriell“ ist ein beliebtes Täterprofil geworden, Ausdruck für eine
hilflose Suche, die sich auf das biochemische Milieu konzentriert.
Biomediziner wie Prof. Hartmut Heine vermuten, dass rund 98 Prozent unserer
Krankheiten Regulationsstörungen sind. Und Regulationsstörungen wiederum sind
bioenergetisch gesteuert. Es sollte uns zu denken geben, dass es das Phänomen
Allergie erst 100 Jahre gibt. Seither haben sich unsere Umweltbedingungen, unser
Alltag, wie wir uns ernähren, wie wir leben, erheblich verändert. Sollte sich
unser Regulationssystem verändert haben?
Wenn also noch ein neues
Buch über Allergien Sinn macht, dann deshalb, weil Allergien unter eben diesen
Blickrichtungen betracht werden.
Indem wir System und Energie in den
Mittelpunkt stellen, haben wir einen Ansatzpunkt, mit dem sich auch andere
Symptome („Krankheiten“) behandeln lassen.
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20.03.2008 - Zellen können Informationen speichern
Tagtäglich stürmen tausende von Informationen (Sinneseindrücke, Signale etc.)
auf unseren Körper ein. Unser Hirn speichert nicht wenig diese Informationen
kurz ab, für den Fall, dass diese wichtig sein könnten. Alle Informationen auf
Abruf bereit zu halten könnte allerdings kostspielig für das Arbeitsgedächtnis
sein, wäre da nicht der Energiesparmodus, der Nervenzellen auf Stans-by stellt.
Wie das funktioniert?
Stellen Sie sich vor, beim Lesen zu Hause spricht Sie Ihre Frau an und fragt,
ob das Telefon geklingelt hat. Ihr Hirn kramt im Arbeitsgedächtnis zwischen
verschiedenen Erinnerungen (ähnlich wie ein PC auf der Festplatte nach Daten
sucht), findet die gespeicherte Information über das Telefon und schickt
einen Nervenimpuls, auch Aktionspotenzial genannt, auf den Weg –
„In der letzten Zeit hat niemand angerufen.“
Ohne ein funktionierendes Arbeitsgedächtnis hätten Sie die Frage nicht
beantworten können. Das Arbeitsgedächtnis – ein Teil des Kurzzeitgedächtnisses –
speichert Informationen, Such,- Entscheidungs,- und Lösungsstrategien im
Frontallappen der Großhirnrinde. Aber nur für einige Sekunden, um sie
anschließend umzusetzen. Mit welchem Mechanismus der Kortex unsere
Gedankenschnipsel für einige Sekunden auf Abruf bereithält, ist allerdings
bisher nicht bekannt, unter Neurobiologen kursieren verschiedene Theorien. Die
Tatsache, dass Nervenimpulse während der Überbrückungszeit andauern, lässt
vermuten, dass der Speicher in Form von anhaltenden Aktionspotenzialen besteht.
Diese "Nervenimpuls-Theorie" geht also davon aus, dass die Information aktiviert
im Netzwerk des Kortex zirkuliert.
Manchmal verschwindet das elektrische Neuronenpotenzial während der
Speicherphase jedoch komplett, wie Wissenschaftler an Primaten beobachten
konnten [1]. Nach der Nervenimpuls-Theorie würde das bedeuten, dass die
Information verloren ist - das war aber nicht der Fall bei den untersuchten
Menschenaffen.
Um diese Unstimmigkeit zu beseitigen, erweiterten die Forscher um Misha
Tsodyks vom Weizmann Institute of Science in Rehovotdie die Nervenimpuls-Theorie
[2]. Sie entwickelten ein computersimuliertes Netzwerk aus Nervenbahnen, das die
Großhirnrinde imitiert. Mit diesem Modell analysierten sie die
Verknüpfungsstellen zwischen den einzelnen Neuronen - im Lebewesen als Synapsen
bekannt. Die Versuche bestätigten ihre Annahme, dass auch ohne ständige
Aktionspotenziale eine Information gespeichert werden kann.
Der Schlüssel zur verfeinerten Theorie liegt in der Speicherfähigkeit
der Synapsen. Sobald ein Aktionspotenzial an einer Synapse ankommt, strömt
Kalzium in die Endköpfchen, woraufhin ein Transmitter in den synaptischen Spalt
ausgeschüttet wird und ein Aktionspotenzial an den nachfolgenden Neuronen
initiiert. Solange der Computer die Synapsen mit ausreichender
Aktivierungskapazität unterstützte, konnte im Model auch die gewünschte
Erinnerung durch ein schwaches, unspezifisches Signal reaktiviert werden.
Wie eine ausreichende Aktivierungskapazität einer Synapse aber in Natura
aussehen könnte, beschreiben die Wissenschaftler in ihrer "Synapsen-Theorie".
Danach reichern sich Kalziumionen in den Synapsen an. Da Kalzium nach einem
Aktionspotenzial nur sehr langsam in den synaptischen Spalt zurückkehrt,
überbrücken die Ionen einige Sekunden. Solange ausreichend Kalzium vor Ort
bereitsteht, können Transmittermoleküle freigelassen werden, das stillgelegte
Aktionspotenzial reaktivieren und somit auch die Erinnerung
wiederbeleben. Die Synapse wartet sozusagen, bis das Signal anklopft - "Hat
gerade jemand angerufen?" -, um die Türen für den Transmitter zu öffnen. Das
Modell zeigt einen entscheidenden Vorteil: Indem die Information
zeitweise in Synapsen gespeichert vorliegt, kann die Nervenzelle eine Menge
Energie sparen, die ansonsten in ständigen Aktionspotenzialen verloren
gehen würde.
Was jedoch, wenn eine Information aus mehreren Parametern besteht, die
sich in verschiedenen Synapsenköpfchen des Arbeitsgedächtnisses aufhalten, ohne
kommunizieren zu können? Die verschiedenen Erinnerungsnetze müssten in
Kontakt treten, gibt der Wissenschaftler Stefano Fusi von der Columbia
Universität in New York zu Bedenken [3]. Für diesen Fall bedarf es eines
weiteren Mechanismus, der erst noch gefunden werden muss.
Soweit die wissenschaftlichen Forschungen im Bereich des
Materiellen.
Allergie-Immun® geht davon aus, dass nicht nur das Gehirn an
allen Aktionen beteiligt ist, sondern vielmehr der gesamte Körper mit all seinen
Billionen von Zellen. Alle Zellen untereinander sind wie ein Netzwerk verbunden.
So gehen wir davon aus, dass nicht nur Erlebnisse oder Erfahrungen, die ein
Individuum gemacht hat in der DNS der Zellen als Information gespeichert sind,
sondern auch auf diesem Weg an nächste Generationen vererbt werden. Wie sollte
sonst z.B. eine Augenfarbe vererbt werden? Hierunter fallen auch „biologische
Informationen“ auf Stoffe, die beim Allergiker allerdings „Allergene“ genannt
werden. Hier haben sich bei Allergikern im Laufe der Entwicklung falsche
Informationen eingeschlichen, mit dem Hintergrund, dass bestimmte harmlose
Stoffe als „Feinde“ des Körpers interpretiert werden. Kommt ein Allergiker mit
harmlosen Stoffen wie Weizen, Kuhmilch, oder aber Schimmelpilze in Kontakt,
verändert sich entsprechend das Aktionspotenzial bestimmter Zellen, welche dann
wiederum andere Zellen veranlassen, chemische Reaktionen, wie z.B. die
Ausschüttung von Histamin (was wohl für den Juckreiz verantwortlich ist)
auszuschütten.
Die PSP-Therapie deckt durch eine Analyse solche „Fehlinformationen“ auf, und
korrigiert diese über ein Energetikum. Die Folge ist, dass Aktionspotenziale
angehoben werden, so dass keine allergischen Reaktionen ausgelöst werden.
[3] European Journal of Neuroscience 146: 1082-1108 (2007), Abstract [2] Science 319:
1543-1546 (2008), Abstract [3] Science319:
1495-1496 (2008)
19.03.2008 - Beunruhigende Nebenwirkungen
Forscher ermitteln Zahl der Todesfälle durch unerwünschte Folgen von
Medikamenteneinnahmen
Unerwünschte Nebenwirkungen von Medikamenten verursachen möglicherweise
mehr als drei Prozent aller Todesfälle. Das ist das Ergebnis einer schwedischen
Studie. Die Pharmakologin Anna Jönnsson von der Universität in Linköping und
ihre Kollegen hatten für ihre Arbeit mehr als 1.500 Todesfälle in Schweden
untersucht und waren dabei auf eine überraschend große Zahl tödlicher
Arzneimittel-Nebenwirkungen gestoßen. Fachleute wie der britische Mediziner
Simon Thomas verweisen allerdings auf die vielen Fälle, in denen Medikamente das
Leben von Patienten verlängern.
Für Patienten in Krankenhäusern ist die Gefährlichkeit von Nebenwirkungen
seit längerem belegt. Rund fünf Prozent aller Todesfälle in Hospitälern gehen
auf unerwünschte Wirkungen von Medikamenten zurück, schätzen die schwedischen
Forscher. Diese Zahlen decken sich auch mit Studien an amerikanischen Kliniken.
Der Anteil tödlicher Nebenwirkungen an Sterbefällen insgesamt ist dagegen nur
schwer zu ermitteln. Der Grund dafür ist lauf Jönsson die mangelnde
Berücksichtigung von Nebenwirkungen beim Ausstellen von Totenscheinen.
Um
den Anteil von Nebenwirkungen mit Todesfolge in den Sterbestatistiken genauer
aufzuschlüsseln, öffneten Jönsson und ihre Kollegen die Akten von 1.574
Verstorbenen noch einmal. Apotheker, Pharmakologen und ein Rechtsmediziner
überprüften die Daten der Verstorbenen, die aus verschiedenen schwedischen
Verwaltungsbezirken stammten. Bei 49 Toten stellten die Forscher einen
Zusammenhang mit Medikamentenwirkungen her. Die mit Abstand häufigste tödliche
Nebenwirkung waren dabei Blutungen, die nach der Einnahme blutverdünnender Medikamente auftraten. In ihrer Studie
fordern die Wissenschaftler daher eine bessere Aufklärung von Ärzten und
Patienten über die Gefahren möglicher Nebenwirkungen. Zudem wollen sie die Akten
der Toten noch einmal darauf untersuchen, ob sich vermeidbare Todesfälle
darunter finden.
Der Mediziner Simon Thomas von der Universität Newcastle
kritisiert die Studie allerdings: Die schwedischen Forscher machten demnach
keine Aussage über die Todesfälle, die durch die Einnahme von Medikamenten
verhindert würden. Gerade blutverdünnende Medikamente erwiesen sich für viele
Patienten als lebensverlängernd, so Thomas. "Hier wird nur eine Seite der
Medaille betrachtet", kritisiert der Mediziner. Zudem sei noch unklar, ob die
Daten aus Schweden auf andere Länder übertragbar seien, führt er weiter
aus.
Nature, Onlinedienst,
DOI:10.1038/news.2008.676
Originalarbeit der Forscher: Anna Jönnson
(Universität Linköping) et al.: British Journal of Clinical Pharmacology, Band 65, S.
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12.03 2008 - Neue Therapien gegen Allergien
Diese Überschrift verspricht (wieder einmal) Hoffnung.
Doch liest man den Artikel durch, der in der Wiesbadener-Tagblatt erschienen
ist, geht es vielmehr um einen sogenannte "Workshop für Experten", bei dem
allerdings keine neuen Erkenntnisse zu Tage kommen. Die Ärzte rätsel weiter um
das allergische Geschehen im Körper.
Hier die ganze Nachricht:
Neue Therapien gegen Allergien
Experten-Workshop in der Uniklinik
Vom 12.03.2008 ok. MAINZ Der Austausch über die neuesten
Erkenntnisse zu den verschiedensten Ausprägungen von Allergien - darum ging
es beim 20. Mainzer Allergie-Workshop in der Uniklinik. "Wir werden in Zukunft
ganz neue Therapiemöglichkeiten haben, weil wir die immunologischen
Zusammenhänge immer besser verstehen", zeigte sich der Präsident der
veranstaltenden Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische
Immunologie (DGAKI), Prof. Dr. Claus Bachert, überzeugt.
Der Trend ist ungebrochen: Immer mehr Menschen reagieren mit ungezügelten
Immunreaktionen auf harmlose Umweltstoffe. "Von einer Verdoppelung der
allergischen Erkrankungen in jedem Jahrzehnt", sprach der Leitende Oberarzt der
Universitäts-Hautklinik, Prof. Dr. Joachim Saloga. Womit lässt sich aber die
Zunahme der Allergien erklären? Ein gängiger Erklärungsversuch ist die so
genannte Hygiene-Hypothese, die besagt, dass durch gegenwärtig hohe
Hygienestandards viele Menschen nicht mehr so stark mit Infektionserregern in
Kontakt kommen. Die Folge ist, dass "eine gewisse Prägung des Immunsystems
ausbleibt" und sich "Immunantworten" wie beispielsweise allergische Reaktionen
leichter entwickeln, so Saloga.
Beim Allergie-Workshop kamen Ärzte aller medizinischen Fachgebiete - darunter
Hautärzte, HNO-Ärzte und Lungenärzte - zusammen, die sich mit der allergischen
Reaktion des Körpers auf Umweltstoffe auseinandersetzen. Gerade das
Ineinandergreifen verschiedener Fachgebiete zeichnet die Veranstaltung aus. "Der
Mainzer Workshop ist ein ganz wesentlicher Schmelzpunkt für die
interdisziplinäre Forschung in der Allergologie", sagte Bachert.
Das Themenspektrum reichte von Allergenen und immunologischen Grundlagen über
Diagnostik und Therapie bis hin zu allergischen Krankheitsbildern an Atemwegen
und Haut. Schwerpunktmäßig wurde der Blick aber auch auf einzelne
Krankheitsbilder wie Asthma, Ekzemen sowie Neurodermitis gerichtet.
Als problematisch bewertete Saloga, dass sich die "Allergiesaison" verlängert
hat. Das sei zum einen auf die veränderten Klimabedingungen zurückzuführen. Aus
den milderen, kürzeren Wintern resultiert früher Pollenflug. Zum anderen liege
es daran, dass sich zusätzliche Allergene in Deutschland verbreiten, deren
Pollenflug erst im Spätsommer und Herbst einsetze. So sei etwa "Ragweed"
(Ambrosia) aus den USA nach Deutschland eingeschleppt worden und jetzt
hierzulande "stark auf dem Vormarsch".
http://www.wiesbadener-tagblatt.de/rhein-main/objekt.php3?artikel_id=3198003
08.03.2008 - Allergie durch Blutverdünner?
Heparin vom Markt genommen
BERLIN (AFP/BZ). Wegen der Gefahr allergischer Reaktionen hat das
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) das blutverdünnende
Medikament Heparin teilweise vom Markt genommen. Es bestehe der dringende
Verdacht, dass Heparinprodukte der Firma Rotexmedica durch Wirkstoffe eines
chinesischen Herstellers verunreinigt seien und deshalb bei Patienten
allergische Reaktionen auslösen könnten, sagte Ulrich Hagemann vom BfArM
gestern. Ein Mitarbeiter von Rotexmedica wollte sich am Freitag wegen
andauernder Untersuchungen nicht zu dem Fall äußern.
Heparinspritzen
werden zum Beispiel zur Verhinderung von Thrombosen während und nach Operationen
verwendet. Einzelne Firmen beziehen die Grundzutaten für das Medikament aus
China: Dort werden sie unter anderem aus Schweineinnereien hergestellt. Die
amerikanische Arzneimittelbehörde FDA bringt verseuchtes Heparin mit mindestens
19 Todesfällen in Zusammenhang. In Deutschland gab es nach Angaben des BfArM
drei Fälle von Problemen nach der Injektion des Blutverdünners.
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/welt/54,51-20483607.html
05.03.2008 - Ein neuer Skandal um mutmaßlich gefälschte Forschungsstudien
Ein neuer Skandal um mutmaßlich gefälschte Forschungsstudien erschüttert die
Wissenschaftlergemeinschaft in Südkorea.
Nach der Aufdeckung zweier
zellbiologischer Studien als Fälschungen habe seine Hochschule eine gründliche
Untersuchung eingeleitet, sagte der Dekan der Fakultät für Biowissenschaften,
Lee Gyun Min, an der angesehenen Universität für Technik und Naturwissenschaften
KAIST am Dienstag in Taejon. Er zog Parallelen zum Fälschungsskandal um den
südkoreanischen Klonforscher Hwang Woo Suk, wenn auch die Auswirkungen nicht so
gravierend seien.
In den vermeintlich bahnbrechenden Studien wurden laut
Lee nachweislich Daten manipuliert. Die beiden hauptverantwortlichen Forscher
hätten zugegeben, Forschungsergebnisse aufgebauscht zu haben. In der ersten
Studie wurde eine neuartige Methode beschrieben, mit der unter Verwendung
bestimmter Nanopartikel die Wechselwirkung zwischen Zellmolekülen und
Medikamenten in lebenden Zellen beeinflusst werden kann. Die im Juli 2005
im renommierten Fachjournal Science veröffentlichten Forschungen
versprachen neue Wege in der klinischen Anwendung, beispielsweise in der
Krebstherapie.
In der im Juli 2006 publizierten zweiten Studie wird
erläutert, wie unter Anwendung der ein Jahr zuvor beschriebenen Methode ein
kleines Molekül aufgespürt wurde, mit deren Hilfe sich Körperzellen
umprogrammieren und deren Alterungsprozesse zurückdrehen lassen könnten. Diese
Arbeit wurde im Fachblatt Nature Chemical Biology veröffentlicht. Die
Fälschungen seien aufgeflogen, nachdem ein Student vergeblich versucht habe, das
Verfahren zu wiederholen. Nach Angaben von KAIST wurden beide Journale von dem
Ergebnis der ersten Ermittlungen auf Fakultätsebene informiert. Ein am KAIST
tätiger Forscher sei in der vergangenen Woche suspendiert worden.
Die
Untersuchungsergebnisse seien ebenso schockierend wie im Fall Hwangs, sagte Lee
in Anspielung auf den spektakulären Skandal um den Klonforscher Hwang Woo Suk,
der der Fälschung von zwei Stammzellstudien überführt worden war. Science
hatte diese Studien Anfang 2006 zurückgezogen. Die Auswirkung des neuen
Falls sei jedoch nach seiner Ansicht nicht so gravierend wie bei Hwang, sagte
Lee. Hwangs Studien hätten weltweit Aufsehen erregt, während die jetzt in Frage
gestellten Studien vor allem in Fachkreisen bekannt gewesen seien.
©
dpa
24.02.2008 Allergietherapie - Wissenschaftler glauben einen neuen Ansatz entdeckt zu haben
Bei Allergien scheinen bestimmte Immunzellen zu fehlen. Forscher haben nun
den molekularen Mechanismus dafür entdeckt. Ihre Hoffnung: Mit
diesem Wissen lassen sich ganz neue Therapien gegen Allergien
entwickeln.
Ein neu entdeckter Mechanismus könnte möglicherweise in der
Zukunft eine zentrale Rolle bei der Behandlung von Allergien spielen. Er hindert
das Immunsystem daran, sich korrekt zu regulieren, was zu Heuschnupfen und
anderen allergischen Reaktionen führen kann, hat ein internationales
Forscherteam herausgefunden. Die Wissenschaftler hoffen, dass ihre Entdeckung
bei der Entwicklung neuer, effektiverer Therapien hilft, die genau diesen
Mechanismus lahmlegen. Ihre Untersuchungen schildern sie in der Fachzeitschrift
"PloS Biology".
"Wir hoffen, dass wir bald in der Lage sein werden, nicht nur Patienten zu
helfen, die an einer einzelnen Allergie leiden, sondern auch denen mit
vielfältigen Allergien", erklärt Carsten Schmidt-Weber vom Imperial College
London. Gemeinsam mit seinen Kollegen hatte er bei Mäusen untersucht, wie zwei
an der Regulation des Immunsystems beteiligte Gene miteinander interagieren.
Dabei identifizierten sie diesen Mechanismus: Ein Gen namens GATA-3 kann die
Entwicklung bestimmter, regulatorischer Immunzellen verhindern, indem es ein
weiteres Gen namens FOXP3 blockiert. Diese regulatorischen T-Zellen halten
normalerweise wiederum andere Zellen des Immunsystems in Schach. So sorgen sie
dafür, dass es nicht zu Fehlangriffen gegen eigentlich harmlose Substanzen wie
zum Beispiel Pollen und damit zu einer allergischen Reaktion
kommt.
Mäuse, die gentechnisch derart verändert waren, dass sie reichlich
das vom GATA-3-Gen codierte Protein herstellten, zeigten dramatische Defekte bei
der Produktion regulatorischer Immunzellen. Das beobachteten die Wissenschaftler
in ihren Versuchen. Sollte sich eine Therapie entwickeln lassen, mit der die
dafür verantwortliche Blockade von FOXP3 verhindert werden kann, könnten sich
die regulatorischen Zellen wieder ganz normal entwickeln, so die Hoffnung der
Forscher.
Cornelia Pfaff, WSA
Quelle: stern.de
Unabhängig – Expertengeprüft? Warum halten sich Mediziner
für Allergie-Experten, obwohl sie die Ursachen der körpereigenen Fehlregulation
nicht kennen?
Solange Mediziner eine, der chemischen Regulation (Hardware) übergeordnete
Regulation (Software), nicht akzeptieren, werden voraussichtlich keine Lösungen
(siehe oben) gefunden, und die Bemühungen, Allergien zu heilen, beschränken sich
weiterhin auf die Unterdrückung der Symptome.
17.02.2008 - Wenn Essen krank macht
Wenn man oftmals nach dem Essen von Bauch- und Magenschmerzen
geplagt wird, kann unter Umständen eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder
auch eine Allergie dahinter
stecken.
Lebensmittelallergie kann jeden treffen Eine
Lebensmittelallergie oder Unverträglichkeit kann im Prinzip jeden treffen.
Mediziner sprechen hier irrtümlich bereits von Krankheit, obwohl es sich
zunächst um eine Regulationsstörung handelt, aus der allerdings Krankheiten
entstehen können, wenn diese Regulationsstörungen nicht korrigiert werden. Diese
Störungen können auch im Erwachsenenalter noch ausbrechen und verschiedene
Substanzen betreffen. Am häufigsten sind Allergien auf Weizen, Milch oder
Gluten. Gluten, das sind die in vielen Getreidesorten enthaltenen
Klebereiweiss-Stoffe. Die Krankheit, die dadurch entstehen kann nennen Mediziner
Zöliakie, und ist aus schulmedizinischer Sicht nicht heilbar.
Allergie-Immun® geht davon aus, dass diese Regulationsstörungen
bereits zum größten Teil vererbt wurden. Regulationsstörungen deshalb, weil der
Körper irrtümlich auf harmlose Stoffe mit Abwehrmaßnahmen kontert. Er hält
verschiedene Moleküle, z.B. im Weizen für Feinde, die es gilt zu
vernichten.
Viele Mediziner glauben heute immer noch, dass sich eine Allergie
im Kindesalter „verwachsen“ kann, was immer das auch bedeuten soll. Wir halten
diese Sichtweise nicht nur für falsch, sondern auch für gefährlich. Denn nach
unseren Erfahrungen hat der Körper keinerlei Veranlassung, vererbte
Informationen – wie z.B. eine Augenfarbe – zu verändern. Das im Jugendalter
vorübergehend Symptome verschwinden, liegt ganz einfach daran, dass der Körper
stark genug ist, diese Fehler zu kompensieren. Lässt allerdings im Alter die
Vitalität nach, erscheinen auch wieder die Symptome. Vielmals sogar in einer
anderen Form. So wird schnell ein anfangs „harmloser“ Heuschnupfen zu Asthma.
Mediziner erkennen diese Zusammenhänge nicht, sondern sprechen hier von einem
„Etagenwechsel“, und meinen, dass es sich um eine neue Krankheit handelt. Aber
woher sollen Mediziner auf diese Zusammenhänge schließen können, wenn sie die
Ursachen der Regulationsstörungen nicht kennen.
Körper kämpft gegen Nahrungsmittel an Im
Körper laufen chemische Prozesse ab, Abwehrzellen produzieren Stoffe, die gegen
diese Nahrungsmittel ankämpfen. Die Patienten haben vielseitige Symptome, die
sich unterschiedlich äußern. Zum Beispiel durch tränende oder gerötete Augen,
Schnupfen oder eine verstopfte Nase, auch die Lunge kann durch Asthma oder
Atemprobleme betroffen sein. Hautausschläge sind möglich, sowie Magen- und
Darmprobleme wie Durchfall, Übelkeit und Erbrechen.
Selbstbeobachtung wichtig Erkannt werden kann die
Lebensmittelallergie auf verschiedene Arten. Einerseits durch Selbstbeobachtung
und das Führen eines Allergietagebuchs. Hat man einen Verdacht, kann man das
Nahrungsmittel weglassen und die Reaktion des Körpers beobachten, obwohl
Allergie-Immun® der festen Überzeugung ist, dass sich solche Stoffe nicht
grundsätzlich meiden lassen. Oder man kann durch einen so genannten
Provokationstest herausfinden, wie man auf das Lebensmittel reagiert, obwohl wir
diese Tests für fragwürdig halten. Auch Hauttests, Blutabnahmen oder im Fall der
Zöliakie eine Magenspiegelung bringen angeblich Sicherheit. Dabei können
Mediziner erst eine Zöliakie feststellen, wenn das Kind bereits lange vorher in
den Brunnen gefallen ist, und sich die Krankheit Zöliakie bereits durch
Fehlregulationen manifestieren
konnte.
Mit Diät Allergie behandeln Viele Mediziner und
auch Ernährungsberater glauben, dass man mit Ausschlussdiäten, also dem Meiden
der Allergene, eine Nahrungsmittelallergie in den Griff bekommen kann. Auch
diese Annahme hält das Team von Allergie-Immun® für gefährlich. Auf der einen
Seite ist es praktisch so gut wie gar nicht umzusetzen, auf bestimmte Stoffe zu
verzichten, und auf der anderen Seite werden dadurch die Regulationsstörungen
nicht behoben. Untersuchungen im eigenen Labor haben ergeben, dass selbst in
„Glutenfrei“ ausgewiesene Produkte noch Anteile von Gluten enthalten sind. Für
den Allergiker eine Katastrophe, denn die Menge von Gluten spielt keine Rolle.
Seien Sie also vorsichtig, denn nicht überall wo „Glutenfrei“ drauf steht ist
auch kein Gluten drin.
Hinzu kommt, dass sie bei Ausschlussdiäten dem Körper
möglicherweise Stoffe vorenthalten, die er aber benötigt. Wenn einige Mediziner
bei der Ausschlussdiät hier von Therapie sprechen, zeigt sich deutlich die
Unwissenheit über die Gefährlichkeit bei einer Glutenunverträglichkeit. Hierbei
werden nämlich wichtige Enzyme nicht produziert, die für die Verarbeitung und
letztlich für die Verdauung entscheidend sind. Dadurch verbleiben Stoffe im Darm
und können so zu den gefährlichen Entzündungen führen.
Oft versteckte Gluten im Essen In Supermärkten
und Reformhäusern sind für Zöliakiepatienten zahlreiche glutenfreie
Ersatzprodukte wie Brot, Nudeln oder Kuchen erhältlich. Aus zahlreichen
Stichproben wissen wir, dass die meisten dieser Angebote nicht „Glutenfrei“
sind. Bisher kennen wir nur eine Firma, von der wir durch eigene Untersuchungen
wissen, dass sie ausschließlich „Glutenfrei“ produzieren.
Erlaubte Getreidesorten sind Mais, Reis, Hirse, Buchweizen und
Amarant. Verboten sind Weizen, Dinkel, Roggen oder Hafer. In Restaurants wird
empfohlen, sich genau zu erkundigen, ob die Speisen glutenfrei sind. Oft
enthalten auch Wurstwaren und Soßen verstecktes Mehl, und sind daher für
Zöliakiepatienten nicht
geeignet.
Weitere Informationen: Das Team von
Allergie-Immun® ist überzeugt, dass Allergien,
Nahrungsmittelunverträglichkeiten und chronische Beschwerden auf
Regulationsstörungen und bioenergetischen Fehlprogrammierungen beruhen.
Allergie-Immun® hat ein Analyse- und Therapieverfahren
entwickelt und seit Jahren erprobt. Dabei geht es nicht darum, den Auslöser
einer Allergie zu ermitteln, oder mögliche Allergene zu vermeiden, sondern die
Ursachen dieser allergischen Störungen zu korrigieren.
16.02.2008 - Vorsicht vor chronischen Entzündungen
Entstehen Volkskrankheiten wie Rheuma, Diabetes und sogar Krebs durch
chronisch schwelende Entzündungen? In der Wissenschaft gibt es immer mehr
Hinweise dafür. Um vorzubeugen, ist ein stabiles Immunsystem daher umso
wichtiger.
Mit einer akuten Entzündung reagiert der Organismus, wenn
er durch Eindringlinge geschädigt wird. Im Normalfall führt diese Abwehrreaktion
nach einiger Zeit zur vollständigen Heilung. Entzündungsforscher sehen diesen
Schutzmechanismus jedoch auch als Gefahr für die Entstehung von schweren
Krankheiten: Dann nämlich, wenn solche Entzündungsprozesse entgleisen und für
den Körper unkontrollierbar werden. Besonders wenn das Immunsystem nicht stark
genug ist, um den Auslöser der Entzündung auszuschalten, läuft diese einfach
immer weiter und wird zu einer eigenständigen Krankheit. Nach Meinung vieler
Experten hängen Erkrankungen wie Diabetes, rheumatoide Arthritis, Krebs und auch
Alzheimer ganz entscheidend von einer fortwährenden entzündlichen Aktivität im
Körper ab.
Was kann helfen, die chronische Entzündungsaktivität zu
dämpfen? Achtsamkeit im Umgang mit dem eigenen Körper und die Bereitschaft,
mehr für die eigene Gesundheit zu tun, sind neben der Ernährung zentral bei der
Vorsorge. Das beginnt bei der richtigen Wahrnehmung des eigenen Körpers, umfasst
aber auch, dem Körper bei der Abwehr gezielt zu helfen. Bei einem geschwächten
Immunsystem oder schon bestehenden chronischen Erkrankungen ist es notwendig, in
erster Linie das Immunsystem auf Fehler zu untersuchen. Ein Fehler im
Immunsystem bedeutet, dass es irrtümlich permanent auf harmlose Stoffe falsch
reagiert, wie es bei Allergikern grundsätzlich der Fall ist. Das ist wie
Schattenboxen, allerdings mit dem Unterschied, dass das Immunsystem viele
harmlose Stoffe wie Pollen und Nahrungsmittel etc. für echte Feinde hält und sie
bekämpft, was den Körper viel Energie kostet. Die Folge ist, dass der Mensch
sich oftmals schlapp und müde fühlt.
Allergie-Immun® hat ein Analyse- und Therapieverfahren entwickelt, um das
Immunsystem von diesem Fehlverhalten zu befreien. Auf der einen Seite können die
Stoffe erkannt werden, auf die der Körper irrtümlich mit Abwehrmaßnahmen
reagiert, und auf der anderen Seite wird dem Immunsystem durch ein Energetikum
beigebracht, nicht weiter auf harmlose Stoffe zu reagieren.
Die Daten gewinnt das Privatinstitut für komplementärmedizinische Forschung
& Anwendung aus Körperzellen, die in ein paar Tropfen Blut enthalten sind.
Das heißt: die Informationen auf harmlose Stoffe, auf die der Körper
irrtümlich mit Abwehrmaßnahmen kontert, werden aus den Zellen selbst erhalten,
modifiziert, und über ein Energetikum dem Körper wieder zugeführt. Da unsere
Zellen lernfähig sind – sonst gäbe es schließlich keine Weiterentwicklung – wird
das Fehlverhalten korrigiert, so dass in der Regel keine weiteren allergischen
Reaktionen auftreten.
11.02.2008 - Mediziner rätseln über Ursachen von Allergien
Das erste Interdisziplinäre Allergiezentrum im süddeutschen
Raum 13.02.2008
Klinikum der Universität München bündelt Expertenwissen im Kampf gegen
Allergien
Beim einzelnen Patienten manifestiert sich „eine Allergie“ nicht selten an
verschiedenen Orten. Das interdisziplinäre Allergiezentrum verfolgt zwei Ziele.
Zum einen die organbezogene Spezialisierung der Medizin durch übergreifende
Zusammenarbeit zugunsten des Patienten aufzuheben, zum anderen
Allergiekrankheiten interdisziplinär zu erforschen, um neue Lösungsansätze für
die Therapie zu finden. Für Patienten wird zudem eine zentrale Telefonnummer als
Anlaufstelle für Betroffene eingerichtet.
Das neue Interdisziplinäre Allergiezentrum wird getragen von:
- Prof.
Dr. Dennis Nowak, Direktor Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und
Umweltmedizin zusammen mit PD Dr. Peter Angerer und Dr. Uta Ochmann
-
Prof. Dr. Matthias Griese, Leiter pädiatrische Pneumologie und
Mukoviszidose-Zentrum der Kinderklinik und Poliklinik im Dr. von Haunerschen
Kinderspital zusammen mit Prof. Dr. Erika von Mutius (Allergieambulanz)
-
Prof. Dr. Bernhard Przybilla, leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für
Dermatologie und Allergologie zusammen mit PD Dr. Franziska Ruëff
- PD
Dr. Matthias Kramer, Oberarzt der Klinik und Poliklinik für
Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
- Prof. Dr. Rudolf Maria Huber, Leiter der
Pneumologie der Medizinischen Klinik und Poliklinik Innenstadt zusammen mit Dr.
Fernando Gamarra und Dr. Diana Stratakis
- Prof. Dr. Jürgen Behr, Leiter
des Schwerpunktes Pneumologie der Medizinischen Klinik und Poliklinik I,
Großhadern
Die bisher erarbeiteten Forschungsergebnisse und Methoden
sowie die Kooperation bei der studentischen Ausbildung und Weiterbildung der
Assistenzärzte manifestieren sich nun im Interdisziplinären
Allergiezentrum.
Die Zahl der Allergiepatienten hat sich in den letzten
Jahrzehnten vervielfacht, aber die Ursachen dafür sind bisher nur ansatzweise
bekannt. So ist davon auszugehen, daß bei mindestens 30% der Bevölkerung eine
Allergiekrankheit besteht.
Der Begriff Allergie bezeichnet eine von der
Norm abweichende Reaktion des körpereigenen Abwehrsystems auf an sich meist
harmlose Substanzen der Umwelt. Die manchmal dramatische Ausmaße annehmenden
Krankheitserscheinungen können an vielen Organsystemen auftreten, vor allem Hau
und Schleimhäute (z.B. von Nase, Darm, Bronchien) sind als Kontaktflächen zur
Umwelt als Einfallstor der Substanzen besonders häufig betroffen. Die daraus
resultierende „unsichtbare Behinderung“, die durch das Vermeiden des Kontakts
mit dem Auslöser von Beschwerden zu ausgeprägten Beeinträchtigungen im privaten
wie beruflichen Leben führen kann, darf angesichts der hohen prozentualen
Verbreitung und auch der daraus entstehenden volkswirtschaftlichen Folgen nicht
verharmlost werden.
Versorgung allergiekranker Patienten am
Klinikum
In den sechs durch das Interdisziplinäre Allergiezentrum
repräsentierten Kliniken wurden bisher jährlich etwa 10.000 allergiekranke
Patienten behandelt. Schwerpunkte sind dabei etwa:
- Arbeits-, Sozial-
und Umweltmedizin: 650 Patienten mit Atemwegs-, Kontakt- oder
Nahrungsmittelallergien
- Kinderklinik im Dr. von Haunerschen
Kinderspital: 1.100 Patienten mit Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Ekzemen und
Nahrungsmittelallergien
- Dermatologische und Allergologische Klinik:
4.800 Patienten mit Kontaktallergien, Anaphylaxie auf Insektengift,
Nahrungsmittel oder Arzneimittel, Urtikaria, Ekzemen, Neurodermitis,
Heuschnupfen, Implantatunverträglichkeiten
- Hals-Nasen-Ohrenheilkunde:
750 Patienten mit allergischer Rhinitis und Erkrankung der Nasennebenhöhlen,
Rhinoconjunctivitis allergica, oralem Allergiesyndrom, Samter-Trias,
Durchführung von Chonchtotmien bei Vergrößerung der Nasenschwellkörper
-
Pneumologie, Medizinische Klinik Innenstadt: 2.900 Patienten mit Asthma
bronchiale, Allergiekrankheit bei Mukoviszidose und weiteren allergischen
Lungenerkrankungen
- Pneumoloige, Medizinische Klinik I: 1500 Patienten
mit Asthma bronchiale, exogene allergische Alveolitis, berufsbezogene
Atemwegsallergien
Für die Diagnostik stehen alle modernen Verfahren
zur Verfügung, vom Hauttest über Labormethoden zur Untersuchung von
Körperflüssigkeiten und Immunzellen bis hin zu Provokationstests an
verschiedenen Organen. Therapeutisch verfügt das Interdisziplinäre
Allergiezentrum über alle aktuellen Methoden zum Management von
Allergiekrankheiten. In jeweils alle zwei Wochen stattfindenden Fallkonferenzen
beraten zudem die Experten der beteiligten Kliniken fachübergreifend über die
bestmögliche Versorgung der Patienten, unabhängig davon, an welchem Standort
oder in welcher Klinik der Betroffene behandelt wird. Damit können unter anderem
Doppeluntersuchungen vermieden sowie Behandlungsabläufe beschleunigt
werden.
Von neuen Erkenntnissen profitieren nicht nur die Patienten
direkt, auch die niedergelassenen Fachärzte werden mit einbezogen und über
Fortschritte informiert. Damit soll das Wissen der Experten am
Interdisziplinären Allergiezentrum auch in der Fläche verbreitet
werden.
Forschungsschwerpunkte
Die sechs Einrichtungen bringen
die Forschungsergebnisse aus ihrer Disziplin in die Diagnostik und Therapie des
Interdisziplinären Allergieamzentrums ein. Dazu gehören Epidemiologie von
Risikofaktoren für allergische Erkrankungen, Expositionsstudien, Allergogenetik,
Untersuchungen zu obstruktiven bronchialen Erkrankungen, zur zystischen Fibrose
und zur allergischen bronchopulmonalen Aspergillose, die Erforschung chronischer
entzündlicher nasaler Erkrankungen, die Pathophysiologie von atopischem Ekzem,
die Ätiopathogenese der Implantatüberempfindlichkeit sowie Forschungen zu
Insektengift- und Nahrungsmittelallergie und zur Mastozytose.
Struktur
des Interdisziplinären Allergiezentrums
Die Einrichtungen des Zentrums
befinden sich am Campus Großhadern und am Campus Innenstadt in den oben
genannten Kliniken. Die Versorgung der Patienten ist etabliert und trotz der
räumlichen Entfernungen eingespielt. Es wird angestrebt, mittelfristig eine
zentrale Einheit mit dem Angebot aller Leistungen der Patientenversorgung zu
schaffen und Einrichtungen der wissenschaftlichen Forschung anzuschließen. Schon
jetzt können Patienten unter der neuen zentralen Rufnummer 089 / 5160 – 6160 des
interdisziplinären Allergiezentrums anrufen, wenn Sie bei der Suche nach dem
richtigen Ansprechpartner Hilfe benötigen. Im Internet bietet das neue virtuelle
Allergiezentrum ebenfalls Informationen für Betroffene an unter
http://allergiezentrum.klinikum.uni-muenchen.de.
Klinikum der Universität
München
Im Klinikum der Universität München (LMU) werden an den
Standorten Großhadern und Innenstadt jährlich rund 81.000 Patienten stationär,
12.000 teilstationär und 370.000 Patienten ambulant behandelt. Die 44
Fachkliniken, Institute und Abteilungen verfügen über mehr als 2.300 Betten. Von
insgesamt 9.000 Beschäftigten sind rund 1.800 Mediziner. Forschung und Lehre
ermöglichen eine Patientenversorgung auf höchstem medizinischem Niveau. Das
Klinikum der Universität München hat im Jahr 2006 mehr als 58 Millionen Euro an
Drittmitteln eingeworben und ist seit Juni 2006 Anstalt des öffentlichen
Rechts.
Kressirer, Philipp | Quelle: klinikum der universität münchen Weitere
Informationen: www.klinikum.uni-muenchen.de allergiezentrum.klinikum.uni-muenchen.de
11.02.2008 - bestätigt: Süßstoffe machen dick
Durch den süßen Geschmack ohne Kalorienzufuhr gerät die Nährstoffverarbeitung
aus dem Takt
Die Verwendung von künstlichen Süßstoffen statt Zucker kann zu
Schwierigkeiten bei der Kontrolle der Essensmenge und damit zu Übergewicht
führen. Der Körper wird durch die Kombination von Süße und fehlenden Kalorien so
verwirrt, dass er danach kalorienreiche Gerichte weniger effektiv abbaut und
mehr davon verlangt. Das schließen Susan Swithers und Terry Davidson von der
Purdue-Universität in West Lafayette aus Experimenten mit Ratten.
Swithers und Davidson fütterten für ihre Studie Ratten mit Joghurt, der
einmal mit normalem Zucker und einmal mit kalorienlosem Saccharin gesüßt war.
Ratten, die Süßstoff zu sich genommen hatten, nahmen in der Folgezeit mehr
Gewicht als die Vergleichsratten zu und fraßen auch größere Mengen
kalorienreicher Nahrung. Die Forscher erklären sich ihre Ergebnisse
folgendermaßen: Gibt es keine Verbindung zwischen Süße und Kalorien mehr, fährt
der Körper bei weiteren süßen Mahlzeiten die Verdauung nicht mehr auf den
normalen Level hoch. Die Verwertung der Nährstoffe wird schlechter und der
Körper verlangt mehr süße Produkte als zuvor. Dies bleibt auch dann noch der
Fall, wenn der süße Eindruck wieder durch kalorienreiche Kost hervorgerufen
wird.
Untermauern konnten die Wissenschaftler ihre Erklärung durch
Messungen der Kerntemperatur der Ratten. Diese steigt, wenn der
Verdauungsapparat aktiviert wird: Je höher die Temperatur, desto aktiver ist die
Verdauung. Swithers und Davidson maßen bei den mit Süßstoff gefütterten Tieren
eine deutlich geringere Kerntemperatur als bei den Vergleichsratten. Dies
belege, so die Forscher, dass die Verdauung nach der Aufnahme von Süßstoff nicht
so effizient arbeite wie vorher. Swithers und Davidson raten deshalb dazu, eher
das Original zu essen als eine kalorienarme Alternative, da die Gewichtszunahme
auf lange Sicht geringer ausfalle. Die Forscher betonen aber auch, dass die
Reaktion des Körpers von Erfahrung gesteuert werden kann. Ist sich der Mensch
des Problems bewusst, könnten negative Folgen vermieden werden.
Studien
aus den USA zeigen jedoch, dass dies eher nicht der Fall ist: Seit Einführung
von Diät-Erfrischungsgetränken ist die Zahl der Fettleibigen deutlich gestiegen.
Andere Forscher haben außerdem einen Zusammenhang zwischen vermehrtem Genuss von
Diätgetränken und höherem Risiko für Fettablagerungen in der Bauchhöhle,
Bluthochdruck und Insulinresistenz beobachtet.
Susan
Swithers und Terry Davidson (Purdue-Universität, West Lafayette): Behavioral
Neuroscience, Online-Vorabveröffentlichung, DOI:
10.1037/0735-7044.00.0.000
ddp/wissenschaft.de – Livia
Rasche
20.12.2007 - Schicksal Impotenz: Allergie-Immun hilft auf natürliche Weise
Jeder fünfte Mann in Deutschland leidet unter Erektionsstörungen. Viele
Männer trifft es schon ab dem dreißigsten Lebensjahr. Eine wichtige Ursache:
energetische Staus des Energieflusses im Körper. Vielmals werden diese
Blockierungen durch ein Schockereignis ausgelöst. Eine Blockierung des
Energieflusses erfolgt immer dann, wenn dieses „Trauma“ nicht verarbeitet und
ins Unterbewusstsein verlagert wird.
Allergie-Immun hat sich auf
Wechselwirkungen zwischen dem Menschen und seiner Umwelt spezialisiert. Durch
negative Erlebnisse erfährt der gesamte Körper einen Schock, ähnlich wie ein
Blitzeinschlag. Gelingt es dem Körper durch die natürlich vorhandene
Regulationsfähigkeit nicht einen Ausgleich herzustellen, verbleiben energetische
Blockaden und können so zu den unterschiedlichsten Symptomen führen. Die
beteiligten Zellen werden unterversorgt.
Die PSP-Therapie von
Allergie-Immun erkennt und begebt energetische Störungen, die unaufgelöst zu den
verschiedensten Krankheitsbildern führen können.
19.12.2007 - Studie bescheinigt deutschen Ärzten mangelndes Wissen über Volkskrankheit Bluthochdruck
Exklusiv im Deutschen Gesundheitsfernsehen: Studie der Kölner
Universitätsklinik bescheinigt deutschen Ärzten mangelndes Wissen über
Volkskrankheit Bluthochdruck
Hamburg (ots) - Mehr als die Hälfte der
Ärzte in Deutschland erkennt die Anzeichen für eine Bluthochdruckerkrankung
nicht richtig. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie der
Universitätsklinik Köln, die dem Deutschen Gesundheitsfernsehen exklusiv
vorliegt. An der Studie zum Thema "Arterielle Hypertonie" nahmen mehr als 4.000
Allgemeinmediziner, Internisten und Kardiologen teil.
Den Untersuchungen
zu Folge kennen nur rund 37 Prozent der Ärzte in Deutschland die gültigen
Leitlinien zu Hypertonie, also die wissenschaftlich belegten Standards in
Diagnostik und Therapie. Den aktuellen Grenzwert für gefährlichen Bluthochdruck
konnten lediglich 45 Prozent der Mediziner richtig benennen. Das bedeutet, dass
mehr als die Hälfe der Ärzte eine arterielle Hypertonie möglicherweise gar nicht
identifizieren kann. "Wer eine Krankheit nicht erkennt, der wird sie mit
Sicherheit auch nicht therapieren", kommentiert Dr. Jens Hagemeister, Kardiologe
an der Universitätsklinik Köln und Mitverfasser der Studie, das
Ergebnis.
Versorgungsforscher Prof. Dr. Holger Pfaff von der Universität
Köln kennt die Gründe für das schlechte Abschneiden der Ärzte: "Die Ursachen
liegen vor allem in der Schnelligkeit der Entwicklung, das Wissen veraltet sehr
schnell." Pfaff fordert daher schnelle Konsequenzen: "Neue Leitlinien müssen
verpflichtend in Fortbildungsseminaren gelehrt werden." Denn noch dürften sich
Ärzte die Bereiche selbst auswählen, in denen sie sich weiterbilden, so Pfaff in
einem Interview mit dem DGF. Sein Vorschlag: Ein Basiswissen über
Neuentwicklungen, das verpflichtend für alle Ärzte und fester Bestandteil in den
Fortbildbildungsrichtlinien ist.
Von der Volkskrankheit Bluthochdruck
sind etwa 20 Prozent der Bevölkerung betroffen, erklärt Prof. Dr. Erland
Erdmann, Direktor des Herzzentrums Köln. "Die meisten von ihnen erleiden einen
Schlaganfall, einen Herzinfarkt. Im schlimmsten Fall sterben sie sogar", so
Erdmann weiter.
DGF Thema "Bluthochdruck" Das Format "DGF Thema" liefert
jede Woche kompetente Informationen rund um medizinische Themen. In der
aktuellen Folge, die am 21.12.2007 um 19.30 Uhr ausgestrahlt wird, werden die
Ergebnisse der Hypertonie-Studie vorgestellt und von Experten kommentiert (für
Wiederholungstermine siehe www.dgf.tv).
Über das Deutsche
Gesundheitsfernsehen
Das Deutsche Gesundheitsfernsehen ist der erste
bundesweit empfangbare, unabhängige und journalistische Spartensender zum Thema
Gesundheit in Deutschland. Seit 1. April 2007 sendet das Deutsche
Gesundheitsfernsehen aus Hamburg und erreicht derzeit ca. 11 Millionen
TV-Haushalte über Astra Digital und diverse digitale Kabelnetze. Der
Free-TV-Sender bietet gesundheitsinteressierten Zuschauern aller Altersgruppen
in Ratgeber-Magazinen, Dokumentationen und Talkshows kostenlos umfassende
Informationen rund um die Themen Gesundheit, Ernährung, Prävention, Bewegung,
Forschung, Naturheilkunde und Wellness. Das Deutsche Gesundheitsfernsehen wurde
von dem renommierten TV-Journalisten Gerd Berger gegründet, der zusammen mit der
Finanzholding avantaxx AG Gesellschafter des Senders ist. Weitere Informationen
sind unter www.dgf.tv zu finden.
Pressekontakt:
Erdmann
Kilian Tel.: 089-59042-1106 e-Mail: presse@dgf.tv
08.11.2007 - Tausende pillenkrank
Kampf gegen Nebenwirkungen
Angesichts zehntausender
Klinik-Einlieferungen pro Jahr wegen schwerer Neben- und Wechselwirkungen von
Medikamenten haben Experten eine stärkere Arzneimittelsicherheit gefordert. Nach
den Studien der Hersteller zur Marktzulassung sollten Nebenwirkungen auch in der
breiten Anwendung stärker kontrolliert werden, sagte der Bremer
Gesundheitsforscher Gerd Glaeske der Deutschen Presse-Agentur.
Derzeit
gibt es sechs sogenannte Pharmakovigilanz-Zentren in Deutschland zur Erfassung
von Nebenwirkungen auf dem Markt befindlicher Mittel. Neben einer Aufstockung
dieses Bereiches forderte Glaeske große Datenbanken, in denen die Arzneimittel
von Millionen von Patienten in der Praxis dokumentiert werden. Pro Jahr gehen
nach Angaben des Forschers rund 300.000 Klinikeinweisungen und 16.000 bis 25.000
Todesfälle auf Neben- und Wechselwirkungen zurück.
Die
Pharmakologie-Professorin Petra Thürmann aus Wuppertal forderte die
medizinischen Fachgesellschaften zu verstärkter Hilfe für Ärzte auf, wenn sie
Patienten mit mehreren Krankheiten behandeln. Niedergelassene Ärzte würden oft
damit allein gelassen, wenn ältere Patienten zum Beispiel hohe Cholesterinwerte,
Alzheimer und hohen Blutdruck gleichzeitig haben, sagte sie. Wechselwirkungen
der Mittel seien oft die Folge.
Quelle: N-TV
17.10.2007 - Volkskrankheit Allergie – Mit homöopathischen Mitteln schonend Beschwerden lindern
(depr) Asthma, Neurodermitis und Heuschnupfen gehören zu den
häufigsten allergischen Reaktionen auf Allergene wie Hausstaub, Schimmel,
Pollen, Nahrungsmittel oder Duftstoffe. Herkömmliche Medikamente
lindern Symptome kurzfristig, führen aber auch zu Nebenwirkungen wie
Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. Laut Dr. Joachim Wernicke, Facharzt
für Innere und Integrative Medizin an der Malteser Klinik in Bad
Brückenau, können homöopathische Mittel hier schneller, schonender
und längerfristig wirksam als chemische Medikamente helfen. Die
homöopathische Behandlung ist nebenwirkungsfrei, das heißt ohne Folgen für
die Schleimhäute. Die Behandlung macht nicht müde, kann dadurch beliebig oft
wiederholt werden und beeinträchtigt weder die Fahrtüchtigkeit noch die
Tätigkeit an Maschinen. Im nächsten Jahr kann die Behandlung ohne
Wirkungsverlust bei denselben Symptomen wiederholt werden. Eine
weiterführende Therapieform stellt die sogenannte Konstitutionsbehandlung
dar, eine zwar zeitaufwendige Methode, durch die jedoch eine dauerhafte
Heilung von Allergien erreicht werden kann. Weitere Informationen über die
sanfte Medizin aus der Natur sind unter www.weckbecker.com
erhältlich. Quelle: http://www.ddpdirekt.de/portal/details.php?id=30101
27.09.2007 - Verzichten Sie bloß nicht auf Milch!
von Sylvia Schneider
Liebe Leserin, lieber Leser, viele
Menschen verzichten auf Milch, weil eine Menge Irrtümer über sie im Umlauf sind.
Insbesondere Frauen fürchten sich vor den Kalorien. Völlig falsch, sagt Dr.
Katharina Scholz-Ahrens von der Bundesanstalt für Milchforschung in Kiel. Die
Inhaltsstoffe der Milch sind ein gesundes Highlight unserer Nahrung, und es
werden immer mehr von ihnen entdeckt. Die Forscherin rechnet vor: Wenn eine Frau
zwischen 25 und 50 Jahren, die 60 bis 65 Kilo wiegt, täglich einen halben Liter
Milch trinkt, deckt sie damit zu etwa 60 % ihren täglichen Bedarf an Kalzium und
Phosphor. Mehr als ein Drittel ihrer Eiweißversorgung ist gesichert und ein
Fünftel des Magnesium- und Vitamin-A-Bedarfs. Die Nerven- und Hautvitamine B2
und B12 werden sogar zu zwei Dritteln von der Milch geliefert.
Bei der
täglichen Kalorienbilanz schlägt der halbe Liter Milch jedoch nur mit 12 % des
Tagesbedarfs zu Buche. Zudem enthält die Milch noch viele unentdeckte Stoffe,
die Wunder wirken. Gezählt wurden bislang etwa 400 verschiedene Eiweiße. Sie
wirken unter anderem antithrombotisch, antioxidativ, immunstärkend und schützen
vor unerwünschtem Zellwachstum. Zur Zeit wird in Kiel erforscht, inwieweit die
Inhaltsstoffe Beta-Linolsäure und Buttersäure gegen Krebs schützen können. Am
besten erforscht ist bislang das Kalzium. Es soll Kolonkarzinomen und
Nierensteinen vorbeugen. Auf alle Fälle – das ist bekannt und vielfach belegt –
schützen Milch und Milchprodukte Ihre Knochen.
Milch macht
schlank Neueste Untersuchungen aus den USA weisen nach, dass das Kalzium
in der Milch sich positiv auf das Körpergewicht auswirkt. Je höher die tägliche
Zufuhr aus Milch und Milchprodukten ist, desto geringer das Risiko für
Übergewicht. Dieser Effekt hängt mit den bioaktiven Eiweißen in Milch oder
Buttermilch zusammen. Mit Kalziumtabletten funktioniert es nämlich nicht. Auch
in fettarmen Milchprodukten ist reichlich Kalzium enthalten. Das Kalzium ist wie
die anderen Mineralstoffe in der Milch nicht an den Fettgehalt
gebunden:
•100 Gramm Vollmilch enthalten 120 Milligramm Kalzium •100
Gramm fettarme Milch haben einen Kalziumanteil von 118 Milligramm •100 g
Buttermilch bringen 109 Milligramm Kalzium mit.
Regelmäßiger Milchgenuss
ist übrigens auch gut für Ihre Zähne: Weil Milchprodukte den Speichelfluss
anregen, werden im Mund die schädlichen Säuren verdünnt, die Karies entstehen
lassen. Außerdem erschwert das Milcheiweiß den Bakterien, sich auf der
Zahnoberfläche anzusiedeln.
Quelle: aus einem Newsletter
fid-gesundheitswissen.de
Anmerkung der Redaktion: Sicherlich
sind wir auch der festen Überzeugung, dass Milch ein wichtiger Bestandteil
unserer Nahrung ist.
Anders sieht es natürlich aus, wenn eine Person eine
Milchunverträglichkeit hat, die in den meisten Fällen vererbt ist. Hier sollte
nach Möglichkeit diese „Kommunikationsstörung“ behoben werden.
Kommunikationsstörung deshalb, weil unser Körpersystem, bzw. jede einzelne Zelle
unseres Körpers ununterbrochen mit der Umwelt kommuniziert. Die meisten
„Informationen“ oder auch Signale nehmen wir allerdings unbewusst auf, denn der
Mensch ist das komplexeste informationsverarbeitende System auf der Erde. Nimmt
man alle Informationsabläufe im Menschen einmal zusammen, d. h. die bewussten
(Sprache, Informationsteuerung der willentlich motorischen Bewegungen) und die
unbewussten (informationsgesteuerte Funktionen der Organe, Hormonsystem), so
werden täglich 10(hoch24) bit verarbeitet. Dieser astronomisch hohe Wert für die
Informations-Menge übertrifft das Gesamtwissen der Menschheit von 10(hoch)18
bit, wie es in den Bibliotheken der Welt gespeichert ist, noch um den Faktor von
einer Millionen."
Die von Allergie-Immun entwickelte PSP-Anwendung
korrigiert solche Kommunikationsstörungen mit der Umwelt, die nach unseren
Erfahrungen zu allergischen Reaktionen führen.
25.09.2007 - Akupunktur jeglicher Form lindert chronische Kreuzschmerzen
Schmerzbehandlung mit Akupunktur ist so beliebt wie umstritten,
Studienergebnisse zeigten kein einheitliches Bild. Zwar fühlten sich viele
Behandelte hinterher besser - merkwürdigerweise aber auch, wenn gar nicht die
klassischen Punkte genadelt wurden. Regel oder Ausnahme? Fundierte Daten liefert
die bislang größte Studie weltweit. Etliche Menschen haben genug von Pillen,
Krankengymnastik und Co oder empfinden die Schulmedizin gar als ungeeignete
engstirnige Einzelsymptombetrachtung. Sie verstehen ihren Körper als ein
Gesamtgefüge, das mehr ist als bloß Summe seiner Teile, und bevorzugen dem
entsprechende Therapien. Andere suchen nach fehlgeschlagenen konventionellen
Behandlungsansätzen einen alternativen Weg, anhaltende Gesundheitsprobleme in
den Griff zu bekommen. Viele von ihnen landen über kurz oder lang bei
Akupunktur. Die traditionelle chinesische Akupunktur beruht auf der
Vorstellung, dass eine Lebensenergie Qi auf definierten Bahnen - den Meridianen
- unseren Körper durchfließt. Krankheiten seien die Folge von Störungen in
diesem Fluss, der sich aber über die auf den Leitbahnen befindlichen
Akupunkturpunkte steuern lässt. In diese Punkte gesetzte Nadeln sollen
vorhandene Blockaden lösen und das harmonische Gleichgewicht der Strömung
wiederherstellen. Darauf beruhend, aber mit etwas anderem Ansatz arbeitet die
Ohrakupunktur oder Auriculotherapie, die vor fünfzig Jahren von dem
französischen Arzt Paul Nogier entwickelt wurde. Hier repräsentiert die
Ohrmuschel ein Abbild im Kleinen aller Körperzonen und Organe mit entsprechenden
Reflexpunkten, die durch die Nadeln stimuliert werden. Alternative
Schmerztherapie ... Beide Verfahren haben längst ihren festen Platz in
der Schmerztherapie. Gerade chronische Schmerzpatienten - und davon ist immerhin
fast ein Fünftel der Deutschen betroffen - hoffen auf Linderung durch
Akupunktur. Doch im Jahr 2000 hatte der Bundesausschuss der Ärzte und
Krankenkassen die Erstattungsfähigkeit des Verfahrens zunächst eingeschränkt:
Bezahlt wurde nur noch, wenn es sich um chronische Kopfschmerzen, chronische
Lendenwirbelsäulen-Beschwerden oder chronische osteoarthritische Schmerzen
handelte und die Therapie im Rahmen kontrollierter Studien erfolgte. Hintergrund
der Maßnahme: Die Wirksamkeit des Nadelns war nicht zweifelsfrei
erwiesen. Einzelne Akupunktur-Studien hatten zwar einen schmerzlindernden
Effekt offenbart, der darauf beruhen dürfte, dass durch eine Nervenreizung
verschiedene schmerzhemmende Systeme aktiviert werden. Auch die Ausschüttung der
körpereigenen Schmerzmittel Endorphine wurde gemessen, ebenso wie die
Freisetzung der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin, die in der
Schmerzkommunikation eine Rolle spielen. Wurden allerdings mehrere Studien in
einen Topf geworfen, verwischten die im Einzelfall so klaren Ergebnisse. Und
irritierend blieb zudem, dass viele dieser Effekte und Behandlungserfolge auch
auftraten, wenn die Nadeln gar nicht in Akupunkturpunkte gestochen wurden -
löste allein die Hautverletzung die Anti-Schmerzreaktion aus? Das
Gerac-Projekt (German acupuncture trials) - eine von mehreren Krankenkassen
initiierte deutschlandweite Studie - sollte Klarheit bringen. Unter der Leitung
der Ruhr-Universität Bochum wurden in vier Einzelstudien die Erfolge von
"richtiger" Akupunktur im Vergleich zu Scheinakupunktur, bei der die Nadeln
nicht so tief und außerhalb der klassischen Akupunkturpunkte gesetzt werden,
sowie konventioneller Therapie verglichen. Maßgeblich war, wie sich die pro
Therapieansatz jeweils über 300 behandelten Patienten nach einem halben Jahr
fühlten. ... egal, wo die Nadel steckt Bei Migräne und
Spannungskopfschmerz stellten die Forscher keinen Unterschied zwischen echter
und Scheinakupunktur fest, allerdings auch keine Differenz zur medikamentösen
Linderung [1]. Im Fall der Knieprobleme schnitt die Akupunkturbehandlung besser
ab als die konventionelle Therapie, doch hielten sich auch hier Schein und
Nicht-Schein die Waage [2]. Und genauso lauten die Ergebnisse zum Einsatz bei
chronischen Kreuzschmerzen, die Heinz Endres von der Ruhr-Universität Bochum und
seine Kollegen nun präsentieren [3]. Krankengymnastik, Massage,
Wärmebehandlung, Elektrotherapie, Rückenschule, Injektionen und gezielte
Handlungsanleitungen - der gesamte Kanon der klassischen Rückentherapie brachte
gerade einmal einem Viertel der Patienten Besserung, verglichen mit doppelt so
vielen der Genadelten, egal, wo und wie tief die Nadeln steckten. Welcher
Mechanismus verbirgt sich dahinter? Ist es womöglich sogar überflüssig, sich an
die tradtionellen Punkte auf den Meridianen zu halten? Die Wissenschaftler sind
nach wie vor ratlos: Womöglich zeigten sich hier bislang unbekannte Auswirkungen
von Akupunktur, oder unspezifische Einflüsse wie eine positive Erwartungshaltung
der Erkrankten mischten kräftig mit. Vielleicht aber gebe es auch überhaupt gar
keine ausdrücklich spezifischen Akupunktur-Effekte. Die Wissenschaftler
vermuten jedenfalls einen gemeinsamen zu Grunde liegenden Mechanismus, der sich
auf die Schmerzentstehung, die Übertragung von Schmerzsignalen oder deren
Verarbeitung im zentralen Nervensystem auswirkt. Er ist offenbar stärker als der
Einfluss der aktiven körperlichen Standardtherapie und mag auf einer Kombination
von Placebowirkung und nicht-spezifischen Faktoren beruhen. Hier herrscht ganz
offensichtlich noch dringender Forschungsbedarf. Klar ist dennoch das
Fazit: "Akupunktur stellt eine überzeugende alternative Therapie zur
multimodalen konventionellen Behandlung dar", schließen die Forscher. Sie sei
für Ärzte eine viel versprechende und effektive Option bei Kreuzschmerzen, die
nur wenige Nebenwirkungen oder Kontraindikationen aufweise. Schon heute haben
dreißig Prozent aller Patienten, die letztendlich eine Schmerzklinik aufsuchen,
Erfahrungen mit den Nadeln. Angesichts dessen, dass chronische Rückenschmerzen
die Liste der häufigsten Schmerzerkrankungen anführen und mehr als dreißig
Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage verursachen, sollten Krankenkassen und
Ärzte diese Alternative sicher noch stärker in Betracht ziehen und bestehende
Einschränkungen in der Kostenübernahme aufheben. Schließlich scheinen sie damit
mehr Menschen zu helfen als mit Pillen Antje Findeklee Quellen: http://www.wissenschaft-online.de/artikel/905961Anmerkung
der Redaktion:Allergie-Immun geht davon aus, dass es sich bei
chronischen Rückenschmerzen – wenn alle medizinischen Therapien versagt haben –
um eine reine Schmerzvermittlung handelt, die offenbar aus dem Schmerzgedächtnis
initiiert wird. Selbst dann noch, wenn die zugrunde liegende mechanische
Behinderung längst aufgehoben ist. Mit unserer PSP-Anwendung machen wir
ähnliche Erfahrungen wie etwa bei der Akupunktur, denn eben solche (unnötigen)
Schmerzimpulse lassen sich recht gut aufheben, so dass die überwiegende Zahl der
Betroffenen nach der PSP-Anwendung keinerlei Schmerzen im Rücken
haben. Die energetischen Einflussfaktoren sind doch wesentlich größer,
als es sich so mancher Zeitgenosse vorstellen kann. Dies wird immer wieder
deutlich, wenn es darum geht, Allergien, bei denen die Ursachen schulmedizinisch
ja nicht bekannt sind, in den Griff zu bekommen, denn nach unseren bisherigen
durchweg guten Erfahrungen handelt es sich wahrscheinlich in der Tat um eine
reine Kommunikationsstörung zwischen dem „Energie- und Informationssystem
Mensch“ und seiner Umwelt.
22.09.2007 - Stillen - doch kein Allergie-Schutz?
(Montreal - 19.09.2007) Kinder, die den ersten 3 Lebensmonaten
ausschließlich gestillt werden, erkranken nicht seltener an Asthma oder
Allergien als "Flaschenkinder". Das ist das Ergebnis einer Studie des
kanadischen Forscher-Teams um Michael S. Kramer von der Kinderklinik Montreal.
Die Daten wurden in der Online-Ausgabe des Fachmagazins "British Medical
Journal" (BMJ) veröffentlicht.
Im Rahmen der Studie beobachteten die
Forscher 13.889 Mütter mit ihren Kindern über einen Zeitraum von sechseinhalb
Jahren. 50% der Teilnehmerinnen stillten ihre Kinder ausschließlich in den
ersten 3 Monaten nach der Geburt und länger.
Bei Kontrollen nach 3
Monaten, 6 Jahren und nach einem weiteren halben Jahr hatten die ausschließlich
und lang gestillten Kinder kein geringeres Risiko für Allergien, Heuschnupfen
oder Asthma. Hierzu wurden die Mütter per Fragebogen befragt, welche Krankheiten
die Kinder bisher durchgemacht hatten.
Mit einem Allergie-Test
(Prick-Test) untersuchten die Mediziner die Schulkinder dann auf häufige
Allergene wie Hausstaubmilben, Katzenhaare und Gräserpollen. Dabei konnten die
Wissenschaftler bei den "Brustkindern" kein verringertes Risiko für Allergien,
Heuschnupfen und Asthma feststellen. Bei einigen Stillkindern zeigte sich sogar
ein 2-3fach höheres Allergie-Risiko. Andere Studien belegen hingegen, dass
Stillen vor Allergien und Asthma schützen kann. Weitere Forschungsarbeiten
konnten bisher die schützende Wirkung von Muttermilch nicht nachweisen oder
deuten gar auf ein erhöhtes Risiko für Allergien und Asthma hin. Die Forscher
sind sich indes darüber einig, dass Stillen in der Regel die wichtigste und
beste Form der Ernährung für Babys ist.
Quelle: http://www.vitanet.de/aktuelles/Schwangerschaft-und-Stillzeit/20070919-Stillen---doch-kein-Allergie-Schutz-/
08.09.2007 - Verheerende Zuschauerkritik auf Bublaths Alternativmedizin-Veriss
Verheerende Zuschauerkritik auf Bublaths
Alternativmedizin-Veriss Gesundheit & Medizin Pressemitteilung von:
Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte PR Agentur: Deutscher
Zentralverein homöopathischer Ärzte (openPR) - Ein Kommentar zur Sendung
"Die modernen Wunderheiler", ZDF, 5.09.07, Wissenschaftsmagazin Joachim
Bublath: Mit Ekelfleischbildern, Kakerlaken und längst widerlegten Studien
trat Joachim Bublath an, das von ihm selbst entworfene romantische
Homöopathie-„Bild vom Menschen im Einklang mit der Natur“ auseinander zunehmen.
Alles Glaubenssache, alles Placebo, so dass Fazit dieser Sendung, die sich nicht
die Mühe machte, Behauptungen zu belegen oder – gehört das nicht auch zum
Wissenschaftsjournalismus? – die andere Seite zu zeigen. Selbst beim
Fernsehmeerschweinchen wirkte (ja, wirkte!) die Homöopathie, aber auch hier nur
durch die Streicheleinheit. Und bei der Schweineherde? Glauben Sie, Herr
Bublath, der Tierarzt geht Tiere liebkosend und Arzneimittel gebend durch den
Stall? Nein, das kriegt kein Schwein mit – lesen Sie es nach:
www.carstens-stiftung.de/eigene/vet/index.php. Die ZDF-Zuschauer haben zum
Glück eine eigene Meinung, sie ist verheerend:
www.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/2/0,1872,5249314,00/F498/ Christoph
Trapp Presse- & Öffentlichkeitsarbeit Deutscher Zentralverein
homöopathischer Ärzte Am Hofgarten 5, 53113 Bonn Tel 0228 - 2425332, Fax
0228 – 2425331 presse@dzvhae.de, www.welt-der-homoeopathie.de Der
Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) wurde 1829 in Köthen
(Anhalt) gegründet und ist der Berufsverband der Ärztinnen und Ärzte, die über
die Zusatzbezeichnung "Homöopathie" verfügen. Der Verein hat etwa 4.000
Mitglieder, die Hälfte sind Vertragsärzte. Neben den gesundheits- und
berufspolitischen Aufgaben setzt sich der DZVhÄ für eine qualifizierte
Weiterbildung "Homöopathie" und der Förderung der Forschung
ein. Anmerkung der Redaktion: Selten eine so einseitige und
stellenweise arrogante Reportage gesehen. Wenn das neutraler Journalsimus ist,
na dann gute Nacht Deutschland.
25.08.2007 - Rettet die Photonen
QUANTENPHYSIK Rettet die Photonen Nicht destruktive Messungen an
Lichtquanten gelungen
Die Aufgabe, Photonen in einem Lichtstrahl zu
zählen, ohne sie dabei zu zerstören, hört sich zunächst einfach an. Tatsächlich
waren selbst Physiker damit lange überfordert. Nun haben sie die Quantenwelt
endlich überlistetet. Wenn Sie gerade diesen Artikel lesen oder Ihren Blick
kurz zum Fenster hinausschweifen lassen, zerstören Sie fortwährend Photonen -
die kleinsten Bausteine der elektromagnetischen Strahlung. Ihre Augen
absorbieren die Lichtquanten unwiderruflich und vernichten damit jegliche
Information, welche die Quanten mit sich trugen. Ähnlich ergeht es den
Winzlingen auch in anderen Photodetektoren: Nur ein Knacken zeugt von ihrer
ausgehauchten Existenz.
Mehrmalige Messungen eines einzelnen Photons
gestalten sich so natürlich sehr schwierig. Damit bestätigen sie einmal mehr,
wie grundsätzlich verschieden die makroskopische und die Quantenwelt sind. In
unserem Alltag gibt es keine Grenzen für die Genauigkeit einer Messung, denn sie
lässt sich immer und immer wieder durchführen - schließlich bleibt der
Gegenstand in den meisten Fällen unverändert. Anders bei Quantenobjekten, denn
diese besitzen keinen eindeutigen Zustand.
Deren Eigenschaften lassen
sich daher nur mit Hilfe von Wahrscheinlichkeiten ausdrücken. So kann etwa ein
Elektron ihres Körpers theoretisch in Afrika sein - auch wenn die
Wahrscheinlichkeit dafür äußerst gering ist. Schaut man nicht nach, entspricht
der Ort also eher einer diffusen Wolke denn einem Punkt. Nur eine Messung kann
diese Ungewissheit klären, verändert aber gleichzeitig auch die Eigenschaften
des Elektrons - die ursprüngliche Wolke schrumpft zusammen. Schauen wir wieder
weg, überlagern sich wieder alle möglichen Zustände, und eine Folgemessung
könnte ein ganz anderes Ergebnis hervorbringen.
Gefängnis für
Photonen
Soweit kommt es bei den Photonen aber erst gar nicht. Also
mussten andere Ideen her, um ihnen ihre Eigenschaften zu entlocken. Serge
Haroche von der Ecole Normale Supérieure in Paris und seine Kollegen
entwickelten zu diesem Zweck eine Methode, mit der sie die Lichtquanten messen
können, ohne sie zu zerstören. Physiker sprechen von einer nicht destruktiven
Messung. Als Testobjekte dienten ihnen die Photonen in einem
Mikrowellenstrahl.
Da die Teilchen mit Lichtgeschwindigkeit durch das
Labor jagen, bauten sie zunächst ein Photonengefängnis - eine wenige Zentimeter
große Box, deren Wände mit ultra-reflektierenden Spiegeln ausgekleidet waren.
Derart gefangen legten die Photonen eine Strecke zurück, die etwa dem Erdumfang
entspricht. Bis zu sieben Photonen ließen sich so festhalten, die gemeinsam ein
elektromagnetisches Feld erzeugen.
Quantenmechanisch betrachtet enthält
ein solches Feld gleichzeitig jede Anzahl von Teilchen zwischen null und sieben.
Um die einzelnen Photonen zu zählen, verwenden die Forscher statt den
todbringenden Detektoren Rubidium-Atome, in denen sich ein Elektron ungewöhnlich
weit vom Zentrum entfernt ist. In diesem Rydberg-Zustand wechselt das Elektron
zwischen zwei bestimmten Energien hin- und her - und zwar mit einer ganz
bestimmten Frequenz. Auf diese Weise werden die Atome zu perfekten
Zeitmessern.
Bis zum Kollaps
Bevor Haroche und seine Kollegen bis
zu hundert der Rubidium-Atome in den Mikrowellen-Resonator schickten, prüften
sie, ob ihre anfängliche Phase übereinstimmte - so wie man die Zeiger aller
Uhren auf eine bestimmte Zeit einstellt. Durch die Wechselwirkung mit dem
elektromagnetischen Feld der Photonen verändert sich nun die Zeigerstellung und
gibt den Forschern Auskunft darüber, wie viele Photonen sich im Käfig befinden.
Der Clou daran: Ein und dasselbe Photon kann so mit vielen durchlaufenden
Rubidium-Atomen nachgewiesen werden, ohne selbst absorbiert zu
werden
Zunächst ergaben die ausgelesenen Rubidium-Atome scheinbar
zufällig verteilte Werte zwischen null und sieben - ganz nach den Regeln der
Quantenwelt. Aber je mehr Atome das Feld passierten, desto mehr konvergierte die
Verteilung zu einem bestimmten Wert. Stufenweise kollabierten also die acht
möglichen Ergebnisse zu einem eindeutigen. Wiederholen die Wissenschaftler das
Experiment auf dieselbe Weise, aber mit anderen Photonen, zeigt sich womöglich
ein anderer Wert.
Die Fähigkeit eine Messung in der Quantenwelt Schritt
für Schritt eröffnet eine Fülle an Möglichkeiten, berichten die Forscher. So
könnten fundamentale Fragen angegangen werden, die bislang nur in Simulationen
zugänglich waren.
Kürzlich hatten Haroche und sein Team schon einen
anderen Trick vollführt: In einem ähnlichen Käfig beobachteten sie die Geburt,
das Leben und den Tod eines Photons in Echtzeit. Wenn man es nicht besser
wüsste, könnte man sie fast für Biologen halten.
Maike
Pollmann
QUELLEN: Nature 448, 889-893 (2007), Abstract
©
spektrumdirekt
16.08.2007 - Tödlicher Krebsimpfstoff?
Todesfälle in den USA – Petition fordert Entzug der
Zulassung
Bereits ein knappes Jahr nach Einführung des neuen
Krebsimpfstoffs GARDASIL sind in den USA drei Todesfälle im Zusammenhang mit der
Impfung gemeldet worden. Kritiker des Impfstoffs, der Mädchen und junge Frauen
gegen Gebärmutterhalskrebs schützen soll, sehen sich in ihrer ablehnenden
Haltung bestätigt. Ihrer Ansicht nach ist der Nutzen der Impfung – die
Verhinderung einer Krebserkrankung - durch spezielle Laboruntersuchungen an
Gesunden nicht ausreichend belegbar und die Nebenwirkungsrate
überdurchschnittlich hoch. Tatsächlich bezweifelt selbst der Erfinder des
verwendeten PCR-Gentests, der Nobelpreisträger Kary Banks Mullis, dass sich das
Verfahren zum Nachweis einer Infektion eignet.
Die deutschen Behörden
zeigen bisher keine Reaktion auf die Todesfälle. Allerdings wurde eine im
Februar eingereichte Petition zur Rücknahme der Zulassung des Impfstoffs
GARDASIL in Rekordzeit abgelehnt. Der Initiator Nicolas Barro ist der Ansicht,
dass seine Petition zu Unrecht zurückgewiesen wurde. "Die von mir angeführten
Mängel wurden in der Ablehnungsbegründung keineswegs widerlegt", sagte er der
Fachzeitschrift "impf-report" in einem Interview. Der rührige Ulmer hat seine
Petition jetzt als Online-Unterschriftenliste ins Internet gestellt. Die
bisherigen etwa 300 Unterstützer sollen sich auf diese Weise mindestens
verzehnfachen. "Der Petitionsausschuss muss sich angesichts der jüngsten
Todesfälle mit der Frage befassen, ob man einen derart fragwürdigen Impfstoff
verantworten kann."
Barro steht mit seiner Kritik nicht allein da. Das
renommierte "arznei-telegramm" zieht in seiner Juni-Ausgabe das Fazit: "Auf
dieser Datenbasis ist es unmöglich, den Nutzen der Impfung ... abzuschätzen" und
der Ärzteverband "Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V." urteilt
schlicht: "HPV-Impfstoffe sind überflüssig".
Weiterführende
Infos:
Todesfälle nach Krebsimpfung: Deutsches Ärzteblatt, 25. Mai
2007: www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28591 Judicial Watch, 23. Mai
2007: www.judicialwatch.org/6299.shtml
Kary Banks Mullis über die
PCR-Methode als
Virusnachweis: www.virusmyth.net/aids/index/kmullis.htm aids-kritik.de/aids/artikel/Kremer1.html
Weitere
kritische
Stellungnahmen: www.impfkritik.de/hpv www.individuelle-impfentscheidung.de www.impf-report.de/infoblatt/20070102-krebsimpfstoff.pdf
Petition: www.impfkritik.de/petitionen/gardasil.htm
Hans
U. P. Tolzin +++ impf-report +++ Herausgeber & verantw.
Redakteur Marienstr. 9 70771 Leinfelden-Echterdingen Fon
0711/7941319-1 Fax 0711/7941319-2 Email: redaktion@impf-report.de Web:
www.impf-report.de
Der "impf-report" ist eine zweimonatlich erscheinende
Fachzeitschrift rund um das Thema Impfen, Infektionskrankheiten und
Gesundheitsvorsorge. Der Schwerpunkt liegt auf Unabhängigkeit, Aktualität und
Allgemeinverständlichkeit. Das Ziel der Zeitschrift besteht darin, dem Leser
eine von Fremdinteressen unbeeinflusste individuelle Impfentscheidung für sich
und seine Familie zu erleichtern.
Quelle:
http://openpr.de/news/152155.html
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