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Für Allergiker die mehr "Wissen" wollen
Warum Allergien über schulmedizinische Therapien nicht heilbar sind
- Weil Allergien „nicht-materielle“ Erscheinungen sind, und die Schulmedizin
auf materielle Erklärungsmodelle aufgebaut ist.
- Weil Allergien aufgrund von falschen „biologischen Informationen“ in
Körperzellen ausgelöst werden und diese Phänomene in wissenschaftlichen
Untersuchungen nicht berücksichtigt werden.
Information bestimmt das Originäre eines Atoms (Zeilinger, 2005). Mithin sind
Moleküle, Zellen, Gewebe, Organismen und alle weiteren Strukturen, die sich
hieraus ergeben, durch die ihnen innewohnende Information geprägt. Ein Teil
dieser Information wird eukaryontischen Organismen in Form des Cytoplasmas der
Eizelle mitgegeben, der andere Teil ist in der DNS des Zellkerns gespeichert.
(Prof. Dr. Rothe, 2007).
In Organismen (Mensch, Tier und Pflanze) wird
Information sowohl molekular als auch nicht molekular (in Form
elektromagnetischer Vorgänge) gespeichert und transformiert. Die nichtmolekulare
Informationsübertragung in Organismen erfolgt über Photonen, den
"Wechselwirkungsquanten" (Heim, 1989; Dröscher und Heim, 1996) des
elektromagnetischen Spektrums.
Photonen sind masselos, dennoch übertragen sie Energie und Information. Es
gibt ~ 1o9 mal mehr Wechselwirkungsquanten (Bosonen und Photonen) als
massebehaftete Quanten (Nucleosomen: Elektronen, Protonen, Neutronen) (Heim,
1989; Dröscher und Heim, 1996). Mithin sind auch in unserem Körper weit mehr
Photonen zugegen als Nucleosomen. Ihre energetischen und informativen
Eigenschaften machen die Photonen zu einem universell verwendbaren Steuerungs
und Ordnungselement in der Biologie.
Organismen benutzen nicht nur
Photonen, sie geben auch solche über ihre Oberfläche ab. Die Mengen sind
allerdings sehr gering. Die biophysikalische Forschung hat mittlerweile die
Wechselwirkung von Photonen und Molekülen auf der Ebene der Proteine und der DNS
nachgewiesen. Das heißt: Alle Lebewesen interagieren mit der Umwelt und somit
auch mit anderen Organismen. Energie und Information sind neben der Materie
wesentliche Bestandteile des Lebens, werden aber von den traditionellen
Wissenschaften ignoriert.
Allergien entstehen durch falsche
„biologische Informationen“, die in Körperzellen gespeichert sind, und
wahrscheinlich seit Generationen vererbt werden. Reagiert ein Allergiker auf
einen harmlosen Stoff - wie z. B. Weizen - bedeutet das, dass in den Zellen des
Allergikers die Information gespeichert ist, dass der Weizen '“ wie im Falle
eines Virus - ein Feind ist. Erst durch diese (falsche) Information werden
chemische Prozesse ausgelöst, wenn der Betroffene mit Weizen in Kontakt kommt.
Es sind somit nicht die Stoffe (medizinisch Allergene), die für allergische
Reaktionen verantwortlich zu machen sind, sondern vielmehr falsche Informationen
der Zellen auf Stoffe.
Die falschen biologischen Informationen haben natürlich auch Auswirkung auf
das Energiesystem des Körpers. Das Energiesystem wiederum hat Einfluss auf die
Organe. Insgesamt kommt so das Biosystem aus dem Gleichgewicht, der Mensch wird
krank. Das Lebendige besteht aus mind. 3 Ebenen, die sich gegenseitig (und in
Interaktion zur Umwelt) beeinflussen.
Löst man allerdings auf der Informationsebene falsche biologische
Informationen auf, kommt das blockierte Energiesystem wieder in den Fluss, so
dass die dahinter stehenden Organe wieder ihre normalen Aufgaben '“ wie z. B.
das Ausleiten von Metallen, die Produktion von Enzymen oder Hormone etc. -
erfüllen können.
Warum die Schulmedizin bei der Auflösung von
Allergien nicht helfen kann
Das „Lebendige“, so wie der Begriff
"Information" sind keine Eigenschaften der Materie. Ein tief greifender Irrtum
ist die Annahme, Information sei ein Phänomen der Materie, der schon zu
zahlreichen Missverständnissen und schweren Folgefehlern geführt hat.
Paradebeispiel sind die Versuche, chronische Beschwerden wie z. B. Allergien,
auf rein wissenschaftlicher Basis zu erklären. Was Leben ist, was also das
Lebendige ausmacht, vermochte bis heute naturwissenschaftlich niemand zu
definieren.
Sicher liegt es daran, dass in den etablierten Naturwissenschaften nur
materialistisch gedacht wird und darum nur solche Erklärungen zugelassen sind,
die sich auf Eigenschaften der Materie beziehen, also sichtbar, messbar und
wägbar sind. Doch das Lebendige besteht mehr als nur aus einem Haufen von
Zellen, die 'rein zufällig' das machen, was sie machen. Schulmedizin basiert auf
rein wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Das ist auch der Grund, warum sich schulmedizinische Anwendungen
ausschließlich auf das Unterdrücken von Symptomen beschränkt. Die Ursachen
liegen aber im Lebendigen selbst, dem nicht-materiellen Teil der
Materie.
Neue Möglichkeiten bei Allergien
Allergie-Immun® -
Privatinstitut für komplementärmedizinische Forschung - beschäftigt sich seit
Jahren mit dem „Phänomen der Information“ und dessen Wirkung auf das Lebendige,
dem Menschen oder dem Tier. Im Vordergrund steht die Annahme, dass zunächst alle
biologischen Informationen in der DNS gespeichert sind, und dass sich solche
Informationen, die z. B. bei einem Allergiker zu falschen chemischen Prozessen
führen, korrigieren lassen.
Allergie-Immun® ist es gelungen, ein „Bioenergetisches Test- und
Therapieverfahren“ zu entwickeln, um elektromagnetische Spannungen in den Zellen
zu korrigieren, welche für eine falsche Aktivierung von chemischen Prozessen
sorgen. Allergien entstehen demnach aus Fehlinterpretationen im
Kommunikationsprozess von Zellen und Zellverbänden. Das heißt: Bestimmte
Zellverbände halten zum Beispiel ein mit der Nahrung aufgenommenes Protein für
eine Bedrohung und reagieren mit Abwehr. Proteine sind Sender und Empfänger
elektromagnetischer Strahlung und treten mit dem elektromagnetischen System der
DNA in Verbindung, so dass ein dauernder Informationsaustausch möglich
ist.
Jede biologische Art besitzt ein spezifisches elektromagnetisches
Spektrum, welches nach Art eines Radioempfängers detektiert werden kann, wobei
jede Zelle die Gesamtmenge der DNS enthält, wie Klonierungsexperimente zeigen.
Körperzellen sind spezialisierte Zellen, das heißt: von den biologischen
Informationen, die auf der DNS gespeichert sind, wird nur ein Teil abgerufen. Da
dennoch die Gesamt-DNS beibehalten wird, hat das System die Struktur eines
holographischen Bildes, bei dem jeder Bildpunkt die Gesamtinformation des Bildes
trägt. Die Synthese der gesamten DNS einer Zelle während der Zellkernteilung
findet ihre Rechtfertigung in der Aufrechterhaltung der holographischen Struktur
des Ganzen.
Durch das Allergie-Immun® Test- und Therapieverfahren lassen
sich so über ein Tropfen Blut auf der einen Seite die Informationen
strukturmäßig ermitteln, die im Körper zu Störungen führen, und auf der anderen
Seite können diese Informationsstrukturen gegenpolig auf ein Medium (Energetikum
als Informationsträger) geprägt werden, welche oral eingenommen für
Veränderungen im Körper führen. Unsere Zellen sind lernfähig und nehmen
natürliche Impulse an, um dem natürliche Zweck zu entsprechen.
Die
derzeit verbreiteten Standard-Allergie-Test-Verfahren sind in ihrer
Aussagefähigkeiten über den Ursprung der jeweiligen Allergien äußerst begrenzt
und aufwendig und bedingen oft auch eine umständliche Belastung bzw. Handhabung
für den Allergiker. Dazu sind beispielsweise als Standard-Untersuchung der
Prick-Test zu rechnen, der trotz einer Vielzahl von Nadelstichen nur eine vor
allem lokalbegrenzte Aussagekraft hat, sowie der Intrakutan-Test, der selten in
einer normalen Arztpraxis durchführbar ist. Der Radio-Allergie-Sorbent-Test
(RAST) basiert auf der Bestimmung von Antikörpern (Reagine) gegen bestimmte
allergieauslösende Substanzen. Beim konjunktivalen Provokationstest wird ein
vermitteltes Allergen auf die Haut und beim Epikutantest werden Pflaster mit
unterschiedlichen einzelnen vermuteten Allergenen auf den Rücken geklebt,
während man beim Yorktest ausschließlich proteinspazifische IgG-Reaktionen
ermitteln kann und keine klassischen IgE-Allergien.
Das besondere am
Allergie-Immun-Test und einem darauf basierenden Anwendungsmittel (Energetikum)
ist seine universelle Anwendbarkeit sowohl auf die volle Spektrumsbreite aller
denkbaren Allergien und allergie-auslösenden Substanzen als auch die einfache
sowie praktische Weise das Verfahren durchzuführen.
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Fataler Irrtum in der Abwehr
Neue Therapien sollen Allergien bekämpfen. Die Ärzte träumen von einer
wirksamen Prävention. Von Ute Eberle
Konservierungsmittel und Kakerlaken. Oder Kamillentee. Manchmal
Latexhandschuhe, Penizillin, Seidenblusen, Sellerie. Das Reinigungsmittel für
Kontaktlinsen. Dann die Klassiker: Katze, Hund und Schimmelpilze, Modeschmuck,
Hausstaub, Bienengift, Nüsse, Milch, Soja, Pollen, Weizen. Die Liste der Stoffe,
auf die ein Mensch allergisch reagieren kann, scheint endlos.
Und wen es trifft, für den kann das Leben zur Hölle werden. Wie für Melina
Athanassiou aus Gießen. Mit elf Wochen begann das Baby, sich zu kratzen.
Kratzte, statt zu schlafen, kratzte, bis sie blutverschmiert war. »Tage und
Nächte sind gleich schwer zu überstehen«, schrieb ihre Mutter Nikoleta damals
ins Tagebuch. Stufe eins der Erschöpfung ist erreicht, wenn sie nachts dreimal
aufsteht, um Melina daran zu hindern, sich völlig aufzukratzen. Stufe zwei, wenn
das Baby ab fünf Uhr gar nicht mehr schlafen will. Oft herrscht Stufe drei –
wenn es überhaupt keine Ruhephase mehr gibt. Der Grund für die nächtliche Tortur
ist eine Neurodermitis, ausgelöst durch Nahrungsmittelüberempfindlichkeiten.
Anders gesagt: »nur« eine Allergie.
»Nur« eine Allergie haben in Deutschland Millionen, vor allem Kinder.
Nahrungsmittelallergien erreichen ihren Höhepunkt statistisch im Vorschulalter,
bei Asthma liegt er in den Teenagerjahren. Ungefähr dann setzt auch der
Heuschnupfen ein.
Exakte Zahlen lassen sich schwer ermitteln. Je nachdem, was die Forscher
abfragen – Symptome oder Arztdiagnose –, schwanken sie beträchtlich. Nun hat das
Robert Koch-Instituts (RKI) erstmals repräsentative Zahlen für Deutschland
erfasst. Bei jedem sechsten der 17641 bis zu 17-jährigen Probanden wurde bereits
eine Allergie medizinisch diagnostiziert.
Eine Langzeitstudie des Allergologen Ulrich Wahn von der Berliner Charité
unter 1314 Kindern setzt die Häufigkeit noch höher an. Demnach entwickelt eins
von zehn Babys Neurodermitis, leidet jeder vierte Teenager an Heuschnupfen und
bekommen acht Prozent Asthma. »In jeder Schulklasse etwa zwei«, sagt Wahn.
Testet man, ob Kinder Antikörper gegen Allergene im Blut haben, also gegen
bestimmte Alltagsstoffe sensibilisiert sind, schnellt der Anteil auf 40,8
Prozent.
Erschreckende Zahlen. Und Zahlen, die es früher so nicht gab. Zwischen 1973
und 1988 verdoppelten sich nach einer britischen Studie die Asthmafälle bei
Schulkindern. Gleichzeitig legten Ekzeme um 150 Prozent zu. Von 1926 bis 1995
stieg die Zahl der Heuschnupfenfälle in der Schweiz um das 17fache. Ähnliches
gilt wohl für ganz Westeuropa.
Warum der Anstieg? Und weshalb werden Menschen überhaupt allergisch? Über all
das rätseln die Forscher. Wie verwirrend die Befunde sind, zeigt die
International Study of Asthma and Allergies in Childhood (Isaac). Sie wurde 1991
begonnen, um erstmals einheitlich das Auftreten dieser Leiden in der Welt
festzustellen. Insgesamt befragten Forscher 463801 Jugendliche in 56 Ländern
nach allergischen Symptomen. Sie fanden Krankheitsraten, die bis um das 60fache
auseinander klafften. Die niedrigsten Raten für Asthma fanden die Isaac-Forscher
in Indien, Albanien, Indonesien und Rumänien, wo teilweise nur 1,6 Prozent der
Jugendlichen unter chronisch entzündeten Atemwegen litten. Die meisten
Asthmakinder fanden sie in Australien und Neuseeland, wo gut jeder Dritte
betroffen war. Bei Heuschnupfen führten Nigeria und Paraguay die Liste an, bei
allergischen Ekzemen lagen die Skandinavier mit Finnland und Schweden in der
Topgruppe. Die geografische Verteilung sei »etwas unerwartet«, sagt diplomatisch
Stephan Weiland, ein an Isaac beteiligter Epidemiologe der Universität Ulm.
Wenn aber schon Fachleute verwirrt sind, wie soll der Laie sich
zurechtfinden? Die vergangenen Jahre brachten eine Flut von Studien mit teils
konträren Ergebnissen. Demnach: schützt Stillen vor Allergien, möglicherweise
aber nur vorübergehend,
- machen Katzen im Haus Kinder anfälliger für Überempfindlichkeiten, außer es
leben dort gleich ganz viele Katzen,
- beugt eine staubarme Wohnung Allergien vor, nach anderen Befunden könnte
das die Krankheit auch begünstigen.
Entsprechend widersprüchlich fallen die Ratschläge der Allergologen aus: Da
werden staubmilbenabhaltende Bettüberzüge empfohlen oder verworfen, Haustiere
geduldet oder verdammt. »Früher war alles klar«, sagt Ursula Krämer vom Institut
für Umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf. »Alles möglichst sauber und
keine Tiere. Heute ist es ganz, ganz kompliziert.«
Doch es gibt auch gute Nachrichten. Im Wust der Daten beginnen sich
Gewissheiten zu kristallisieren, die bei Medizinern Hoffnung wecken – vielleicht
können sie Allergien bald verhindern.
Sie wissen schon seit langem, dass eine Allergie durch eine fehlgeleitete
Abwehrreaktion des Körpers entsteht. Das menschliche Immunsystem wird täglich
mit Millionen von Fremdstoffen bombardiert, von harmlosen Duftmolekülen bis zu
todbringenden Viren. Aus bisher unerfindlichen Gründen zählt das Immunsystem von
Allergikern dabei eigentlich unschädliche Alltagsstoffe zu den Feinden und
beginnt sie zu bekämpfen.
Dafür bilden Immunzellen Antikörper vom Typ des so genannten Immunglobulins
E. Kommt das Allergen in den Körper, heften sich die Antikörper erst an den
Eindringling und dann an bestimmte Abwehrzellen (Mastzellen), welche in ihrem
Inneren den Botenstoff Histamin bilden. Aktiviert von allergenbeladenen
Antikörpern, überfluten die Mastzellen das umliegende Gewebe mit Histamin, was
eine entzündliche Reaktion auslöst. Je nachdem, wo der Kontakt mit dem Allergen
stattfindet, führt das zu Hautausschlägen, Übelkeit, Durchfall, Juckreiz oder
Schwellung der Bronchien.
Für die Betroffenen ist das mehr als nur unangenehm. Kinder mit Asthma
wachsen häufig schlechter und fehlen mehr in der Schule. Auch Heuschnupfenkinder
haben überdurchschnittlich oft Schulprobleme. Selbst die Berufswahl ist manchmal
eingeschränkt. Der Ärzteverband Deutscher Allergologen hat beobachtet, dass
jedes Jahr rund 30.000 Jugendliche ihre Ausbildung aus Gesundheitsgründen
abbrechen, und vermutet, dass häufig Allergien dahinterstecken, zumal es
vorwiegend angehende Bäcker, Konditoren, Maler, Friseure, Metallarbeiter,
Floristen oder Schreiner trifft – traditionell allergenintensive Branchen. Noch
nicht mitgezählt sind Jugendliche, die einen Traumberuf wegen einer bekannten
Überempfindlichkeit gar nicht erst antreten. So dürften etwa Asthmatiker in
vielen Bundesländern nicht Polizist werden.
Im schlimmsten Fall reagiert der Körper auf ein Allergen mit einem Schock, an
dem die Patienten sterben können. Etwa 2,4 Millionen Deutsche müssen fürchten,
dass ein Nachmittag im Garten mit einem Kreislaufkollaps oder Ersticken endet,
weil sie auf Insektengift allergisch reagieren. Auch kann es passieren, dass ein
Betroffener von einer Allergieform zu einer anderen wechselt, ein Phänomen, das
Ärzte als »allergologische Karriere« bezeichnen. So entwickelt etwa jeder dritte
Heuschnupfenkranke später auch Asthma. Die damit einhergehende Atemnot tötete
laut einer Statistik allein 1996 insgesamt 5348 Menschen in Deutschland, gut 14
pro Tag.
Trotz hoher Umweltverschmutzung hatten DDR-Kinder weniger Allergien
Die Veranlagung zur Allergie ist zweifellos genetisch bedingt. »Jedes Kind
hat heute ein etwa 20-prozentiges Risiko, Allergiker zu werden«, sagt Eckhard
Hamelmann von der Charité. »Ist aber bereits ein Elternteil allergisch, steigt
sie auf 40 Prozent. Sind es beide: 80 Prozent.«
Doch die Gene allein erklären die rapide Zunahme der Allergien nicht. Lange
vermuteten Forscher, dass die Umweltverschmutzung schuld sei. Die
Wiedervereinigung bot die Chance, diese These zu testen. Man untersuchte Kinder
in mit Schadstoffen belasteten ostdeutschen Regionen wie Halle und Leipzig und
verglich sie mit Jugendlichen aus dem Westen. Immer wieder kam das Gleiche
heraus. Die Kinder im Osten hatten durchaus Gesundheitsprobleme durch die
»Dreckschleuderfabriken«, wie es Frank Friedrichs, kinderallergologischer
Experte der European Academy of Allergology and Clinical Immunology (EAACI),
ausdrückt. »Aber sie hatten kaum Asthma und Heuschnupfen.«
Konsterniert suchten die Forscher nach Unterschieden in der Umwelt. Und
fanden sie auch. So leiden Heranwachsende, die einmal Würmer hatten, früh in
Kindertagesstätten kamen, in großen Familien leben oder auf Bauernhöfen wohnen
und oft in den Stall gehen, statistisch seltener an Allergien als andere Kinder.
Diesen Faktoren ist eines gemeinsam, erkannten die Forscher: Sie konfrontieren
das kindliche Immunsystem mit einer Fülle schädlicher Keime.
Darauf stützt sich die »Hygiene-Hypothese«: Vereinfacht besagt sie, dass ein
Baby mit einem unfertigen Immunsystem geboren wird, das trainiert werden muss.
Fehlen die dafür nötigen Gegner – wie Krankheitskeime oder Parasiten –, gerät es
leicht außer Tritt und attackiert harmlose Alltagsstoffe. »Mit den ganzen
Desinfektionssprays und der Hygiene überall scheint vielen Kindern etwas
abhanden gekommen zu sein«, sagt Friedrichs.
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Das bedeutet nicht, dass Schmutz automatisch gut ist. Oder gar, dass Eltern
auf Impfungen verzichten sollten – Infektionskrankheiten wie Masern sind
statistisch tödlicher als jede Allergie. »Die Art des Drecks ist entscheidend«,
so Friedrichs. Nachgewiesen wurde eine allergiehemmende Wirkung bisher bei
Tuberkulosebakterien, dem Darmspulwurm Ascaris und den so genannten Endotoxinen
– Komponenten aus der Zellwand von Bakterien wie E.coli oder Salmonellen, die
besonders in Kindergärten und Ställen üppig zirkulieren. Manche Forscher
bezeichnen diese Keime als »alte Freunde« – Mikroorganismen, mit denen sich das
menschliche Immunsystem seit Jahrtausenden auseinander setzt. Vermutlich ist
auch wichtig, wann das Kind diesen Keimen begegnet. Das erste Lebensjahr scheint
zentral zu sein.
Aufbauend auf der Hygiene-Hypothese, vermuten viele Forscher heute, dass eine
ganze Reihe von Charakteristika des modernen, westlichen Lebens die Explosion an
Allergien bewirkt haben, indem sie den Menschen »alte Freunde« rauben, aber sie
gleichzeitig mehr exotischen Stoffen aussetzen. Dazu zählen Fernreisen,
Fertiggerichte mit vielen Zusatzstoffen und gut isolierte Häuser, in denen
Milben und Schimmel ein ideales Klima finden, ebenso wie pasteurisierte Milch,
Antibiotika, wenig Geschwister und (keimreduzierte) Kaiserschnitte. Selbst die
Fettsäuren der Margarine sind in Verdacht geraten, und möglicherweise spielen
Schadstoffe wie Feinstaub, Stickoxide und Ozon eine zumindest unterstützende
Rolle. »Die Zunahme an Allergien ist offenbar der Preis, den wir für unseren
Lebensstil zahlen«, sagt Friedrichs.
Eindrucksvoll zeigte sich dies erneut in Ostdeutschland. Die aktuelle
Kiggs-Studie zum Beispiel ergab, dass ältere Kinder, die dort vor dem Mauerfall
geboren wurden, gegen die Erkrankung weitgehend gefeit sind. Bei jüngerem
Nachwuchs dagegen konnten die Epidemiologen keinen Unterschied zu Kindern im
Westen mehr feststellen. Wohl aber fanden die Forscher Differenzen zwischen
anderen Bevölkerungsgruppen. So leiden Migrantenkinder seltener an Allergien als
Kinder aus der Oberschicht. »Das hat sicher mit unterschiedlichen Lebensweisen
zu tun«, so Martin Schlaud vom RKI.
Wurmeier und Bakterien helfen gegen Asthma und Neurodermitis
Daraus ergeben sich Ansatzpunkte, um Allergien wirkungsvoller zu bekämpfen.
Bisher ist es nur möglich, allergische Symptome durch Medikamente wie
Antihistamika oder Kortison zu unterdrücken oder den Körper durch die jahrelange
Spritzkur, – eine Hyposensibilisierung – gegen ein Allergen »abzuhärten«. Doch
an der Charité läuft derzeit eine Studie, bei der bisher 500 genetisch
vorbelastete Babys sechs Monate lang dreimal täglich Endotoxin-angereicherte
Tropfen bekommen – eine Art Impfung, die eine Fehlreaktion des Immunsystems von
vornherein verhindern soll. Die Studie wird erst in einem Jahr ausgewertet, doch
»die Gesamtinzidenz scheint bereits geringer als erwartet«, sagt Studienbetreuer
Hamelmann.
Von Anfang 2007 an möchte er zudem Personen mit bereits etablierten
Nahrungsmittelallergien oder Heuschnupfen Eier des (für Menschen harmlosen)
Schweineparasiten Trichuris schlucken lassen, um zu testen, ob das die
Immunreaktion reguliert. »Es gibt bereits gute Erfahrungen mit chronischen
Darmentzündungen wie Colitis ulcerosa.« Und in der vergangenen Woche berichteten
Schweizer Forscher, dass zehn Heuschnupfenpatienten nach einer Spritzkur mit
Erbgutschnipseln aus Mykobakterien acht Monate lang symptomfrei geblieben
sind.
Bereits erprobt ist ein Medikament, das die Allergie-Antikörper IgE
blockiert. Das »Anti-IgE«, das regelmäßig unter die Haut gespritzt werden muss,
ist in Deutschland bisher allerdings nur für schweres Asthma bei über
Zwölfjährigen zugelassen.
Solche Entwicklungen stimmen viele Ärzte optimistisch. »Wenn die
Allergologen es in den nächsten zehn Jahren nicht schaffen, eine Prävention zu
finden und diese Epidemie des 21. Jahrhunderts umzukehren, dann haben sie
versagt!«, sagt Wahn.
Quelle: Die Zeit (http://www.zeit.de/2006/41/MS-Allergien?page=1)
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Die «Allergie» - von der Ausnahme zur Regel
Immunität und Überempfindlichkeit als zwei Seiten einer
Medaille
Als Clemens von Pirquet den Begriff «Allergie» vor 100 Jahren einführte,
fasste er damit die Überempfindlichkeit und die Immunität zusammen. Heute wird
der Allergiebegriff meist nur noch für einen bestimmten Typ von
Überempfindlichkeitsreaktionen gebraucht.
In der Medizingeschichte wurden immer wieder Menschen beschrieben, die heftig
auf körperfremde Stoffe reagierten. Von Britannicus etwa, dem Sohn des römischen
Kaisers Claudius, wird berichtet, wie sehr er sich bei den obligatorischen
Militärübungen quälte. Sobald sich der junge Römer auf ein Pferd setzte,
begannen seine Augen zu tränen und schwollen an, und im Gesicht bildete sich ein
feuerroter Ausschlag. In anderen Quellen ist von Menschen die Rede, die
empfindlich auf Insektenstiche oder bestimmte Nahrungsmittel reagierten. Der
griechische Arzt Hippokrates vermutete, irgendetwas im Körper der Betroffenen
hege eine Abneigung gegen den Fremdstoff, werde durch das Zusammentreffen
aufgeschreckt und richte Unheil an.
Häufiger bei Gebildeten und Vornehmen
Oft wurde aber auch angenommen, die Fremdstoffe enthielten ein Gift, auf das
einige Menschen empfindlicher reagierten als andere. Das gilt etwa für die
Pollen, die Mitte des 19. Jahrhunderts als Verursacher des
«Sommer-Katarrhs» oder «Heufiebers» entlarvt wurden. Zwar waren vom Heufieber
nur wenige Menschen betroffen, wie der deutsche Mediziner Philipp Phoebus in
einem 1862 erschienenen Buch beschrieb. Phoebus machte nach der Auswertung von
Fragebögen und Literaturdaten jedoch eine interessante Beobachtung: «Die
Krankheit ist häufiger bei Wohlhabenden, Gebildeten und Vornehmen als unter
entgegengesetzten Verhältnissen.»
Warum aber erkrankten nur wenige Menschen, wo doch alle gleichermassen den
Pollen ausgesetzt waren? Die Vermutungen, welche Faktoren den Menschen
anfälliger für das Pollentoxin machten, waren damals vielfältig:
kohlenhydratreiche Nahrung, scharfe und exotische Speisen, Stress durch das
moderne Leben, Lärm, finanzielle Probleme oder der höhere Bildungsstand von
Frauen. Für andere war das Heufieber eine Erkrankung, von der besonders Personen
mit nervöser Konstitution betroffen waren.
Der Begriff «Allergie» tauchte zum ersten Mal in einem kurzen Beitrag in der
«Münchener Medizinischen Wochenschrift» vom 24. Juli 1906 auf. Clemens von
Pirquet, ein Wiener Kinderarzt, fasste darin zwei Phänomene zusammen, die
er in seinem Klinikalltag beobachtet hatte und um die es damals verwirrende
Diskussionen gab: die Immunität und die Überempfindlichkeit.
Einerseits profitierten nämlich die meisten Kinder von der Serumtherapie, die
man seit Ende des 19. Jahrhunderts immer häufiger durchführte, um
Infektionskrankheiten wie die Diphtherie zu behandeln. Dabei wurde den Kranken
ein Heilserum gespritzt, das von immunisierten Tieren stammte. Andererseits
beobachteten die Ärzte gelegentlich schwere Nebenwirkungen wie Fieber,
Blutdruckabfall und Atembeschwerden. Diese Überempfindlichkeitsreaktionen traten
dann gehäuft auf, wenn ein Antiserum zum zweiten oder gar dritten Mal gespritzt
wurde.
Von Pirquet war der Meinung, «dass Immunität und Überempfindlichkeit aufs
innigste miteinander verbunden sein können». Der erste Kontakt mit einem
Fremdstoff führe zu einer veränderten Reaktionsfähigkeit des Körpers, wodurch
die zweite Begegnung in eine schützende Immunität, aber auch in eine schädigende
Überempfindlichkeit münden könne. «Für diesen allgemeinen Begriff der
veränderten Reaktionsfähigkeit schlage ich den Ausdruck Allergie vor», schrieb
von Pirquet, wobei er den Begriff vom Griechischen «allos» (anders)
ableitete.
Der Wiener Kinderarzt machte sich auch Gedanken über den Mechanismus, der
hinter der Allergie stecken könnte. Seiner Meinung nach waren die schützenden
Antitoxine oder Antikörper unter gewissen Umständen in der Lage,
Krankheitssymptome hervorzurufen. Die Begeisterung der Fachkollegen für diese
Erklärung hielt sich allerdings zunächst in Grenzen - nach den Impferfolgen
erschien es unglaublich, dass das Immunsystem selbst Schäden anrichten
könnte.
Trotzdem war von Pirquets Veröffentlichung ein wichtiger Wendepunkt. Der
Begriff «Allergie» fand mehr und mehr Verwendung, auch wenn er immer häufiger
nur die «Überempfindlichkeit» ersetzte und der Aspekt der Immunität wegfiel.
Weitere Forschungen brachten dann ans Licht, dass leichte wie schwere
Überempfindlichkeitsreaktionen, aber auch allergisches Asthma oder Heuschnupfen
mit Fehlfunktionen des Immunsystems verknüpft sind. So entdeckte der Brite Henry
Dale 1910 zunächst im Mutterkorn und später auch im menschlichen Körper das
Histamin. Dieser Abkömmling der Aminosäure Histidin senkte im Tierversuch den
Blutdruck oder beeinflusste die Kontraktion der Atemmuskulatur - Symptome, wie
man sie von schweren Überempfindlichkeitsreaktionen kannte.
Mit dem Blutserum übertragbar
1921 gelang den deutschen Forschern Karl Prausnitz und Heinz Küstner der
Nachweis, dass sich eine Allergie mit dem Blutserum eines Menschen auf einen
anderen übertragen lässt. Bis zur Identifizierung des verantwortlichen «Reagins»
vergingen dann aber noch über vierzig Jahre: 1967 isolierte das japanische
Forscherehepaar Ishizaka aus dem Serum eines Pollenallergikers einen bis dahin
unbekannten Antikörper-Typ, das IgE.
Dieser Antikörper-Typ dient eigentlich der Abwehr parasitärer
Krankheitserreger. Allergiker produzieren jedoch auch grosse Mengen von
IgE-Antikörpern gegen harmlose Umweltantigene. Eine Gruppe von Immunzellen, die
sogenannten Mastzellen, kann diese IgE-Moleküle dann auf ihrer Oberfläche binden
und schüttet nach einem erneuten Kontakt mit dem Antigen unter anderem Histamin
aus. Dieses löst daraufhin die Symptome des Heuschnupfens, des allergischen
Asthmas oder der Lebensmittelallergie aus.
Heute teilt man die Überempfindlichkeitsreaktionen in vier verschiedene Typen
ein, an denen unterschiedliche Antikörper und Abwehrzellen beteiligt sind. Die
von Pirquet beobachtete Serumkrankheit etwa ist eine
Überempfindlichkeitsreaktion des Typs 3, bei Transfusions-Zwischenfällen oder
der sogenannten Rhesus-Unverträglichkeit handelt es sich um den Typ 2 und bei
Hautentzündungen nach Kontakt mit Medikamenten oder Chemikalien um den Typ 4.
Mit dem Begriff «Allergie» ist heute jedoch meist nur noch der Typ 1 der
Überempfindlichkeit gemeint, der durch die unheilvolle Wechselwirkung der IgE-
Antikörper mit den Mastzellen ausgelöst wird.
Personen, die von einer solchen Allergie betroffen sind, wird seit je
empfohlen, den Allergenen so weit als möglich aus dem Weg zu gehen. Eine lange
Tradition haben daher Aufenthalte am Meer oder im Hochgebirge, Gegenden, die
wegen des Windes oder der Höhe in der Regel pollenarm sind. Die wohltuende
Wirkung einer solchen Luftveränderung konnte der niederländische Arzt van
Leeuwen eindrucksvoll demonstrieren, als er 1923 mit drei Asthmatikern nach
St. Moritz reiste. Die Patienten waren sofort beschwerdefrei, bekamen aber
Atemnot, als Leeuwen sie eine aus der Heimat mitgebrachte Hausstaubprobe
(Auslöser) einatmen liess.
Medikamentös können Allergien allgemein mit sogenannten Antihistaminika
behandelt? werden, die die Wirkung des Histamins im Körper
blockieren. Bei allergischem Asthma gibt es ausserdem Wirkstoffe,
die überschiessende Entzündungsreaktionen der Atemwege hemmen oder die Bronchien
erweitern. Seit Ende 2005 sind schliesslich auch Antikörper für die Therapie von
schwerem Asthma zugelassen, die die IgE-Antikörper neutralisieren und dadurch
die Histamin- Ausschüttung der Immunzellen verringern.
Um die eigentliche Ursache der allergischen Erkrankungen, die Fehlsteuerung
des Immunsystems, zu korrigieren, gibt es aber auch heute noch nur eine
Therapie: die spezifische Immuntherapie oder Hyposensibilisierung, bei der
Allergikern ein Extrakt der allergieauslösenden Substanz - etwa aus Blütenpollen
oder Hausstaubmilben - über einen längeren Zeitraum unter die Haut gespritzt
wird. Kurioserweise ist gerade dieser Therapieansatz fast hundert Jahre alt; der
Brite Leonard Noon führte sie im Jahr 1911 zum ersten Mal durch. Eigentlich war
sein Ziel, bei Heuschnupfenpatienten eine Immunität gegen das, wie er glaubte,
in den Pollen vorhandene Toxin aufzubauen. Tatsächlich - das weiss man
allerdings erst seit wenigen Jahren - bewirkt die Therapie aber eine Vermehrung
sogenannter regulatorischer Abwehrzellen im Blut; diese können die übersteigerte
Immunantwort auf harmlose Umweltantigene hemmen.
Anmerkung der Redaktion: Die Annahme, dass die spezifische
Immuntherapie oder Hyposensibilisierung die einzige Therapie gegen Allergien
ist, ist effektiv falsch. Richtig ist jedoch, dass es sich um eine
wissenschaftlich anerkannte Therapie handelt, einmal abgesehen davon,
dass wissenschaftlich die Ursachen nicht bekannt sind und nur von Auslösern
die Rede ist. Ein Auslöser hat nach unseren Erfahrungen aber nichts mit der
Ursache zu tun.
Sprunghaft angestiegen
In den letzten Jahrzehnten ist die Häufigkeit von allergischen Erkrankungen
sprunghaft angestiegen. Während vor 80 Jahren weniger als 1 Prozent der
Schweizer unter Heuschnupfen litten, sind es heute rund 15 Prozent. Weltweit war
nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation im Jahr 2002 mehr als jeder fünfte
Mensch von einer Allergie betroffen. Wahrscheinlich sind daran viele Faktoren
beteiligt, etwa die Veränderung des Innenraumklimas, die Ernährung oder
Zigarettenrauch und Abgase. Wegen der verbesserten Hygiene und niedrigerer
Kinderzahlen in den Familien muss sich das Immunsystem zudem in den ersten
Lebensjahren nicht mehr so stark mit Infektionen auseinandersetzen und driftet
daher offenbar in Richtung Allergiebereitschaft ab.
Da Allergien heute eher die Regel denn die Ausnahme sind, stellen sie auch
einen nicht unerheblichen Wirtschaftsfaktor dar - Anti-Allergie- Produkte zählen
zu den bestverkauften Medikamenten fast jeder grossen Pharmafirma. Dieser Boom
treibt allerdings auch kuriose oder gar bedenkliche Blüten. Eine amerikanische
Firma etwa versucht, transgene Haustiere herzustellen, die frei von jeglichen
Allergenen sein sollen. Auch werden Tests angeboten, die abklären sollen, ob
hinter Magen-Darm-Beschwerden, Juckreiz, Kopfschmerzen, Depressionen oder
Übergewicht möglicherweise eine Nahrungsmittelunverträglichkeit steckt. Eine
Fachkommission der Schweizerischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie
warnt vor diesen Tests, bei denen sogenannte IgG4-Antikörper bestimmt werden, da
sie sinnlos und irreführend seien.
Ulrike Gebhardt
Weiterführende Literatur: Mark Jackson: Allergy. The history of a modern
malady. Reaktion Book LTD, 2006; K. Bergmann, I. Bergmann,
H. Schadewaldt: Bebilderte Geschichte der Allergologie. Dustri-Verlag,
2004.
Quelle: NZZ Online http://www.nzz.ch/2006/11/01/ft/articleELFEZ.html
Anmerkung der Redaktion: Bei herkömmlichen Allergie-Tests
werden nur Auslöser ermittelt. Falsch ist nach den Erfahrungen von
Allergie-Immun auch die Annahme, dass Allergene dafür verantwortlich
sind, dass ein Allergiker darauf reagiert. Hiergegen spricht auch die Tatsache,
dass nicht alle Menschen auf diese harmlosen Stoffe reagieren. Folglich kann es
nur so sein, dass der Körper des Betroffenen selbst hier Fehler macht und kein
Allergen. Fehler deshalb, weil er auf harmlose Stoffe wie Pollen & Co.
falsch reagiert. Darum sind die Fehler selbst in den Regulationsmechanismen des
Betroffenen zu suchen. Aus dieser Sichtweise heraus macht es auch wenig Sinn,
einen regulationsgestörten Körper an ein oder mehrere Auslöser zu gewöhnen.
Vielmehr geht es darum, die gestörten Regulationsmechanismen in Ordnung zu
bringen, wie es Allergie-Immun in den meisten Fällen gelingt, und nicht darum,
einen bereits geschwächten Körper gegen etwas Harmloses abzustumpfen.
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Biophotonenforschung im erfolgreichen Kampf gegen Allergien!
Biophotonen ermöglichen die Kommunikation zwischen den einzelnen Zellen. Ein
Verständigungsprozess, der für unsere Gesundheit enorm wichtig ist, ja, der
Gesundheit überhaupt erst möglich macht.
„Die Woche“ – eine anerkannte Fachzeitschrift berichtete in einer Notiz zur
Biophotonenforschung über Lichtenergie in unserem Organismus. Sie steuert
gemeinsam mit den körpereigenen Informationen die biochemischen Abläufe. Je
höher die Lichtspeicherfähigkeit jeder einzelnen Zelle, desto höher ist der
Beitrag für die zelluläre Ordnung. Auch über die Nahrung nehmen wir tagtäglich
Lichtenergie auf. Der Mensch, so der [Biophysiker Prof. Fritz-Albert Popp*], sei nicht
Fleischfresser oder Vegetarier, sondern vor allem ein Lichtsäuger.
So unglaublich das manchen erscheinen mag: Es ist Licht in unseren
Zellen.
Weltweit haben Forscher nun bestätigt, dass unsere Körperzellen Licht
abgeben. Popp spricht von Biophotonen. Photonen sind Lichtquanten, die
physikalisch kleinsten Elemente des Lichts. Bio, weil sie von lebenden Zellen
abgegeben werden. Das Licht, das die Zellen ausstrahlen, kann heute mit modernen
Restlichtverstärkern sichtbar gemacht werden.
Der Mensch leuchtet?
Die Betrachtung von Krankheiten unter den Aspekten „System, Energie und
Information“ ist offensichtlich der zentrale Ansatzpunkt für Allergien und viele
andere Krankheiten, die wir als Ausdruck von veränderten Systemen erkennen.
Körperzellen leuchten und geben das Licht weiter. Bei einem kranken
Organismus ist das Abstrahlen des Lichtes aufgrund einer Kommunikationsstörung
gestört.
Unsere Fresszellen, die sogenannten Phagozyten, haben die Fähigkeit,
Bakterien oder andere Fremdstoffe in sich aufzunehmen und sie dadurch
unschädlich zu machen. Dieser Prozess, der in unserem Körper unentwegt
stattfindet aber besonders dann auf Hochtouren läuft, wenn wir an einer
Infektion leiden oder mit einer Allergie kämpfen, kann durch die
Biophotonenanalyse gemessen werden. Und nicht nur das - der chinesische
Wissenschaftler Sheng wies nach, das Phagozytose (Unschädlichmachung von
Fremdstoffen im Organismus) über Biophotonen läuft. Biophotonen ermöglichen erst
die Kommunikation zwischen den einzelnen Zellen. Jeder kann sich vorstellen, wie
wichtig dieser Verständigungsprozess für unsere Gesundheit ist, ja, dass er
überhaupt erst Gesundheit ermöglicht.
Allergien sind Systemstörungen
Die Betrachtung von Krankheiten unter den Aspekten „System, Energie und
Information“ ist offensichtlich der zentrale Ansatzpunkt für Allergien und viele
andere Krankheiten, die wir als Ausdruck von veränderten Systemen erkennen.
Körperzellen leuchten und geben das Licht weiter. Bei einem kranken
Organismus ist das Abstrahlen des Lichtes aufgrund einer Kommunikationsstörung
gestört.
Unsere Fresszellen, die sogenannten Phagozyten, haben die Fähigkeit,
Bakterien oder andere Fremdstoffe in sich aufzunehmen und sie dadurch
unschädlich zu machen. Dieser Prozess, der in unserem Körper unentwegt
stattfindet aber besonders dann auf Hochtouren läuft, wenn wir an einer
Infektion leiden oder mit einer Allergie kämpfen, kann durch die
Biophotonenanalyse gemessen werden. Und nicht nur das - der chinesische
Wissenschaftler Sheng wies nach, das Phagozytose (Unschädlichmachung von
Fremdstoffen im Organismus) über Biophotonen läuft. Biophotonen ermöglichen erst
die Kommunikation zwischen den einzelnen Zellen. Jeder kann sich vorstellen, wie
wichtig dieser Verständigungsprozess für unsere Gesundheit ist, ja, dass er
überhaupt erst Gesundheit ermöglicht.
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Aus der Biophotonenforschung
Lebewesen sind offene Systeme, denen äußere Energie
und Information zugeführt wird. Die ständige Anregung
etwa durch Nahrung und Sonnenlicht bewirkt eine dauerhafte Aussendung von
Lichtquanten, den Photonen, so Prof. Popp.
Ebenso wie Popp geht Allergie-Immun® davon aus, das Licht der eigentliche
Informationsträger des Lebens ist. Das Leuchten zeugt von einem extrem
hohen Informationsaustausch in und zwischen den Zellen. In einer Zelle
müssen circa 100.000 chemische Reaktionen pro Sekunde zum richtigen Zeitpunkt
und an der richtigen Stelle gesteuert werden. Das machen die Biophotonen. Die
wichtigste Matrize, der sie diese gigantische Informationsflut entnehmen,
ist die DNS, so Popp weiter. Allerdings ist es auch erforderlich, dass die
richtigen Informationen vorhanden sind, sonst wirken sie gegenüber der
Umwelt als negative Kräfte und behindern so die körpereigene
Regulation.
Hierzu schreibt das Institut Biophotonik - International Institute of
Biophysics [siehe unten]:
Biophotonen (Biophotons) sind Quanten, die ständig von elektromagnetischen
Feldern lebender biologischer Systeme "weit weg vom thermischen Gleichgewicht"
abgegeben werden.
Die Theorie der Biophotonen, die an die Existenz aktiver DNA gebunden sind,
erklärt unter anderem die Regulation des gesamten Zellstoffwechsels durch
Photonen, die Mechanismen der Kommunikation der Zellen, Organe und Organismen,
langreichweitige Regulationsvorgänge im Organismus, das Zellwachstum und dessen
Begrenzung, den Zusammenhang zur verzögerten Lumineszenz ("delayed
luminescence"), und in jüngster Zeit auch aktive supermolekulare
Speicherprozesse in lebenden Geweben.
"Biophotonen regen Moleküle nicht nur zu chemischen Reaktionen an, sondern
bewegen sie auch über elektromagnetische Feldkräfte in geeignete Positionen.
Ohne Biophotonen würden wir in kürzester Zeit in eine Art chemischen Zellbrei
zusammensinken. Darüber hinaus werden die übrigen Zellen durch Biophotonen über
das Geschehen im Zellverband informiert. Nur das ermöglicht eine geordnete
Verständigung über Wachstum, Koordination und Differenzierung", so Prof. Popp in
einem Interview mit der Zeitschrift [GEO].
Nach der Theorie von Allergie-Immun® entstehen Allergien aufgrund von
Kommunikationsstörungen zwischen den elektromagnetischen Feldern eines
biologischen Systems (Biophotonenfeld) und seiner Umwelt. Wenn Quanten
(Informationen) ständig von elektromagnetischen Feldern eines lebenden Systems
abgegeben werden, so ist es plausibel, dass dadurch eine Kommunikation mit der
Umwelt stattfindet. Daraus folgern wir, dass eine Reaktion eines Betroffenen
darauf zurückzuführen ist, dass falsche Informationen ein bestimmtes
Aktionspotenzial ausdrücken.
Die Bezeichnung "Quanten" wird allgemein für Elementarteilchen (nicht mehr
weiter teilbare Teilchen) benutzt, wenn ihr korpuskulares und nicht ihr
wellenartiges Verhalten im Vordergrund steht. Die Erkenntnis, dass jede Materie
(Elektronen, Protonen, Atome, Moleküle,...) nicht nur Teilcheneigenschaft
besitzt, sondern auch als Welle ("Materiewelle", de Broglie-Gleichung)
beschrieben werden kann, ist eine der wichtigsten Errungenschaften der modernen
Physik. Oft bezieht sich der Begriff Quanten jedoch auch auf kleinste
Energieeinheiten, die von einem System auf ein anderes übertragen werden.
Zurecht, denn diese Energieeinheiten haben wiederum sowohl Wellen- als
auch Teilchencharakter.
Die Quantenmechanik hat gezeigt, dass nur
Energieeinheiten (Quanten) einer bestimmten Größe von einem System zu einem
anderen übertragen werden können. Die genaue Größe dieser Energieeinheiten hängt
sowohl vom System ab, als auch vom Zustand, in dem sich das System befindet.
Das Prinzip Informations- und Energieregierung
Nach unserer Auffassung werden Körperfunktionen im wesentlichen biochemisch
geregelt, aber durch unsere Informations- und Energiefelder regiert. Das
heißt: allen biochemischen Prozessen sind Informations- beziehungsweise
Energieprozesse übergeordnet.
Warum ist Energie mit Information gleichzusetzen?
Energie tritt in Bezug auf biologische Prozesse immer in einer bestimmten
Weise auf. Das heißt, es ist nicht egal, wie viel Energie aufgewendet wird, um
einen Prozess in Gang zu setzen. Es gibt vielmehr ein gewisses Energiefenster.
Alle darüber- oder darunterliegenden Energiequantitäten führen zu einem anderen
Ergebnis, indem ein anderer biochemischer Prozess ausgelöst wird. Die
Bedeutung einer Information wird also immer nur im Bezugsrahmen, im
Vergleich möglich. Der Berliner Informatiker Peter Rüdiger sagt: „Information
ist eine Veränderung konkreter Quantität und Dauer.“
Wenn Zellen durch Biophotonen über das Geschehen im Zellverband informiert
werden und durch elektromagnetische Feldkräfte chemische Prozesse ausgelöst
werden, ist es nahe liegend, das ein falsches Energiepotenzial (der
entscheidende Faktor ist die Information innerhalb des Systems) zu falschen
chemischen Reaktionen führen. Da ein Energiepotential aus Quanteninformationen
gebildet wird, sollte es möglich sein, die zugrunde liegenden Fehlinformationen
korrigieren zu können.
Diese Möglichkeit erforscht Allergie-Immun® seit vielen Jahren. Durch
entsprechende Informationsimpulse ist es möglich, das allergieauslösende
Energiepotential positiv zu verändern.
Homöopathen z. B. behandeln ihre Patienten nach dem vom Begründer der
Homöopathie, Samuel Hahnemann, aufgestellten Grundsatz: „Ähnliches werde durch
Ähnliches geheilt“. Zu diesem Zweck werden Substanzen, von denen bekannt ist
oder angenommen wird, sie könnten bei gesunden Menschen der Krankheit ähnelnde
Symptome hervorrufen, in starker Verdünnung verabreicht. Das Verfahren zur
Verdünnung wird von Homöopathen „Potenzieren“ genannt, weil sie glauben, dass
die Wirkung der verdünnten Substanz durch dieses Verfahren nicht abgeschwächt,
sondern verstärkt wird. Skeptiker bestreiten diese Theorie, weil keine
Substanzen im homöopathischen Mittel nachzuweisen sind (was ich nicht sehe, kann
es auch nicht geben, und schon gar nicht wirken). Doch hier könnte ein möglicher
Schlüssel zur Lösung liegen, denn der deutsche Chemiker Kurt Geckeler und sein
Kollege Shashadhar Samal kamen am südkoreanischen Kwangjuan Institute of Science
and Technology durch Zufall? (Zufall nennt man Möglichkeiten, an die man nicht
gedacht hat) zu der Entdeckung, als sie bestimmte Kohlenstoffatome, C60
Fullerene Partikel, untersuchten. Sie entdeckten in der Lösung des Stoffes
ungewöhnlich geformte Gruppierungen der Moleküle und beschlossen nach der
Ursache für diese Bildung von „Molekülklumpen“ zu suchen. Was Samal
entdeckte, war ein für die Chemie völlig neues Phänomen. „Als er die Lösung
verdünnte, nahm die Größe der Fulleren Partikel zu“, sagte Geckeler. „Es war
gegen jegliche Intuition“. Mit weiteren Experimenten konnten die Chemiker
belegen, dass es sich nicht um einen Zufall gehandelt hatte (das wiederum nennt
man wohl Erkenntnis). Sie wiederholten das Experiment mit einem zuckerähnlichen
Molekül und entdeckten das selbe Verhalten. Versuche mit anderen Substanzen, wie
DNS und Kochsalz führten zu dem gleichen Ergebnis. Die Verdünnung führte
typischerweise dazu, dass sich Molekül Aggregationen, eine Art von Verklumpungen
der Moleküle, bildeten, die etwa zehnmal so groß waren, wie die in der
Ausgangslösung. Das Wachstum war nicht proportional und hing von der
Konzentration im Original ab. Es wurde beobachtet, dass die Beschaffenheit
der Lösung wichtig ist. Je dünner die Ausgangslösung ist, umso größer werden die
Aggregate. Gerade in dieser Beobachtung könnte der Schlüssel dafür liegen, warum
gerade das mehrfache Verdünnen der Substanzen zur Herstellung homöopathischer
Heilmittel notwendig ist. Doch eines haben solche Methoden gemeinsam: sie
versuchen über Fremdinformationen von außen bestimmte Informationen in das
System zu übertragen, um Reaktionen im Organismus zu erreichen. Es ist teilweise
wie die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Dies kann unter Umständen dazu
führen, dass es lange Zeit benötigt, um die richtigen Informationsimpulse zur
Selbstregulation zu finden, und dem Körper zur Verfügung zu stellen.
Einen völlig anderen Ansatz verfolgt hier Allergie-Immun®. Das
Privatinstitut für komplementärmedizinische Forschung ist folgender Frage
nachgegangen: Wenn ein System durch Informations-Impulse von außen dazu
veranlasst werden kann Veränderungen in sich selbst zu erzeugen, dann setzt das
nach unserem Verständnis voraus, dass innerhalb des Systems Gegenimpulse
(Informationen) vorhanden sein müssen, die auf Außenimpulse reagieren
(Wechselwirkung).
Und genau diese Informationen aus dem gestörten System
selbst kann Allergie-Immun ermitteln, und entsprechend modulieren. Wir haben so
einen Fingerabdruck des Individuums, wobei der Fingerabdruck aus vielen
Komponenten besteht. Das ist für uns auch der Grund dafür, dass z. B. andere
Anwendungen wie Homöopathie, Bachblüten etc. (die zweifelsohne gut sind, aber
nach unseren Erfahrungen nur Teile eines Gesamtsystems abdecken können) bei
einer Person eine Wirkung erzielt und bei der anderen Person nicht.
Die Informationen, die ja alle verschiedene Strukturen haben, werden nach dem
holographischen Prinzip über einen Teil des Ganzen zu ermitteln. Grundlage für
die Analysen sind einige Zellen. Nicht um Inhaltstoffe zu ermitteln, sondern um
die Informationen zu erhalten, die zu Fehlsteuerungen geführt haben. Die neue
Physik spricht davon, dass unser System ein Teil des Ganzen ist und durch deren
Wechselwirkungen beeinflusst wird. Sie spricht dabei von Wechselwirkungsteilchen
wie zum Beispiel Photonen, die masselos sind und sich mit Lichtgeschwindigkeit
bewegen. In diesem Zusammenhang ist die Biophotonenforschung besonders
interessant. Biophotonen übertragen Energie und Informationen und machen Leben
überhaupt erst möglich.
Messungen von Prof. Popp ergaben, die
Photonenstrahlung ist Licht mit höherem Ordnungsgrad, eine Art biologisches
Laserlicht. Das kann nicht zufällig entstehen. Das ruhige und gleichmäßige Licht
ist durch die Ordnung in der Lage, selbst Ordnung zu bilden und Informationen zu
übertragen. Dazu ist es allerdings auch erforderlich, dass die Informationen im
System selbst stimmen, sonst kann keine Kommunikation stattfinden.
Biophotonen sind zuständig für die Kommunikation im Innern des Organismus.
Das heißt nach unserem Verständnis: wenn ruhiges und gleichmäßiges Licht Ordnung
bildend ist und Informationen überträgt, so muss es möglich sein, durch die
richtigen Informationen das kommunikationsgestörte System dazu zu veranlassen,
wieder in seine Ordnung und damit in einen harmonischen Zustand zu gelangen.
Unsere eigenen Forschungen, die allerdings in der allgemeinen Wissenschaft
nicht anerkannt ist (wie sollten sie auch, da es sich um Phänomene handelt),
geben uns bisher Recht. Bis allerdings eine mögliche Anerkennung erfolgt, werden
noch viele Jahre ins Land gehen, sehen wir doch deutlich die Schwierigkeiten,
nichtmateriell ablaufende Prozesse wie z. B. in die Homöopathie oder die
Biophotonenforschung wissenschaftlich zu begründen. Da stellt sich doch die
Frage, ob die Wissenschaft überhaupt je in der Lage sein wird, das Leben selbst
zu beweisen?
Was bedeutet
Biophotonen und Biophotonik?
Dazu schreibt das Institut:
Biophotonik International Institute of Biophysics
ehemalige Raketenstation
Kapellener Str.
41472 Neuss
Telefon: 02182 - 825131 Fax: 02182 - 825132 E-mail:
Biophotonik.KL@t-online.de
unter Leitung von Prof. Fritz Albert Popp:
Biophotonen (Biophotons) sind Quanten, die ständig von
elektromagnetischen Feldern lebender biologischer Systeme "weit weg vom
thermischen Gleichgewicht" abgegeben werden.
und weiter:
Die Theorie der Biophotonen, die an die Existenz aktiver DNA gebunden sind,
erklärt unter anderem die Regulation des gesamten Zellstoffwechsels durch
Photonen, die Mechanismen der Kommunikation der Zellen, Organe und Organismen,
langreichweitige Regulationsvorgänge im Organismus, das Zellwachstum und dessen
Begrenzung, den Zusammenhang zur verzögerten Lumineszenz ("delayed
luminescence"), und in jüngster Zeit auch aktive supermolekulare
Speicherprozesse in lebenden Geweben.
Biophotonik (Biophotonics) ist jene Wissenschaft und Technik, die
sich mit der Analyse der Wechselwirkung von Photonen (elektromagnetischen
Wellen) mit biologischen Systemen befaßt und sie nutzt.
Hier der gesamte Text des Instituts:
Unser Institut gehört laut google und yahoo zur Welt-Spitze auf dem Gebiet
der Biophotonik ("Biophotonics").
Wegen der wachsenden Bedeutung der Biophotonen und der Biophotonik sind
einige klärende Bemerkungen am Beginn unserer homepage sinnvoll, da eine
sachliche und neutrale Behandlung dieses Themas nur selten zu gelingen scheint.
Biophotonen (Biophotons) sind Quanten, die ständig von elektromagnetischen
Feldern lebender biologischer Systeme "weit weg vom thermischen Gleichgewicht"
abgegeben werden.
Um 1923 entdeckte der damals bereits durch seine wissenschaftlichen Arbeiten
ausgezeichnete Embryologe Alexander Gurwitsch eine schwache UV-Lichtemission aus
lebenden Geweben, die er "mitogenetische Strahlung" nannte, um ihre
zellteilungs-stimulierende Wirkung zu kennzeichnen. Dem Universitätsprofessor an
der Moskauer Staatsuniversität, der in Deutschland studiert hatte, fehlte nur
eine Stimme zum Nobelpreis, nachdem andere bedeutende Wissenschaftler der
damaligen Zeit die Ergebnisse Gurwitsch´s bestätigen konnten. Lediglich der
erste amerikanische Rockefeller-Stipendiat Alexander Holländer, der in
Gurwitsch´s Labor die Versuche nachprüfte, begann Zweifel an der Richtigkeit der
Ergebnisse zu schüren. Mit der Erkenntnis, daß UV-Licht ohnehin auch das
Zellwachstum auslösen kann, und mit der Entdeckung von wachstumsstimulierenden,
Biomolekülen (Hormonen), mit den aufsehenerregenden Erfolgen der Biochemie wurde
die Bedeutung der Gurwitsch-Versuche herunter gespielt und schließlich
diskreditiert und verunglimpft. Die mitogenetische Strahlung geriet in
Vergessenheit, sogar als schon kurz nach dem zweiten Weltkrieg durch die moderne
Photomultiplier-Technik vorwiegend russische und osteuropäische Wissenschaftler
die Existenz der Strahlung weiter absichern konnten. In der Folgezeit waren auch
einige "westliche" Wissenschaftler wie Colli (Italien), Quickenden (Australien),
Inaba (Japan) erfolgreich im Nachweis der Existenz einer extrem schwachen
Lichtemission aus lebenden Organismen. Die damalige Theorie glaubte, Biophotonen
seien zufällige Beiprodukte von Radikalreaktionen. Um 1970 suchte der
damalige Dozent Fritz-Albert Popp an der Universität Marburg nach einer
380-nm-Lichtemission aus lebenden Organismen, da er Zusammenhänge zwischen der
krebserregenden Wirkung polyzyklischer Kohlenwasserstoffe und deren
elektronischen Zuständen um 380 nm erkannte. Zusammen mit seinem Doktoranden
Bernhard Ruth wies er diese extrem schwache Lichtemission aus biologischen
Systemen mit modernster Technik nach, belegte als erster quantitativ die
spektrale Intensität von mindestens 200 bis 800 nm, erkannte die
Spektralverteilung "weit weg vom thermischen Gleichgewicht", und entdeckte als
erster die Kohärenz der Strahlung, die er später zusammen mit dem chinesischen
Physiker K.-H. Li sowohl experimentell als auch theoretisch belegen konnte. Um
die Unterschiedlichkeit von der gewöhnlichen Biolumineszenz zu kennzeichnen und
die Zugehörigkeit zur Quantenoptik (die bei einzelnen Photonen notwendig wird)
zu betonen, bezeichnete Popp die Strahlen 1976 in Anlehnung an den Begriff
"Biolumineszenz" Biophotonen. Trotz der teilweise verhöhnenden Reaktion
deutscher Wissenschaftler wurde dieser Begriff "Biophotonen" von der
internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft in China, Indien, Italien,
Japan, Österreich, Rußland, Schweiz, Südkorea, USA und vielen anderen
fortgeschrittenen Staaten aufgenommen. Über Biophotonen gibt es eine Vielzahl
gut abgesicherter Arbeiten in der hochkarätigen wissenschaftlichen Literatur.
(s. Bibliographie). Die Theorie der Biophotonen, die an die
Existenz aktiver DNA gebunden sind, erklärt unter anderem die Regulation des
gesamten Zellstoffwechsels durch Photonen, die Mechanismen der Kommunikation der
Zellen, Organe und Organismen, langreichweitige Regulationsvorgänge im
Organismus, das Zellwachstum und dessen Begrenzung, den Zusammenhang zur
verzögerten Lumineszenz ("delayed luminescence"), und in jüngster Zeit auch
aktive supermolekulare Speicherprozesse in lebenden Geweben.
Einige grundlegenden Literaturquellen:
- , F.A., van Wijk, R., Niggli, H., Beloussov, L.V., Cohen, S., Jung, H.-H.,
Sup-Soh, K, Lipkind, M.,Voiekov, V.L., Slawinski, J., Aoshima, Y.,
Michiniewicz, Z., von Klitzing, L, Swain, J., Biophotons (Mutli-Author
Review), Indian Journal of Experimental Biology 41 (2003), Vol.5, 391-544.
- Popp, F.A., Yan,Y.: Delayed luminescence of biological systems in terms of
coherent states. Physics Letters A 293 (2002), 93-97. Ruth,B. und Popp, F.A.:
Experimentelle Untersuchungen zur ultraschwachen Photonenemission biologischer
Systeme. Z.Naturforsch.31c (1976), 741-745.
- Popp, F.A., Ruth,B., Böhm,J. Grass,P., Grolig,G., Rattemeyer,M.,
Schmidt.H.G., and Wulle, P.; Emission of visible and ultraviolet radiation by
active biological systems. Collective Phenomena (Gordon&Breach) 3 (1981),
187-214.
- Popp, F.A., Becker, G., König, H.L. and Peschka, W. (eds.):
Electromagnetic Bio-Information. Urban&Schwarzenberg,
München-Wien-Baltimore 1979.
- Rattemeyer, M., Popp, F.A., and Nagl,W.: Evidence of photon emission from
DNA in living systems. Naturwissenschaften 68 (1981), 572-573.
- Popp, F.A., Gurwitsch, A.A., Inaba, H., Slawinski, J., Cilento,G., van
Wijk, R., Chwirot,W.B., and Nagl, W.: Biophoton Emission (Multi-Author
Review), Experientia 44 (1988), 543-600.
- Popp, F.A., Gu,Q., and Li,K.H.: Biophoton Emission: Experimental
Background and Theoretical Approaches. Modern Physics Letters B8 (1994),
1269-1296.
-
Chang, J.J., Fisch J., and Popp F.A.: Biophotons. Kluwer Academic
Publishers, Dordrecht-Boston-London 1998.
-
Bajpai, R.P., Popp
Biophotonik (Biophotonics) ist jene Wissenschaft und Technik, die sich mit
der Analyse der Wechselwirkung von Photonen (elektromagnetischen Wellen) mit
biologischen Systemen befaßt und sie nutzt.
Der Begriff wurde in Anlehnung an "Biophotonen" von den beiden
Wissenschaftlern Fritz-Albert Popp und Lev Beloussov (Lehrstuhl für Embryologie
der Staatsuniversität Moskau, Enkelsohn Alexander Gurtwitsch´s) um 1990
eingeführt, um mit Hilfe moderner technischer Verfahren das Biophotonenfeld in
den biologischen Geweben zu beeinflussen und zu analysieren. Wesentliches
Instrument war dabei auch die Analyse der "delayed luminescence" (Messung der
Photonenemission des lebenden Systems nach definierter spektraler Anregung, u.a.
auch mit Laserstrahlung). Amerikanische Wissenschaftler griffen sehr früh diesen
Begriff in eben diesem Sinne auf. Sie etablierten in der Zwischenzeit in den USA
die heute weitaus stärkste wissenschaftliche Bewegung für "Biophotonics" (siehe
google "Biophotonics"). Nach wissenschaftlicher Reputation und
Akzeptanz stehen in Kooperation mit dieser amerikanischen Entwicklung
international lediglich das "International Institute of Biophysics" (IIB e.V.)
(www.lifescientists.de) etwa gleichwertig gegenüber. Dieses
IIB hat in seiner zwanzigjährigen Forschung vor allem auch eine Reihe von
Anwendungen geschaffen und grundlegende Patente erteilt bekommen, so auf den
folgenden Gebieten: Krebsforschung , zum Beispiel Nachweis und Analyse
charakteristischer Unterschiede zwischen Tumor- und Normal-Gewebe Nachweis
der Existenz der Meridiane (s. med.biophotonik.de) Ganzheitliche Biophotonik am
Menschen Regulations-Diagnostik (s. med.biophotonik.de) Lebensmittelqualitätsanalyse (s. www.biophotonen.com) Wasserqualitäts-Prüfungen (s. Elektro-Lumineszenz,
Aquaskopie) Umwelt-Indikatoren Bakterielle Kontamination Arbeiten
zum grundlegenden Verständnis von Leben, Gesundheit, Lebensmittel (s. www.biophotonik-international.de)
Die Biophotonik unseres Unternehmens bietet - gestützt auf erteilte Patente,
auf wissenschaftliche Publikationen und auf jahrzehntelange Erfahrungen.
· Lebensmittelqualitätsanalyse - vergleichbare Proben werden im Maße
ihrer Qualität eingestuft, und zwar objektiv, quantitativ und
reproduzierbar. · Aufdeckung geringster Qualitätsunterschiede in Wasser
und Flüssigkeiten, die so gering sein können, daß sie mit anderen Methoden
nicht nachweisbar sind. · Individuelle und objektive Tests von
Medikamenten über Blut- und Gewebeproben. · Objektivierung des
Selbstheilungspotentials und der Regulationsfähigkeit eines Menschen -
Regulationsdiagnostik. · Wirkungsnachweis sanfter Therapien
Die betreffenden Angebote finden Sie auf unserer homepage www.biophotonen.com
Gerne beraten wir auch individuell bei Nachfrage Tel. 02182/825131 oder
iib(at)lifescientists.de
Wir stellen zukünftig auch entsprechende, bisher unübertroffene und rechtlich
geschützte Meßgeräte her. Fortschrittliche Unternehmen machen bereits davon
Gebrauch.
Die vom VDI eingeführte "deutsche Biophotonik" wird auf der homepage
ausführlich von reputierten Zeitgenossen und Wissenschaftlern diskutiert (s. Ideenwettbewerb
"Biophotonik")
Einige Beiträge zur Literatur:
- Popp,F.A., Li,K.H., and Gu, Q. (eds.): Recent Advances in Biophoton
Research and its Applications. World-Scientific, Singapore 1992.
- Beloussov, L.V. and Popp, F.A. (eds.). Biophotonics. Proc. 1. Int.
Alexander Gurwitsch Conference, Moscow State University 1994, Bioinform
Services, Russia 1995.
- Cohen, S. and Popp,F.A.: Low-level luminescence of the human skin. Skin
Research and Technology 3 (1997), 177-180.
- Beloussov, L.V., Popp, F.A., Voeikov, V. and van Wijk,R.: Biophotonics and
Coherent Systems. Moscow University Press, Moscow 2000.
- Popp, F.A.:Biophotonik - Experimentelle und theoretische Grundlagen
nichtthermischer Lichtemission aus lebenden Organismen, sowie Möglichkeiten
der Anwendung, Bundesamt für Naturschutz, Schriftenreihe H.67 (2001), 171-186.
- Dürr, H.-P., Popp,F.A., and Schommers,W. (eds): What is Life? World
Scientific, New Jersey-London-Singapore-Hongkong 2002.
- Popp.F.A., Chang, J.J., Herzog,A., Yan Z. and Yan.,Y: Evidence of
non-classical (squeezed) light in biological systems. Phys.Lett.A 293 (2002),
98-102.
- Popp, F.A.:Lebensmittelqualitätsanalysen mithilfe der Biophotonik.
Lebensmittel-Technologie 7-8 (2003).
- Popp,F.A., and Beloussov, L. (eds.): Biophotonics. Kluwer Academic
Publishers. Dordrecht-Boston-London 2003.
- Prasad. P.N. Introduction to Biophotonics. Wiley,Hoboken, New Jersey 2003.
- Van Wijk, R. and Shen, X. (eds.), Biophotonics, Springer-Verlag, Berlin -
Heidelberg - New-York, 2005.
Quelle: http://www.biophotonen-online.de
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Biophotonenforschung aus Ost und West
Informative Wirkungen von Umweltbelastungenvon Marco
Bischof copyright 1991, Marco Bischof, Berlin.
Vortrag am Kongreß
"Chemie-Umwelt-Mensch" - Krankheiten durch Chemikalien, neue Denkstrukturen.
Internationaler Kongreß des Zentrums zur Dokumentation für Naturheilverfahren
e.V. (ZDN), Essen, des Bundes für Umweltschutz und Naturschutz Deutschland e.V.
(BUND), Bonn, und des Ökologischen Ärztebundes, Bayersoien, am 25.Mai 1991,
Lindau am Bodensee.EINLEITUNG Wir haben heute eine
Methode zur Verfügung, mit der man Umweltbelastungen mit z.T. bisher
unerreichter Empfindlichkeit nachweisen kann, mit der sich aber auch einige
Belastungen bestimmen lassen, die bisher mit keiner anderen Methode erfasst
werden können, wie z.B. die radioaktive Bestrahlung von Lebensmitteln und
Gewürzen, wie sie heute zur Konservierung angewendet wird. Mit dieser Methode
lassen sich außerdem synergetische Wirkungen mehrerer Belastungen messen, die
sich ja durchaus nicht immer nur summieren (z.B. verschiedene Chemikalien,
chemische Stoffe plus elektromagnetische Felder im "Elektrosmog",
etc.). Ich spreche von der Messung der "ultraschwachen Zellstrahlung"
oder kurz Biophotonenmessung. Sie besitzt noch eine Reihe weiterer Vorteile in
der Schadstoff-Analytik, wie ich im Folgenden ausführen werde. Sie weist aber
darüber hinaus auch den Weg in eine ganz neue Dimension des Umweltproblems, wie
Sie im zweiten Teil meines Referats hören werden. DIE ENTWICKLUNG
DER BIOPHOTONENFORSCHUNG Die Entdeckung der Zellstrahlung geht auf
den russischen Histologen und Embryologen Alexander Gurwitsch (1874-1954)
zurück, der 1922 bei Versuchen zur Morphogenese (biologischen Formbildung) zum
Schluss kam, daß Zwiebelwurzeln eine Art von Strahlung aussenden, die die Zellen
einer zweiten Zwiebelwurzel zur verstärkten Zellteilung (Mitose) anregen. Er
nannte sie aus diesem Grund "mitogenetische Strahlung". Gurwitsch nahm an, daß
es sich um UV-Strahlung handeln müsse, war jedoch nicht in der Lage, mit den
damals zur Verfügung stehenden Messinstrumenten ihre Existenz zweifelsfrei
nachzuweisen. Durch weitere Forschungen kam er zum Schluss, daß diese Strahlung
Ausdruck eines "biologischen Feldes" im Organismus sei, welches Formbildung und
viele andere Lebensvorgänge steuere und auch bei der Krebsentstehung eine Rolle
spiele. Nachdem anfänglich viele Wissenschaftler in Ost und West Gurwitschs
Forschungen aufgenommen hatten, kam die wissenschaftliche Gemeinschaft im Westen
Anfang der vierziger Jahre zum Schluss, diese Strahlung existiere nicht. Während
Gurwitschs Arbeit in der Sowjetunion weitergeführt wurde, musste die
Zellstrahlung im Westen nach dem 2.Weltkrieg wieder neu entdeckt werden. Diese
Arbeit, durch die nun zur Verfügung stehenden modernen technischen Mittel
(Photomultiplier) und theoretischen Grundlagen (Quantenoptik,
Nicht-Gleichgewichts-Thermodynamik) auf einer neuen Grundlage möglich geworden,
wurde vor allem vom deutschen Biophysiker Fritz-Albert Popp (Kaiserslautern)
geleistet, der 1974 unabhängig von den sowjetischen Arbeiten das "Licht aus den
Zellen" neu entdeckt hatte. Wie sich nun herausstellte, handelte es sich bei
dem extrem schwachen Licht (vergleichbar einer Kerzenflamme, die man auf 20 km
Distanz sieht) nicht nur um UV-Strahlung, sondern um Photonen im gesamten
optischen Bereich vom UV über das sichtbare Licht bis zur Infrarotstrahlung.
Diese Strahlung ist bei allen Lebewesen vorhanden, tritt verstärkt auf bei der
Zellteilung und beim Zelltod und reagiert sehr sensibel auf alle Arten von
Einflüssen, denen die Zellen ausgesetzt werden. Popp konnte beweisen, daß es
sich bei der Zellstrahlung um kohärentes Licht (Laserlicht) handelt, eine
Voraussetzung dafür, daß das Biophotonenfeld im Organismus eine regulierende
Funktion haben kann, wie Popp und andere Forscher annehmen. Einen Vergleich der
Eigenstrahlung der Messapparatur (Rauschen) mit der Strahlung von
Gurkenkeimlingen zeigen Abbildungen 1a und 1b. Es konnten auch bereits eine
Reihe von Anwendungen entwickelt werden. Neben der Umweltbelastungs-Analytik
sind dies vor allem die Tumorforschung und die
Nahrungsmittel-Qualitätsbestimmung. DER EINFLUSS VON UMWELTEINFLÜSSEN
AUF DIE BIOPHOTONEN-EMISSION VON BIODETEKTOREN Die Verwendung von
"Biodetektoren", d.h. von lebenden Organismen und Zellen, als Mess-"Instrumente"
für den Nachweis sehr schwacher Einflüsse, die noch Gurwitsch zum Vorwurf
gemacht wurde, könnte sich für die Zukunft als überaus fruchtbar erweisen. Statt
Umweltbelastungen direkt zu messen, misst die Biophotonenanalytik Veränderungen
in der Lichtemission von Gurkenkeimen, Hefezellen und anderen pflanzlichen,
tierischen und menschlichen Zellen, die noch Einflüsse anzeigen, wo direkte
chemische und physikalische Messmethoden nichts mehr erfassen können. Die
herkömmlichen biochemischen und physikalischen Methoden haben zudem den
Nachteil, daß sie nur solche Einflüsse nachweisen können, deren Natur bereits
bekannt ist und nach denen gezielt gesucht wird. Mit Biophotonenmessungen lassen
sich jedoch auch Einflüsse unbekannter Natur erfassen. Die Methode ist überdies
nicht-invasiv, d.h. sie kann ohne Störung oder Zerstörung des untersuchten
Lebewesens durchgeführt werden. Sie kann jedoch nicht generell die biochemische
Analytik ersetzen, sondern sollte ergänzend zu dieser oder in den Fällen
eingesetzt werden, wo die Biochemie versagt. Mit ihr können nämlich nicht wie in
der Biochemie die einzelnen Einfluss-, Belastungs- oder Schadensfaktoren
bestimmt werden, sondern sie erlaubt eine ganzheitliche Erfassung von
Schädigungen oder Einflüssen; es handelt sich deshalb im Grunde nicht um eine
"Analytik" im herkömmlichen Sinne. Im Folgenden möchte ich die Ergebnisse
einiger Messungen vorstellen, in denen mithilfe von Biophotonenmessungen
verschiedene Arten von Umwelteinflüssen nachgewiesen werden
konnten. RADIOAKTIVE STRAHLUNG Strahlung (Beta-, Gamma-
und Neutronenstrahlung) ist eines der Gebiete, wo die Biophotonenanalyse
empfindlicher als andere Verfahren ist. In seiner Dissertation in
Experimentalphysik und in einer weiteren Arbeit konnte der Wiener Biophysiker
Herbert Klima zeigen, daß der Faktor, um den sich die ultraschwache
Zellstrahlung von Pflanzen nach einer radioaktiven Exposition erhöht, als
zuverlässiges Mass für die Relative Biologische Wirksamkeit (RBW) der
ionisierenden Strahlung genommen werden kann. Zur Bestrahlung wurden die
schwächsten technisch herstellbaren radioaktiven Quellen benützt. Diese Methode
ist wesentlich weniger aufwendig als die üblichen Methoden zur Ermittlung der
RBW-Faktoren, erfordert im Gegensatz zu diesen keine Tieropfer und kann zudem
bei ungefährlichen Strahlenbelastungen durchgeführt werden. Mit Klimas Versuchen
konnte auch die Behauptung widerlegt werden, es gebe eine niedrigste
Schwellendosis, unterhalb derer biologische Effekte nicht mehr auftreten.
Popp konnte zeigen, daß die konventionelle Keimfreimachung durch radioaktive
Bestrahlung eine lange anhaltende Erhöhung der Biophotonenemission hervorruft.
Die Erhöhung, die über 1 Jahr nachweisbar ist, beträgt anfangs über das
Hundertfache. Zur Konservierung gamma-bestrahlter Pfeffer zeigt nach
Lichtanregung eine signifikant höhere Photonenzählrate als unbehandelter Pfeffer
unter sonst gleichen Bedingungen, d.h. gleicher Herkunft und gleichen Alters
(Abbildung 2). Man kann mit der Biophotonenmessung noch Bestrahlungen mit Dosen
von 1-10 kiloGray nachweisen, wobei die Biophotonenemission sich bei 1 oder 10
kGray nicht wesentlich unterscheidet. Die Empfindlichkeit reicht also aus, die
übliche Bestrahlungsdosis, die in diesem Bereich liegt,
nachzuweisen. CHEMISCHE UMWELTBELASTUNGEN Im Rahmen von
Untersuchungen zum Waldsterben konnten P.Roschger und H.Klima vom Atominstitut
der Österreichischen Universitäten in Wien zeigen, daß die Biophotonenemission
aus Pflanzen ein geeigneter biophysikalischer Parameter ist, um die Einwirkungen
von Stickoxiden auf Pflanzen zu untersuchen bzw. die schädigenden Wirkungen
festzustellen. Die Wasserlinse erwies sich als geeigneter Bioindikator. Die
Veränderungen der Biophotonenstrahlung der Wasserlinsenproben bei der Begasung
mit NOx wiesen auf eine unmittelbare Wechselwirkung des Gases mit bestimmten
Zellkomponenten hin; vermutet wird ein Einfluss auf die Photosyntheserate. Nach
dem Emissionsverhalten der Zellen konnten drei verschiedene Dosisbereiche von
NOx in Bezug auf die Wirkung auf Pflanzen unterschieden werden: 1) niedrige
Dosen: Absinken der Photonenemission (Abbildung 3); 2) Mittlere Dosen: Ansteigen
der Lichtemission, aber noch reversible Rückkehr zur normalen Photonenemission
(Abbildung 4); 3) Hohe Dosen: Ansteigen ohne anschliessende Rückkehr zu den
Normalwerten, d.h. irreversible Schädigung der Zellen (Abbildung 5). Bei
Atrazin ist Popps Arbeitsgruppe in Kaiserslautern in der Lage, durch
Biophotonenmessung noch 700 Nanogramm/l nachzuweisen; die Messungen sind gut
reproduzierbar. Zulässig sind in der Bundesrepublik 1000 Nanogramm/l. Bei
anderen Stoffen liegen keine systematischen Forschungen vor; es wurden erst
vereinzelte Messungen gemacht, die jedoch Hinweise auf die Nachweisbarkeit z.B.
von Schwermetallkontamination von Feldfrüchten lieferten. EINFLUSS VON
UMWELTBEDINGUNGEN AUF DIE LEBENSMITTELQUALITÄT Die Forschungen von
Popps Arbeitsgruppe ergaben ausserdem, daß Umweltbedingungen für die Qualität
von Nahrungsmitteln eine entscheidende Rolle spielen. Die Agrarwissenschaftlerin
Barbara Köhler von der Universität Göttingen hat für ihre Dissertation unter
streng kontrollierten Bedingungen Eier aus Käfig-, Boden- und Freilauf-Haltung
auf die Unterschiede in ihrer Photonenemission untersucht, wobei es sich um
Blindproben handelte. Das Eigelb der Eier aus Bodenhaltung und dasjenige aus
Freilaufhaltung unterschieden sich signifikant durch ihre Photonenabstrahlung
(Abbildung 6), während die Unterschiede zwischen Bodenhaltung und
Batteriehaltung weniger deutlich sind. Chemisch lassen sich keinerlei
Unterschiede feststellen. INTERESSANTE BEOBACHTUNGEN DER
BIOPHOTONENFORSCHUNG WEISEN AUF NEUE DIMENSIONEN HIN Eine ganze
Reihe von Phänomenen, die von Biophotonenforschern bei diesen und anderen
Versuchen beobachtet wurden, weisen darauf hin, daß die Wissenschaft mit diesen
Forschungen eine neue Ebene der biologischen Wirklichkeit
betritt. Wirkungen geringster Reize: Von der Biophotonenforschung, aber
auch in der Forschung über die biologischen Wirkungen elektromagnetischer Felder
wird immer wieder festgestellt, daß Lebewesen ausserordentlich empfindliche
Detektoren sind. Sie reagieren noch auf geringste Reize, die von physikalischen
Instrumenten nicht mehr festgestellt werden können. Um eine bestimmte Wirkung
auszulösen, genügen oft sehr schwache Energien; nicht selten kommt es vor, daß
nur diese schwachen Reize wirksam sind, während eine Erhöhung keine Veränderung
bringt oder gar unwirksam ist. Offensichtlich ist auch, daß die schwachen
Signale im Organismus irgendwie verstärkt werden. Nichtlineare Effekte:
Die Messungen zeigen oft kein 1:1-Verhältnis zwischen Dosis und Wirkung. Bei
einer Erhöhung oder Erniedrigung der Dosis oder der Intensität eines Reizes
erfolgt nicht einfach eine entsprechend stärkere bzw. schwächere Wirkung; oft
stellt sich sogar eine Umkehrung des Effekts bei Erhöhung bzw. Erniedrigung über
eine bestimmte Schwelle hinaus ein ("homöopathischer Effekt"). Solche
nichtlineare Dosis-Wirkungs-Zusammenhänge kommen insbesondere auch bei
synergetischen Wirkungen vor: zusammen wirken zwei Stoffe/Reize manchmal
einander nichtlinear verstärkend, manchmal ebenso abschwächend, manchmal aber
auch einander neutralisierend. "Mehr" bedeutet also nicht immer "besser" oder
"stärker"; quantitatives Denken erweist sich zumindest als beschränkt gültig,
muß vielleicht im Bereich des Lebendigen ganz abdanken. Die
nichtlinearen Effekte und die Wirkungen geringster Reize weisen auf ein "Prinzip
des geringsten Aufwandes" hin, das man schon lange in der Natur vermutet hat
(Taoismus, Leibniz, Maupertuis, Max Planck). Es scheint eine Art Optimierung in
der Natur zu geben, ja man wagt es wieder, von einer "Intelligenz in der Natur"
zu sprechen.Schmale "Fenster" der Wirksamkeit: Aus der Forschung
über die biologischen Wirkungen elektromagnetischer Felder stammt die
Beobachtung, daß diejenigen Reize, die klare Wirkungen auszulösen vermögen, in
der Regel nicht nur sehr schwach sind, sondern auch sehr schmale Intensitäts-
und Frequenzfenster haben. Die Reize sind unter einer bestimmten Stärke
unwirksam, über einer nur wenig höheren ebenfalls. Auch frequenzmässig sind sie
sehr schmalbandig. Erinnerungsfähigkeit biologischer System
Eine weitere Beobachtung der Biophotonenforschung ist, daß biologische
Systeme eine Art von Erinnerungsfähigkeit für frühere Zustände und Erfahrungen
besitzen. Darauf weist z.B. die Nichtumkehrbarkeit vieler Prozesse hin. In einem
gewissen Mass scheint eine solche Erinnerungsfähigkeit auch gewissen unbelebten
Substanzen eigen zu sein (gewisse Metalle wie Nitinol, Glas). Wenn sich
entsprechende Hinweise bestätigen sollten, wäre besonders eine
Erinnerungsfähigkeit von Wasser von Konsequenz, spielt doch diese Substanz für
das Leben auf dem Planeten Erde eine zentrale Rolle. Erinnerungsfähigkeit
bedeutet auch Lernfähigkeit - ebenfalls ein Faktor, der auf eine gewisse
"Intelligenz" hindeutet. Sollte sich diese Beobachtung bestätigen, so ist die
Durchführbarkeit der von der Wissenschaft geforderten Reproduzierbarkeit
zumindest empfindlich eingeschränkt.NEUE MODELLVORSTELLUNGEN ZUR
ERKLÄRUNG DIESER PHÄNOMENE Solche Beobachtungen (es sind nur
Beispiele) versucht die Biophysik heute im Rahmen neuer Modellvorstellungen zu
erklären. Die hauptsächlichsten davon stammen aus
- der
Nichtgleichgewichts-Thermodynamik (E.S.Bauer, von Bertalanffy, Prigogine) -
der Chaostheorie (aus der Mathematik) - vor allem aber aus der
Quantenphysik.
Nach Prigogine befinden sich Lebewesen, bei ständiger
Energiezufuhr (Nahrung, Sonnenlicht etc.), in energetisch nicht ausgeglichenem
Zustand mit der Umgebung (thermodynamischem Nicht-Gleichgewichts-Zustand). Durch
Energieaufnahme bleibt ihre Ordnung erhalten, sie zerfällt nicht. Sie können
sogar eine höhere Ordnung, komplexere Strukturen aufbauen. Ausserdem können
sie durch geringste Einflüsse ihren Ordnungszustand schlagartig ändern (eine Art
"makroskopischer Quanteneffekt"), d.h. von einem ungeordneten Zustand in einen
geordneten Zustand kippen, indem die vorher sich individuell verhaltenden
Teilchen sich wie ein Ganzes verhalten ("kollektive Zustände"). Sie sind dann in
der Lage, sehr sensibel auf Reize zu reagieren (Verstärkereffekt). Der vor
kurzem verstorbene Herbert Fröhlich sowie auch Popp und der sowjetische
Biophotonenforscher Injuschin weisen darauf hin, daß dieses Modell einer
wesentlichen Erweiterung bedarf. Ein solches "kohärentes Verhalten" einer
grossen Zahl von Teilchen (Materie) ist nur durch das Wirken eines kohärenten
elektromagnetischen Feldes zu verstehen, in das alle Materie eingebettet
ist.
Erst durch die Verlagerung der Aufmerksamkeit von den Teilchen
(Chemie) hin zu den Feldern, von lokalen Wirkungen zu Feld-Wirkungen
(Systemwirkungen) beginnt das Verständnis des Lebendigen durch die
Wissenschaft.
Und hier kommt nun der neue Aspekt der Information ins
Spiel.INFORMATIVE WIRKUNGEN IN DER BIOLOGIE
Beobachtungen der Biophotonenforschung wie die Wirkung geringster
Reize, nichtlineare Effekte und die schmalen Fenster der Wirksamkeit weisen
darauf hin, daß wir es hier mit informativen Wirkungen zu tun
haben. Obwohl der Schritt vom Teilchenaspekt der Wirklichkeit zu ihrem
Feldaspekt - den allerdings ein großer Teil der Wissenschaft noch nicht
vollzogen hat - bereits ein großer und wichtiger Schritt ist, drängt sich aus
den genannten Beobachtungen und aus verschiedenen theoretischen Überlegungen von
Physikern bereits ein noch weitgehenderer Schritt auf. Nach der klassischen
Physik muß immer Energie übertragen werden, damit Wirkungen ausgelöst werden (je
mehr Energie, umso stärker die Wirkung). Viele experimentelle Beobachtungen
können aber so nicht erklärt werden. Deshalb sagte der sowjetische Physiker
Alexander Presman bereits 1968 - in seinem Pionierwerk über die biologischen
Wirkungen elektromagnetischer Felder - bei den Wirkungen dieser Felder auf (und
in) Lebewesen seien "informative Wirkungen" wahrscheinlich wesentlich
bedeutender als Energieübertragung. Vieles weist darauf hin, daß im
Bereich der Biologie Informationsübertragung eine Schlüsselrolle spielt, die
oft über Resonanzen von Schwingungen erfolgt. Als Informationen können dabei
z.B. Veränderungen von Rhythmen und Frequenzen oder Energie-Schwankungen wirken.
Informative Wirkungen sind gezielt und deshalb ökonomisch (Prinzip des
geringsten Aufwandes), aber oft nicht linear-kausal/lokal, d.h. sie greifen
feldartig bei allen potentiellen Wirkorten (wo Resonanzen möglich sind) an, bis
etwas "passt" oder "einhängt". Sie funktionieren nach dem "Alles-oder
nichts"-Prinzip, das bereits vor über 100 Jahren bekannt war
(Fechner-Weber`sches Gesetz): bei der Anwendung eines Reizes (z.B. bei
kontinuierlicher Verstärkung) geschieht entweder nichts oder dann stellt sich
die gesamte Wirkung ein, was bei einer ganz bestimmten Schwelle der Fall ist
(wobei eine weitere Verstärkung nichts bringt). Wir haben es also mit
gequantelten Wirkungen zu tun, was ein Hinweis darauf sein könnte, daß es sich
um makroskopische Quanteneffekte handelt. Solche informativen Wirkungen
verbreiten sich durch kohärente Verstärkungseffekte oft schlagartig über große
Bereiche und scheinen eine große Reichweite zu haben. Informative Reize
scheinen die adäquateste und wirksamste Form darzustellen, um die empfindliche
Regulation in biologischen Systemen zu beeinflussen, wahrscheinlich, weil diese
selbst sich entsprechender Signale bedient.DAS "INFORMATIONSFELD"
UND SEINE BIOLOGISCHE BEDEUTUNG Die informative Wirkung
elektromagnetischer Felder ist ein Hinweis darauf, daß diese Felder einen bisher
übersehenen Aspekt besitzen, der von allergrößter Bedeutung gerade auch für die
Biologie ist. Der sowjetische Mediziner Wlail P.Kasnatschejew, Mitglied der
Akademie der Medizinischen Wissenschaften der UdSSR aus Nowosibirsk, hat in der
Nachfolge von Gurwitsch ein Experiment durchgeführt, das diesen Aspekt zum
Vorschein bringt. Ausgehend von einem Experiment von Alexander Gurwitsch machte
Kasnatschejew folgenden Versuch, den er über viele Jahre hinweg unzählige Male
mit Erfolg wiederholt hat: In zwei Petrischalen sind Zellkulturen, von denen
eine mit Viren vergiftet wird. Die beiden Schalen können nur optisch durch eine
Glasscheibe miteinander kommunizieren; Kontakt über chemische Substanzen ist
ausgeschlossen. Wenn es sich bei der Scheibe um Quarzglas handelt, das UV-Licht
durchlässt, so zeigen sich nach einer Weile die gleichen Vergiftungssymptome in
der zweiten Schale, die keine Viren enthält. Bei gewöhnlichem Fensterglas, das
für UV-Licht undurchlässig ist, geschieht nichts. Dieses Experiment, das
allerdings bisher von keinem westlichen Wissenschaftler reproduziert werden
konnte, scheint für eine interzelluläre Informationsübertragung über Biophotonen
zu sprechen. Nach Popp muß hinter dem von den Zellen abgegebenen Licht, wie
es aussen als Biophotonenstrahlung gemessen werden kann, ein Biophotonenfeld in
der Zelle stehen, das einer direkten Messung nicht zugänglich ist. Im Gegensatz
zur "aktuellen Information" der emittierten Photonensignale handelt es sich bei
diesem Feld um "potentielle Information". Dieses nicht messbare, hochkohärente
holografische Feld aus stehenden Wellen mit seinen eigenartigen, wenig
erforschten Eigenschaften entspricht wohl dem "Führungsfeld", wie der
Einsteinschüler David Bohm seine "implizite Ordnung" auch genannt hat. Dieses
allen anderen Feldern, aber auch der Materie zugrundeliegende Feld - das völlig
anderer Natur ist als elektromagnetische Felder - bildet eine Dimension der
Wirklichkeit, durch die/in der alles mit allem verbunden ist. Dadurch wird es zu
einem alles durchdringenden "Informationsfeld", aus dem die schöpferischen
Impulse stammen, die letztlich alles materielle Geschehen steuern. Dieses Feld
besitzt eine innere, verborgene Struktur, die die Wahrscheinlichkeit für
bestimmte Ereignisse erhöht, Möglichkeiten kanalisiert - was exakt einer
sowjetischen Definition von Information entspricht.Die Kohärenz-
und Lasereigenschaften, die die Biophotonenforschung an lebenden Zellen und
Organismen feststellt, bedürfen noch einer systematischen Erforschung. Es
zeichnet sich allerdings bereits ein hochinteressanter Zusammenhang zu den
bisher weitgehend theoretisch gebliebenen Erkenntnissen der Physik über die
sogenannte "Vakuumenergie" bzw. das "Quanten-Potential" ab. Der sogenannte
"Aharonov-Bohm-Effekt" hat gezeigt, daß in einem Nullfeld, das durch die
gegenseitige Auslöschung zweier (oder mehrerer) elektromagnetischer Felder
entsteht, zwar die elektrische und die magnetische Komponente tatsächlich Null
werden, aber trotzdem ein sogenanntes elektromagnetisches Potential
zurückbleibt, das physikalische Wirkungen haben kann. Nach einigen Forschern
bauen sich alle elektromagnetischen Felder aus solchen Potentialen auf, die sie
für fundamentaler als die elektromagnetischen Wellen halten. Und die Potentiale
sollen nichts als eine Eigenschaft des leeren Raums (Vakuums) sein, nämlich
lokale Raumkrümmungen. Die Topologie des Raums wiederum unterliegt einer
direkten Wechselwirkung mit dem Bewusstsein. In diesem Modell, das Bohms
"implizite Ordnung" auf etwas andere Weise beschreibt, besteht das
Biophotonenfeld im Inneren von Organismen in erster Linie aus
(nicht-elektromagnetischen) Potentialen oder "Skalarwellen" (Bearden); die
messbare Biophotonenstrahlung ist Ausdruck von Veränderungen der inneren
Raumhaftigkeit im Organismus oder in Bereichen davon, die wiederum z.B. durch
seelisch-geistige Feld-Veränderungen, aber auch andere Einflüsse entstehen
können. ORGANISMEN ALS INFORMATIONSSPEICHER Wie die
Biophotonenforschung immer wieder zeigt, sind Lebewesen in der Lage, Licht
(Informationen) zu speichern, das dadurch zu Biophotonen wird. Popp und
andere Forscher konnten plausibel machen, daß die DNS-Spiralmoleküle der
Erbsubstanz den Hauptspeicher der Biophotonen in der Zelle darstellen, wobei die
DNS-Moleküle der Zellkerne möglicherweise mit anderen lichtspeicherfähigen
Molekülsystemen (z.B. den Melaninen) kooperieren. Es spricht vieles dafür,
daß im holographischen Biophotonenfeld des Gesamtorganismus die für das
lebendige Funktionieren und die Weiterentwicklung des Organismus notwendigen
Informationen gespeichert sind. Eine entsprechende Theorie, die auch auf
Popps Arbeit aufbaut, haben Kasnatschejew und Mitarbeiter vor kurzem vorgelegt.
Bei der Informationsspeicherung im Organismus dürfte das Zusammenwirken
des Feldes mit dem Strukturgedächtnis des Wassers, aus dem beim Menschen 60-70 %
des erwachsenen Körpers besteht, eine wichtige Rolle spielen. Dies wird auch
durch die Forschungen über die Grundregulation nach Pischinger
wahrscheinlich.EINE NEUE DIMENSION DES UMWELTPROBLEMS: DER
INFORMATIVE ASPEKT DER UMWELTVERSCHMUTZUNG Sollte die
Gedächtnisfunktion des Wassers bestätigt werden, so haben wir es mit einem
schwerwiegenden neuen Faktor der Umweltproblematik mit ebensolchen medizinischen
Konsequenzen zu tun. Wasser ist nicht nur Hauptbestandteil der Organismen
selbst, sondern auch wichtigstes Lösungsmittel und Medium der Stoffkreisläufe
auf unserem Planeten. Mehr als 90 % aller Krebserkranklungen werden auf
Chemikalien in Umwelt und Wasser zurückgeführt, während Viren und Strahlung usw.
nur für höchstens 10 % aller Tumoren verantwortlich gemacht werden.
Chemikalien, die im Wassermilieu der Umwelt transportiert werden und so in
Trinkwasser und Nahrung gelangen, sind auch mit für die zunehmenden allergischen
Beschwerden verantwortlich.Wenn tatsächlich von diesen Chemikalien, aber
auch von elektromagnetischen Feldern und Radioaktivität, im Wasser eine
Information zurückbleibt, dann bleibt auch nach gründlichster Reinigung in
Abwasser-Reinigungsanlagen ein Problem für die Gesundheit zurück. Diese
Informationen hätten, wie die Forschungen von Cyril W. Smith und anderen
vermuten lassen, dann wiederum die Fähigkeit, den Organismus über das Wasser zu
beeinflussen. Diese Möglichkeit wird durch die Beobachtung erhärtet, dass
Allergiker oft Probleme mit Trinkwasser haben. Viele von ihnen können nur
Quellwasser oder dreifach destilliertes Wasser oder Wasser in Form von
Fruchtsaft zu sich nehmen, einige verkraften nur Wasser, das für mehrere Tage im
Erdboden vergraben war. Auf einen möglichen "informativen Aspekt der
Umweltverschmutzung" weist der sowjetische Biophotonenforscher Viktor M.
Injuschin, Leiter der Biophysikalischen Abteilung der Kasachischen
Staatsuniversität in Alma-Ata hin. Nach Professor Injuschin verändert z.B.
radioaktive Strahlung durch Resonanz die Struktur des Wassers in Zellen und
Extrazellulärraum. Diese Veränderungen persistieren wegen der
Erinnerungsfähigkeit von Zellen und Wasser auch nach der Exposition, und da
Wasser und elektromagnetisches Feld in den Zellen überdies
Verstärkungsmechanismen besitzen, können so auch kleine Strahlendosen
langdauernde Wirkungen haben. Die veränderten Wasserstrukturen können nach
Injuschin zu pathologischen Veränderungen und Immunschwächung führen. Zur
"bioenergetischen Rehabilitation" von solchen Strahlenschädigungen hat Injuschin
ein Verfahren entwickelt, das auf der Anwendung laserstrukturierten Wassers
beruht. Das verwendete Wasser wird ausser mit besonderen Lasern auch mit Druck
und mechanisch behandelt und soll eine spezielle chemische Zusammensetzung
besitzen. Seine Wirksamkeit wurde durch Tests am Severtsov-Institut der Akademie
der Wissenschaften der UdSSR bestätigt. Injuschin schlägt auch ein
grossangelegtes Programm zur bioenergetischen Rehabilitation von Wasser in
Staudämmen, Seen und Flüssen und von Vegetation und Tierwelt in Tschernobyl und
anderen Strahlenkatastrophengebieten vor. In Alma-Ata ist bereits seit einigen
Jahren die erste seiner Laser-Einheiten zur Reinigung und Strukturierung von
Stadtabwässern in Betrieb. Da sie den Strukturaspekt des Wassers, und somit
den Aspekt der Verfügbarkeit von Schadstoffen, der durch die Wasserstruktur
beeinflusst wird, nicht berücksichtigen, wirken konventionelle Kläranlagen
ohnehin als eine Art von "Wasservernichtungsanlagen", wie Hacheney schreibt.
Beim Bau solcher Anlagen wäre somit der informative Aspekt der
Umweltverschmutzung ebenfalls zu berücksichtigen, wie dies Injuschin
vorschlägt. Unter diesem neuen Aspekt besitzen sowohl die chemische
Umweltverschmutzung wie auch diejenige durch Radioaktivität und
elektromagnetische Felder eine gemeinsame Wirkungsbasis: sie stören,
blockieren oder verfälschen die internen biologischen Kommunikations- und
Steuerungs-Mechanismen und -Kanäle in Organismen und Umwelt, deren
Funktionieren auf dieser elektromagnetisch-informativen Ebene durch die neueste
Forschung immer wahrscheinlicher gemacht wird. Erst eine Berücksichtigung dieses
grundlegenden Aspektes wird Umweltschutzmassnahmen zu mehr als nur
Symptombekämpfung machen. Methoden wie die Biophotonenmessung mit ihrer
Verwendung von Biodetektoren, die in der Lage sind, solche informativen
Wirkungen anzuzeigen, dürften aus diesem Grund eine zunehmende Bedeutung in der
Umweltanalytik erlangen. Quelle: http://www.transpersonal.de/mbischof/zdnlind.htm
Nach oben
Das alte Modell "Antigen - Antikörper" bei Allergien
Allergien waren schon den alten Ägyptern bekannt, man wusste, dass z. b.
Insektenstiche für empfindliche Leute tödlich sein können. Im Laufe der Zeit
wurde dann Allergie definiert als erworbene, abnormale Reaktion auf einen Stoff,
der für viele Leute harmlos ist, bei allergischen Personen jedoch unangenehme
oder sogar gefährliche Symptome auslöst.
Aus der Sicht der Schulmedizin entwickelt sich eine Allergie, wenn man sich
wiederholt oder übermäßig einer Substanz oder einem Antigen aussetzt. Als
Reaktion darauf produziert das Immunsystem des Körpers Antikörper genannte
Eiweißstoffe, die dem fraglichen Antigen genau entsprechen. Wird der Körper
einem bestimmten Allergen ausgesetzt, produziert er massenweise die
entsprechenden Antikörper, die sich mit den Molekülen des Antigens verbinden und
eine chemische Reaktion auslösen, die es den Körperzellen ermöglicht, das
Antigen abzuschwächen oder zu zerstören. Diese chemischen Reaktionen rufen die
allergischen Symptome wie Schwellungen, Schmerzen, Juckreiz, Rötungen oder
Schleimabsonderungen hervor.
Das Modell Antigen - Antikörper bei Allergien stammt aus den 20er Jahren und
beruht weitgehend auf Experimenten mit eingeatmeten Stoffen (z. b. Pollen oder
Schimmel, die in der Tat häufig Antikörperbildung im Blut verursachen). Antigen
- Antikörper - Reaktionen bilden aber nur einen sehr kleinen Teil der
allergischen Reaktionen. In vielen Fällen von Allergie, besonders bei
Lebensmittelallergie, und Allergie gegen Chemikalien, kommt es nicht unbedingt
zu einer Antigen - Antikörper - Reaktion. Diese Empfindlichkeit gegenüber
Umweltstoffen wurde das Thema einer neuen Forschungsrichtung genannt klinische
Ökologie. Fachleute auf diesem Gebiet erkennen jetzt, dass bestimmte Stoffe in
manchmal sehr kleinen Dosen eine Vielfalt von Reaktionen auslösen können, von
denen nicht alle seither als allergisch definiert wurden.
Weil sich die herkömmliche Medizin strikt an das Antigen - Antikörper -
Modell hält, kann sie für viele Formen der Allergie keine Abhilfe anbieten, und
sie weigert sich gleichzeitig anzuerkennen, dass in diesen Fällen ein
alternatives Vorgehen sehr wirksam sein kann! Anzustreben wäre hier eine
Zusammenarbeit.
Eine richtigere, uralte Definition der Allergie ist,
dass vielmehr das Informations- und Regelsystem im Körper gestört ist. Das
"Lebendige" ist viel zu komplex, um es wie eine Maschine erklären zu können.
Es muss vielmehr der richtige Energiefluss und das Energiegleichgewicht
im Körper wieder hergestellt werden. Um dies zu ereichen, sind falsche
biologische Informationen zu korrigieren, denn Licht und Nahrung übertragen
nicht nur Energie, sondern auch Informationen. Ist ein dynamisches System wie
ein Lebewesen wieder in seiner Ordnung, dann verliert sich auch die
Allergie!
Bei den meisten der Betroffenen ist das erreichbar mit der
Herstellung des Energiegleichgewichtes im Körper, da nach unseren Erfahrungen
für eine Reaktion biologische Fehlinformation verantwortlich sind, die ein
vermindertes Energiepotential zur Folge hat.
Nach oben
Das Gehirn unserer Zellen
oder
Die integralen Membranproteine
Proteine bestehen aus einem linearen »Rückgrat« miteinander verbundener
Aminosäuren. Von den zwanzig verschiedenen Aminosäuren sind einige hydrophil
(wasserliebend) und polar und andere hydrophob (wasserabstoßend) und unpolar.
Wenn ein Bereich des Protein-Rückgrats aus aneinander gebundenen hydrophoben
Aminosäuren besteht, findet dieser Abschnitt des Proteins eine stabile Bindung
in einer fettigen Umgebung wie dem Lipidkern der Membran. So kann sich der
hydrophobe Teil des Proteins in die Mitte der Membran einbetten. Weil manche
Bereiche des Protein-Rückgrats aus polaren Aminosäuren bestehen und andere
Bereiche unpolar sind, webt sich der Protein-Strang in die Sandwichschichten
ein.
Es gibt viele integrale Membranproteine (IMPs) mit vielen verschiedenen
Namen, die sich jedoch in zwei Funktionsgruppen einteilen lassen: in
Rezeptorproteine und Effektorproteine.
Rezeptor-IMPs sind die Sinnesorgane der Zellen, das Äquivalent unserer
Augen, Nasen, Ohren, Geschmacksknospen etc. Die Rezeptoren funktionieren wie
molekulare »Nano-Antennen«, die auf bestimmte Umweltsignale ausgerichtet
sind. Manche Rezeptoren sind nach innen gerichtet, um das innere Milieu der
Zelle zu überwachen, und andere nach außen, um auf externe Signale zu
achten.
Wie bei anderen Proteinen haben die Rezeptoren eine inaktive und eine aktive
Form, und sie wechseln, ihrer Ladung entsprechend, zwischen diesen
Konformationen hin und her. Wenn sich ein Rezeptorprotein an ein Umweltsignal
bindet, bewirkt die daraus hervorgegangene Veränderung der elektrischen Ladung,
dass das Rückgrat seine Form verändert und in eine »aktive« Konformation
wechselt. Für jedes Umweltsignal, das sie ablesen müssen, haben die Zellen
besonders ausgebildete Rezeptoren.
Manche Rezeptoren reagieren auf physische Signale. Ein Beispiel dafür ist der
Östrogenrezeptor, der genau darauf eingerichtet ist, der Form und
Ladungsverteilung eines Östrogenmoleküls zu entsprechen. Wenn sich das Östrogen
in der Nähe des Rezeptors befindet, dockt der Rezeptor daran an, so wie ein
Magnet Stecknadeln einsammelt. Sobald sich der Östrogenrezeptor und das
Östrogenmolekül so perfekt wie Schloss und Schlüssel miteinander
verbunden haben, verändert sich die elektromagnetische Ladung des Rezeptors und
das Protein wechselt in seine aktive Konformation. Auf die gleiche Weise
entsprechen die Histaminrezeptoren genau der Form der
Histaminmoleküle und die Insulinrezeptoren genau der Form der
Insulinmoleküle und so weiter.
Die »Antennen« der Rezeptoren können auch Schwingungsenergiefelder wie
Licht, Klang und Radiowellen empfangen. Die Antennen dieser »Energie«-Rezeptoren
vibrieren wie Stimmgabeln. Wenn in der energetischen Umgebung der Zelle eine
Schwingung auftritt, die mit der Antenne des Rezeptors in Resonanz ist, so
verändert sich die Ladung des Proteins und der Rezeptor verändert seine Form
[Tsong 1989]. Darauf werde ich im nächsten Kapitel näher eingehen und will hier
nur darauf hinweisen, dass die Annahme, nur physische Moleküle könnten auf
die Zelle einwirken, hinfällig geworden ist. Das biologische Verhalten kann
durch unsichtbare Kräfte (unter anderem z.B. auch durch Gedanken) ebenso
gesteuert werden wie durch physische Moleküle, beispielsweise Penicillin. Das
ist der wissenschaftliche Hintergrund für die medikamentenfreie energetische
Medizin.
Die Fähigkeiten der Rezeptormoleküle sind bemerkenswert, für sich allein aber
haben sie noch keine Auswirkungen auf das Verhalten der Zelle. Der Rezeptor
ermöglicht der Zelle eine Wahrnehmung der Umweltsignale, doch muss die Zelle auf
angemessene Weise reagieren. Das ist die Aufgabe der Effektorproteine. Gemeinsam
bilden die Rezeptor- und Effektorproteine einen Wahrnehmungs- und
Reaktionsmechanismus, der sich mit den körpereigenen Reflexen vergleichen
lässt, die von Ärzten gerne geprüft werden. Wenn der Doktor mit dem Hämmerchen
auf Ihr Knie klopft, nimmt ein sensorischer Nerv diesen Reiz auf und gibt die
Information sofort an einen motorischen Nerv weiter, der das Bein in
Bewegung versetzt. Die Rezeptoren der Membran entsprechen den sensorischen
Nerven und die Effektorproteine entsprechen den handlungserzeugenden
motorischen Nerven. Zusammen wirkt der Rezeptor-Effektor-Komplex wie ein
Schalter, der Umweltsignale in Zellverhalten übersetzt.
Erst in den letzten Jahren haben die Wissenschaftler die Bedeutung der IMPs
in der Membran entdeckt. Sie ist so groß, dass sich daraus ein eigenes
Forschungsgebiet entwickelte, die »Signaltransduktion« oder Signalübertragung.
Die damit befassten Wissenschaftler sind eifrig damit beschäftigt, Hunderte von
Informationspfaden zu klassifizieren, die in der Membran zwischen der
Wahrnehmung eines Umweltsignals und der Aktivierung der Verhaltensproteine
liegen. Die Erforschung der Signaltransduktion katapultierte die Membran ins
Rampenlicht der Forschung, so wie der Forschungsbereich der Epigenetik plötzlich
die Chromosomenproteine ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt hat.
Es gibt verschiedene Arten verhaltenssteuernder Effektorproteine, denn
für einen reibungslosen Ablauf der Zellfunktionen müssen viele verschiedene
Aufgaben erledigt werden. So gehört beispielsweise zu den Transportproteinen
eine weitläufige Familie von Kanalproteinen, die Moleküle und
Informationen von einer Seite der Membran auf die andere schaffen.
Die Aktivität einer bestimmten Art von Kanalprotein, der
Natrium-Kalium-ATPase, verdient besondere Aufmerksamkeit. Jede Zelle hat in
ihrer Membran Hunderte dieser Kanäle. Gemeinsam benötigen sie für ihre Aktivität
ungefähr die Hälfte des täglichen Energieverbrauchs unseres Körpers. Diese
Kanäle öffnen und schließen sich so häufig, dass sie der Drehtür eines
Kaufhauses im Schlussverkauf ähneln. Jedes Mal, wenn sich der Kanal »dreht«,
befördert er drei positiv geladene Natriumatome aus dem Zytoplasma heraus und
bringt dafür zwei positiv geladene Kaliumatome von draußen in das Zytoplasma
hinein.
Die Natrium-Kalium-ATPase verbraucht nicht nur viel Energie, sie erzeugt auch
selbst Energie, so wie gekaufte Batterien die Gameboys Ihrer Kinder
antreiben — bis sie verbraucht sind. Eigentlich ist die energieproduzierende
Aktivität der Natrium-Kalium-ATPase sogar sehr viel effektiver als die
Batterien, denn sie macht aus der Zelle eine ständig sich wieder aufladende
biologische Batterie.
Und hier ist ihr Trick: Bei jeder Drehung der Natrium-Kalium ATPase werden
mehr positive Ladungen nach außen getragen als hereingebracht, und dies
geschieht gleichzeitig in jeder Zelle bei Tausenden von Proteinen. Während diese
Proteine jede Sekunde Hunderte von solchen Zyklen durchlaufen, lädt sich das
Innere der Zelle negativ auf, während das Äußere positiv geladen ist. Die
negative Ladung wird als Membranpotenzial bezeichnet. Natürlich lässt die
Lipidschicht der Membran keine geladenen Atome durch, weshalb die Ladung im
Zellinneren negativ bleibt. Die positive Ladung außerhalb und die negative
Ladung innerhalb der Zelle machen aus ihr eine Art sich immer wieder selbst
aufladender Batterie, deren Energie dann für biologische Prozesse zur Verfügung
steht.
Eine andere Variante der Effektorproteine, die Zytoskeletalproteine,
regulieren die Gestalt und Beweglichkeit der Zellen. Eine dritte Variante namens
Enzyme verbindet oder trennt Moleküle, weshalb sie von uns
Menschen auch als Verdauungshilfen eingesetzt werden. In ihrer
aktivierten Form können alle Effektorproteine, auch die Kanalproteine, die
Enzyme und die Zytoskeletalproteine, mitsamt ihrer Nebenprodukte als Signale zur
Aktivierung der Gene dienen. Die IMPs und ihre Nebenprodukte produzieren
Signale, die auf die Verbindungen der Regulatorproteine in dem »Ärmel« um die
DNS wirken. Im Gegensatz zur konventionellen Ansicht steuern
die Gene also ihre Aktivität nicht selbst. Vielmehr sind es die
Effektorproteine der Membran, die das »Ablesen« der Gene steuern, damit
verbrauchte Proteine ersetzt oder neue erzeugt werden können.
Zellfunktionen werden hauptsächlich durch ihre Interaktion mit ihrer
Umgebung gesteuert und nicht durch ihren genetischen Code. Zweifellos sind
die DNS-Blaupausen im Zellkern bemerkenswerte Moleküle, die im Laufe von
über drei Milliarden Jahren entstanden sind, aber sie steuern nicht die
Funktionen der Zelle. Außerdem können die Gene das Leben einer Zelle
logischerweise gar nicht im Voraus programmieren, denn das Überleben der Zelle
hängt schließlich von ihrer Fähigkeit ab, dynamisch auf jede Veränderung ihrer
Umgebung zu reagieren.
Die Funktion der Membran, »intelligent« auf jeden Umweltimpuls zu reagieren
und daraus ein Verhalten abzuleiten, macht aus ihr das wahre Gehirn der Zelle.
Wenn wir diese Hypothese der gleichen Prüfung unterziehen wie wir es beim
Zellkern gemacht haben, erleben wir, dass die Zelle sofort stirbt, wenn wir die
Membran entfernen. Und selbst wenn man die Membran intakt lässt und nur die
Rezeptor-Proteine zerstört, was im Labor mit entsprechenden Enzymen leicht
zu bewerkstelligen ist, wird die Zelle »gehirntot«. In ihrem Koma empfängt sie
keine Signale aus der Umwelt mehr, die für ihre Funktionen wichtig sind. Die
Zelle verfällt aber auch ins Koma, wenn die Rezeptorproteine intakt bleiben und
die Effektorproteine ausgeschaltet werden. Um »intelligentes« Verhalten zu
zeigen, braucht die Zelle eine funktionierende Membran mit Rezeptoren
(Wahrnehmung) und Effektoren (Handlung). Diese Proteinkomplexe sind die
grundlegenden Einheiten der zellulären Intelligenz.
Bei der Untersuchung dieser grundlegenden Wahrnehmungseinheiten haben wir die
Zelle auf ihre fundamentalen Grundelemente reduziert. In diesem Zusammenhang ist
es wichtig, daran zu erinnern, dass es in jeder Zellmembran Hunderttausende
dieser Schalter gibt. Das Verhalten einer Zelle kann also nicht durch die
Beobachtung eines einzelnen Schalters verstanden werden, sondern nur durch die
Berücksichtigung der Gesamtheit aller Schalter. Das ist ein ganzheitlicher
Ansatz, auf den ich im nächsten Kapitel noch weiter eingehen werde.
Auf der zellulären Ebene ist die Geschichte der Evolution im Wesentlichen
eine Geschichte der Maximierung der grundlegenden »intelligenten« Einheiten,
also der Rezeptor- und Effektorproteine der Zellmembran. Die Zellen wurden
klüger, indem sie ihre äußere Membran effizienter nutzten und ihre Oberfläche
ausdehnten, damit mehr IMPs hineinpassten. In primitiven Prokaryoten-Organismen
führen die IMPs alle wesentlichen physiologischen Funktionen wie Stoffwechsel
und Atmung aus. Im weiteren Verlauf der Evolution wandten sich Teile der Membran
mit diesen physiologischen Funktionen nach innen und bildeten die Organellen,
die für das eukaryotische Zytoplasma so typisch sind. Damit verblieb mehr
Membranoberfläche zur Ansiedlung von IMPs. Außerdem ist die Eukaryote
tausendfach größer als die Prokaryote, was ihr auch wesentlich mehr
Membranoberfläche verschafft, also Platz für mehr IMPs. Daraus folgert mehr
Wahrnehmung, was die Überlebenschancen erhöht
Literatur: Intelligente Zellen - Wie Erfahrungen unsere Gene
steuern.
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Zellstrahlung
Der russische Zellbiologe Alexander Gurwitsch ging Anfang dieses
Jahrhunderts davon aus, dass ein "biologisches, morphogenetisches
(formbildendes) Feld" für die Regulation der Vorgänge in Zelle und Organismus
verantwortlich sei. Für die chemischen Prozesse lebender Systeme seien nicht
irgendwelche besonderen Moleküle oder Molekülkomplexe das Wesentliche, sondern
deren räumliche Anordnung, in die sich ständig wechselnde Moleküle einfügen.
Dazu gehört auch die Bildung von Molekülgruppen aus Molekülen, die beim
alleinigen Vorhandensein der klassischen chemischen Bindungskräfte keine Bindung
eingehen könnten. 1922 entdeckte Gurwitsch, dass die Wurzelzellen einer jungen
Zwiebel an einer bestimmten Stelle zu vermehrter Zellteilung angeregt wurden,
wenn die Spitze einer zweiten Zwiebelwurzel darauf gerichtet war. Die
Abschirmung mit normalem Fensterglas verhinderte den Effekt, UV-Licht
durchlässiges Quarzglas ermöglichte ihn weiterhin. Es handelte sich also um
Strahlung im ultraviolettem Frequenzbereich und nicht um einen Effekt chemischer
Übermittlersubstanzen. In jahrzehntelangen systematischen Experimenten belegte
er, dass diese Strahlung nicht nur Zellteilungen auslöst, sondern ganz allgemein
verschiedene Zustände der Zelle anzeigt wie Geburt, Tod, rasche Abkühlung,
Narkose und Vergiftung der Zelle oder andere störende oder schädliche
Einflüsse. Ein anderer Forschungsbereich in der Sowjetunion
beschäftigte sich seit den 50iger Jahren mit den Wirkungen elektromagnetischer
Felder auf Lebewesen. Es stellte sich als Tatsache heraus, dass bestimmte
Frequenz- und Intensitätsbereiche von elektromagnetischen Feldern deutlich auf
viele Funktionsbereiche von tierischen und menschlichen Organismen einwirkten.
Unterdessen vertreten auch einige westliche Forscher die Meinung, dass das nur
möglich ist, wenn Pflanzen, Tiere und Menschen selber entsprechende Felder mit
biologischer Funktion besitzen und eine Resonanz-Wechselbeziehung entstehen
kann. Vertreter der herrschenden Molekularbiologie, die Kenntnis
von der Zellstahlung bekommen, interpretieren sie als Luminiszenz, d,h. als
Leuchten eines Stoffes biologischer Moleküle und führen die Strahlung auf
bestimmte chemische Reaktionen zurück. Sie sehen die Strahlung quasi als
Abfallprodukt, die keine eigene biologische Funktion
besitzt. Insofern war es für den deutschen Biophysiker Fritz A.
Popp von ausschlaggebender Bedeutung, beweisen zu können, dass das Licht in den
Zellen kohärent war. Nur kohärentes Licht ist in der Lage über lokale Aufgaben
hinaus Steuerungsfunktionen für den ganzen Organismus zu übernehmen, weil es
durch seine starke Bündelung auch weit von der Lichtquelle entfernt kaum
gestreut wird. Er stellte darüber hinaus die Überlegung an, dass bei der hohen
Erneuerungsrate der Zellen beim Menschen nur eine Signalübermittlung mit
Lichtgeschwindigkeit, also keine chemischen Botenstoffe die Chance hätten, dem
gesamten Zellverband den Verlust von 10 Millionen Zellen pro Sekunde zu melden
und entsprechend Informationen zur adäquaten Reaktion an den ganzen Organismus
zurückzumelden. Popp entwickelte einen Photomultipler zur Messung
ultraschwacher Zellstrahlung, und konnte die Experimente früherer Forscher wie
die von Gurwitsch bestätigen. Er stellte Zellstrahlung im gesamten optischen
Bereich vom UV über das sichtbare Licht bis zum Infrarot fest. Mit der Analyse
der hochkohärenten Biophotonenstrahlung von pflanzlichen und tierischen Zellen
konnte er gleichzeitig experimentell beweisen, dass die strahlenden Organismen
thermodynamisch gesehen sogenannte "Nicht-Gleichgewichtssysteme" darstellen. Die
klassische Thermodynamik besagt, dass der Ordnungszustand von Teilchen nicht
lebender Materie bei Zufuhr von Wärme und Energie abnimmt, von einem
hochgeordneten kristallinem Zustand bis hin zu einem chaotischen
Zustand. Schon Gurwitsch zeigte aber mit seinen "unausgeglichenen
Molekularkomplexen", dass sich biologische Systeme, also Lebewesen in einem
labilen Übergangszustand befinden. Diesseits dieser Schwelle macht
das "biologische Feld" die aus den Stoffwechselprozessen in der Zelle
entstehende Energie für die Bildung von hochgeordneten Molekülgruppen verfügbar.
D.h. die Energie wird in der Form des neuen Ordnungszustandes der Molekülgruppen
gespeichert. Jenseits dieser Schwelle hört das Feld auf, den Molekülgruppen die
nötige Energie zu ihrer Aufrechterhaltung zuzuführen. Sie zerfallen und die
Energie wird als (Biophotonen)Strahlung wieder frei. Diese Ordnungszustände
können ganz plötzlich durch geringste Einflüsse umkippen. Voraussetzung für
diese Empfindlichkeit, die Lebewesen zu sensibelsten Antennen macht,
Voraussetzung für diese innere Funktions- und Ordnungsstruktur ist die ständige
Zufuhr von Energie v.a. aus der Nahrung und durch Sonnenlicht. Ohne diese
Energiezufuhr würden biologische Systeme bald
zusammenbrechen. Physiker nennen solche Phasenübergangszustände
"dissipative Strukturen". Der russisch-belgische Chemiker Prigogine hat für die
mathematische Formulierung dieser dissipativen Strukturen 1977 den
Chemie-Nobelpreis erhalten. Popp hat als erster die Richtigkeit dieser Theorie
experimentell bewiesen. Popp zeigt nun auf, dass die Kohärenz der
Teilchen nur mit einem kohärenten elektromagnetischen Feld denkbar ist, dass
erst die Teilchen zu einem ganzheitlichen Verhalten veranlasst. Dissipative
Strukturen sind also gleichzeitig auch Laserprozesse, in denen durch ständige
Energiezufuhr ein Verstärkungsmechanismus in Gang gehalten und ein kohärentes
Feld erzeugt wird. Der Phasenübergang ist die sogenannte "Laserschwelle".
Lebewesen sind damit biologische Laser. Das heißt, dass nicht nur die
Materieteilchen im Biophotonenfeld sondern auch das Biophotonenfeld selbst durch
geringste Einflüsse zwischen einem nur schwach geordneten, "chaotischen" Zustand
und einem kohärenten Zustand wechseln kann. Popp sieht in diesem
komplementären Zusammenspiel eine Entsprechung zu den Yin- und Yangzuständen des
"Chis" der chinesischen Medizin, der Lebensenergie, die sämtliche Prozesse in
unserem Organismus reguliert bis hin zur Bildung und Auflösung von materiellen
Strukturen. Zellen und Gewebe, die sich teilen und vermehren wollen, befinden
sich dann in einem "chaotischen" Yin-Biophotonenfeld , während ein kohärentes
Yang-Biophotonenfeld die Betonung auf Koordination und Differenzierung auf
beispielsweise Nerven- Stütz- oder Muskelgewebe legt. So besitzen nach Popp
Gehirn- und Nervenzellen, in denen kaum Zellteilungen und Stoffwechselaktivität
stattfinden, ein kohärenteres Biophotonenfeld als z.B. die sich schnell
erneuernden Gewebe von Leber, Darm und Schleimhäuten. Popp :
"Veränderte Bewusstseinszustande wie Entspannung und Meditation könnten als eine
Art Kohärenztherapie im langwelligen Bereich unseres Biophotonenfeldes
aufgefasst werden. Nachweislich erhöht sie die Kohärenz unserer Gehirnwellen und
führt möglicherweise zu einer Erweiterung unseres
Bewusstseins". Ein Modell für eine neuartige Medizin der Zukunft
stellt nach den Erkenntnissen der Biophotonenforschung die Homöopathie dar, weil
sie gezielt und individuell mit geringem Aufwand und Nebenwirkungen auf die
grundlegende Ebene des menschlichen Organismus einwirkt, auf der jede Störung
beginnt und daher auch ursächlich wieder am besten einreguliert werden kann,
nämlich das Biophotonenfeld des Menschen. Hochpotenzen wirken nicht mehr
molekular, sondern durch ihren "elektromagnetischen Abdruck", ihre kohärente
Schwingungskomposition im Lösungsmittel. Je höher die Potenz desto langfristiger
und weniger lokal, also grundlegender ist die Wirkung. Ein enger
Zusammenhang darf auch zwischen emotionaler Befindlichkeit,
Bewusstseinszuständen, Abwehrfähigkeit, Immunsystem und dem Biophotonenfeld
angenommen werden. Experimente und Gehirnoperationen haben gezeigt, dass die im
Gehirn vorhandene Information nicht lokal in bestimmten materiellen Strukturen
gespeichert ist, sondern in der Form von kohärenten Biophotonenfeldern. Sehr
wahrscheinlich können sogar alle Felder des Organismus Gedächtnisfunktionen
wahrnehmen. Das ist nur möglich, wenn unsere Erinnerungen holographisch
gespeichert sind, also als Komposition von kohärenten Welleninteferenzen. Auf
einem Hologramm sind das Inteferenzmuster zwischen dem Laserlicht, das z.B. von
einem Gegenstand reflektiert wird und sich mit einem anderen Laserlicht, z.B.
einem Teil des abgelenkten Ursprungslicht überlagert, nur als unregelmäßige
Wellenlinien auf einem Film erkennbar. Der angestrahlte Gegenstand erscheint als
Lichtprojektion, als Holographie aber wieder an beliebiger Position im Raum,
wenn ich kohärentes Licht durch das Hologramm strahle. Die Vorteile liegen auf
der Hand: in einem Hologramm kann eine ungeheure Menge an Informationen
gespeichert werden und in jedem Punkt des Hologramms ist die gesamte in ihm
vorhandene Informationsmenge vorhanden, aus der ich wieder die Holographie des
Ganzen bilden kann. Holografische Eigenschaften des menschlichen
Organismus finden wir z.B. auch in seinen Reflexzonen auf der Körperoberfläche,
der Hände, der Füße, der Ohren, der Nase des Gesichts, über die wir Organe und
Funktionssysteme beeinflussen können. In jedem einzelnen Akupunkturpunkt ist
ebenfalls die Information des Gesamten Netzes aller Akupunkturpunkte und damit
des gesamten Organismus enthalten. Deshalb geht Popp davon aus, dass die
Meridiane die Knotenlinien eines über den ganzen Organismus ausgedehnten
dreidimensionalen Feldes stehender elektromagnetischer Wellen sind, auf denen
sich Informationen am besten fortpflanzen können. Die Kohärenz von
Lebewesen ist nun aber viel höher als in ihrer Umgebung. Der Nobelpreisträger
Schrödinger aus Österreich sagte schon 1944, dass Lebewesen "Kohärenz
anreichern", Photonen kondensieren und speichern, "Ordnung aus der Umwelt
aufsaugen". Popp und der chinesische Prof. Li zeigten in einem
mathematisch-physikalischen Modell, dass die DNS die Fähigkeit besitzt,
sogenannte Exiplexe (elektonische, durch Licht angeregte Molekülkomplexe) zu
bilden. Durch die Aufnahme und Speicherung von Photonen werden Exiplexe angeregt
und damit die Anziehungskräfte zwischen den Molekülen innerhalb der DNS
verstärkt; dadurch zieht sie sich zusammen. Wenn in der Umgebung Photonenmangel
herrscht, zerfallen die Exiplexe wieder in ihren Grundzustand, die
Anziehungskräfte lassen nach, die DNS dehnt sich aus und es wird Licht
abgestrahlt. Diese durch rhythmische Lichteinwirkung angeregte Lichtpumpe
verläuft wahrscheinlich ebenfalls rhythmisch. Weil der angeregte Exiplexzustand
durch diese Energiezufuhr mindestens gleich oder stabiler ist als der
Grundzustand, bilden Exiplexe ein optisch aktives Medium, also
Lasermaterie. Glauber entwirft ein ähnliches Modell "kohärenter
Zustände". Wenn biologische Laser Photonen aufnehmen, also teilchenhafte,
inkohärente Energie, dann ziehen sie sich zusammen und geben gleichzeitig
Wellen, also kohärente Energie ab. Wenn sie periodische Wellen aufnehmen, also
geordnete Energie, dann dehnen sie sich aus und geben gleichzeitig Photonen ab.
Kohärente und inkohärente Anteile am "kohärenten Zustand" stehen in ständiger
negativer Rückkopplung zueinander, was den Zustand stabilisiert. Diesen
Ordnungssog hält Popp für das Prinzip der Entstehung und Entwicklung des Lebens
hin zu immer komplexeren Lebensformen. Marco Bischoff: Man vermutet
heute, dass die DNS so in enger Zusammenarbeit mit anderen - meist ebenfalls
spiralförmigen - exiplexfähigen Molekülen wie Proteinen, Melaninen usw. als
Biophotonen-Schaltstationen den ganzen Organismus überziehen und sein
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